Allgemein, Persönliches

Queen — mein Seelenhund

Es ist schon unglaublich, wie sehr Queen mein Leben verän­dert hat. Queen ist nicht mein erster Hund und den­noch, irgend­wie ist es anders. Irgend­wie ist da eine Verbindung zwis­chen uns, die ich nur schw­er beschreiben kann.

Manch­mal erkenne ich mich selb­st nicht wieder. Wenn ich auf die Zeit vor Queen zurück­denke, dann sehe ich ein ober­fläch­lich­es, leicht arro­gantes Mädel, was sich den ganzen Tag mit sich selb­st beschäftigte. Ständig auf der Suche nach irgen­det­was und wenn es die neusten Schuhe waren. Irgend­wie war nichts genug. Ich hab ständig nur mit Blick nach vorne gelebt. Immer nur an das näch­ste Woch­enende gedacht oder irgen­det­was, was vor mir lag. Immer dieses “ich freu mich so auf” oder “wenn doch schon Fre­itag wäre”…

Wie ein Hund einen Menschen verändert

Heute bin ich anders. Ich genieße jeden Tag und weiß jede Minute zu schätzen. Und während ich diese Worte schreibe, steigen mir die Trä­nen in die Augen. Ich weiß, dass ich das alles Queen zu ver­danken habe. Ich weiß, dass sie die Lücke in meinem Leben — vielle­icht auch in meinem Herzen — gefüllt hat. Ich wollte soviel schreiben und jet­zt sitze ich hier und wis­che mir die Trä­nen aus den Augen. Ich habe es niemals für möglich gehal­ten, dass ich einen Hund auf diese Weise lieben kön­nte; dass mich ein Hund dazu bringt, dass ich mich endlich angekom­men füh­le. Und dabei ist es nicht so, dass ich meine bish­eri­gen Hunde nicht geliebt hätte. Aber es war eben anders. Wenn ich Queen in die Augen sehe, dann sehe ich diese unendliche Liebe und ich kön­nte vor Glück platzen. Wenn ich Queen abends “Gute Nacht” sage, dann liegt sie bere­its neben mir im Bett. Und wenn ich hier­bei den Kopf auf die Matratze lege, ist es immer unendlich süß, weil sie es mir nach­macht. Manch­mal liegen wir für einen Augen­blick Nase an Nase und für einen Moment ist alles per­fekt.

Einfach nur Liebe

Ich habe das Gefühl, dass wir keine Worte brauchen. Dass wir nicht die gle­iche Sprache sprechen, das beein­trächtigt uns nicht. Ich muss sie nur anse­hen und ich weiß, was sie denkt. Und das Beste ist, dass ich davon überzeugt bin, dass es ihr genau­so geht. Für Queen würde ich alles tun. Jed­erzeit — ohne Ein­schränkung. Ich bin mir ganz sich­er — und auch das treibt mir erneut die Trä­nen in die Augen — dass ich nie wieder einen Hund wie sie haben werde. Eine solche Verbindung kann man nur ein­mal zu einem Hund haben. Sie wird nicht mein let­zter Hund sein und vielle­icht wird es auch näch­stes Jahr schon einen Fre­und für sie geben, aber sie wird immer “die eine” bleiben. Die eine, die mir gezeigt hat, was Ver­bun­den­heit bedeutet. Die mir gezeigt hat, wie man das Leben genießt. Ich bin ihr unendlich dankbar für alles und egal welche Macht oder welch­es Schick­sal uns zueinan­der geführt hat, das war defin­i­tiv per­fekt.
Ich weiß, dass ich Queen niemals das zurück­geben kann, was sie mir gibt, doch ich werde mein Bestes geben. Und obwohl Queen eigentlich immer bei mir ist, habe ich mich dazu entsch­ieden, sie für immer bei mir zu haben.

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Auf diese Weise habe ich zumin­d­est ihre Pfote immer bei mir …

6 Comments on “Queen — mein Seelenhund

  1. Hal­lo Sab­ri­na!

    Hach welche schö­nen Worte und ich ver­ste­he dich, mir geht es genau­so.
    Eika meine erste Schäfer­hündin, war zwar mein See­len­hund, aber auch Lutz und nun Lyko geben mir genau dass, was Du mit Deinen schö­nen Worten geschreib­st und ich ver­ste­he dass und genieße diese Gefüh­le auch immer.

    Gruß silke + lyko

  2. Ich sitze an meinem Schreibtisch und heule wie ein Schlosshund. Ich habe 25 Jahre Schäfer­hunde gehabt. Meine Jara, sie wurde 14, musste ich vor drei Monat­en ein­schläfern lassen. Ich werde nie darüber hin­wegkom­men, weil in meinem Leben nichts gefehlt hat als ich sie noch bei mir hat­te.
    Im Moment liegt Luis an meinen Füßen. Dack­el, 8 Monate alt aus dem Tier­heim. Er wurde bere­its dreimal verkauft, auch über ebay. Seit gestern ist er hier und wir haben mit dem Tier­heim zunächst einen Pflegev­er­trag geschlossen. Ich werde ihn wahrschein­lich behal­ten. Und ich will nicht ver­gle­ichen. Das wäre nicht fair. Luis ist ein Dack­el. Jara ein Schäfer. Er hat eine Chance ver­di­ent.

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