Queen erklärt die Welt — Der Umgang mit einem Blogger ?>

Queen erklärt die Welt — Der Umgang mit einem Blogger

Ist euch auch aufge­fallen, dass immer nur Frauli schreibt. Und ständig petzt sie, was ich wieder angestellt habt. Aber damit ist jetzt Schluss. Ich habe so lange gejam­mert, bis ich auch an die Tas­ten durfte. Und hier bin ich 🙂 Ich werde euch im Train­ing mit euren Zweibein­ern unter­stüzen. Ihr braucht einen Train­ings­plan oder Hilfe, weil euer Zweibein ein­fach zu stur ist? Kein Prob­lem. Schreibt mir und wir finden eine Lösung.

Den Anfang macht ein Prob­lem, welches ich selbst nur zu gut kenne: Der Umgang mit einem Blogger

Sitzt euer Zweibein auch ständig vor dem Lap­top? Dann scheint ihr mein Prob­lem ja zu ken­nen — das typ­is­che Prob­lem eines Blog­ger­hun­des. Da macht man nur mal kurz die Augen zu und schwups sitzt mein Frauli wieder vor dem Kas­ten. Und wenn ihr jetzt glaubt, sie würde damit aufhören, sobald ich wach wer­den, dann habt ihr euch getäuscht. Die bleibt dort ein­fach sitzen.

Aber jetzt ist Schluss damit. Ich hab mir einen Train­ings­plan für sie über­legt und ab jetzt wird geübt. 

Train­ings­plan für Frauli? Oh ja, denn so ein Ver­hal­ten habe ich ihr nicht beige­bracht. Ob sie wohl langsam erwach­sen wird und ihre Gren­zen testet? Ich werde es auf jeden Fall im Keim ersticken.

Schritt 1: Aufmerksamkeit

2015-08-08 09.00.00Zunächst muss man die Aufmerk­samkeit des Blog­gers zurück­gewin­nen. Ihr sucht euch euer lautestes Qui­etschi  und ab geht’s. Es wird gekaut was das Spieli aushält. Dabei ver­sucht ihr möglichst lange zuzubeißen, damit der Ton beson­ders schrill wird. Keine Reak­tion? Oh ihr habt wohl einen sturen Blog­ger Zuahuse? Kein Prob­lem. Wir haben ja schon ordentlich vorgear­beitet und ihr müsst nur noch das mit­tler­weile vollgesab­berte Quitschi mit zu eurem Blog­ger nehmen. Als quasi let­zte Chance bevor es ernst wird, qui­etscht ihr direkt neben eurem Blog­ger herum. Erfolgt noch kein gewün­schtes Ver­hal­ten, drückt ihr das angesab­berte Spieli an das Bein oder den Arm eures Blog­gers und qui­etscht dabei weiter.

Die beson­ders hart­näck­i­gen wer­fen das Spieli, wid­men sich jedoch sofort wieder ihrem Lap­top. Sollt euer Blog­ger ger­ade ein kreatives Prob­lem haben, kön­nte es auch sein, dass er schlechte Laune bekommt und euch auf euren Platz schickt. Lasst euch nicht ent­muti­gen. Wir müssen zu Schritt 2 übergehen.

 

Schritt 2:Zerstören

Ihr müsst etwa zer­stören. Aber hierzu nehmen wir natür­lich nicht unser eigenes Spielzeug. Wir suchen uns etwas von unserem Blog­ger aus und ren­nen hier­mit durch die Zim­mer. Ein Schuh eignet sich super oder auch eine Hand­tasche oder ein Kissen. Vergesst hier­bei nie direkt auf den Tep­pichen zu brem­sen, damit diese ver­rutschen. Dies erzeugt weit­ere Aufmerk­samkeit eures Blog­gers. Steht euer Blog­ger auf, fallt auf keinen Fall auf  das typ­is­che “Zeig mal was du feines hast” rein. Die wollen euch das nur weg­nehmen. Also lasst euren Blog­ger auf einen Meter rankom­men und dann rennt. Ihr müsst euren Blog­ger aus der Sit­u­a­tion her­aus­holen. Durch das Spiel bietet ihr ihm gle­ichzeitig ein alter­na­tives Ver­hal­ten an. Doch beson­ders hart­näck­ige Blog­ger wer­den euch irgend­wann ein­holen oder aus­trick­sen. Wir müssen also zum let­zten Schritt übergehen.

 

Schritt 3: der Dackelblick

2015-08-08 09.01.08

Ich halte zwar sonst nicht viel von den kleinen Würstchen mit Beinen aber hey, in diesem Punkt waren sie echt großar­tig. Bevor wir den ulti­ma­tiven Dack­el­blick anwen­den, holen wir unsere Leine und legen sie unserem Blog­ger vor die Füße. Wir schauen ihm ganz tief in die Augen und legen unseren Kopf etwas schief. Wenn euer Blog­ger kurz davor ist, nachzugeben, geben wir ihm den let­zten Schubs und lege unseren Kopf auf seinen Schoß, während wir tief ausat­men. Und nicht vergessen, dass wir gewün­schtes Ver­hal­ten auch belohnen müssen. Hier­bei könnt ihr kreativ sein. Schleckt euren Blog­ger aber oder wedelt ganz häftig mit der Rute. Ihr wisst ja am besten, was euer Zweibein süß findet. Wisst ihr nicht? Dann achtet mal genau auf die Stimme. Alles, was niedlich emp­fun­den wird, wird mit einer ganz hohen Stimme kom­men­tiert. “Ja wo ist denn mein Baby?” oder “Du bist ja so ein feiner” sind auf jeden­fall heiße Indizien hierfür.

 

 

Wer meinen Train­ings­plan kon­se­quent und mit der richti­gen Kör­per­sprache umsetzt, wird die Aufmerk­samkeit seines Blog­gers zurück gewin­nen kön­nen. Und denkt dran: Train­ing erfordert Geduld. Ihr müsst es immer und immer wieder üben 🙂

Habt ihr auch ein Prob­lem mit euren Zweibein? Dann schreibt mir und ich erstelle euch einen ganz per­sön­lichen Trainingsplan 🙂

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4 thoughts on “Queen erklärt die Welt — Der Umgang mit einem Blogger

  1. Liebe Queen, du sprichst mir aus der Seele — ich dachte schon– ich wäre damit allein auf dieser Welt.. Mein Frauchen ist sogar so schlimm, sie bloggt auch von unter­wegs mit dem kleinen Ding.. Deine Tipps sind wirk­lich klasse — lei­der sind meine Spiel­sachen wegges­perrt, daher fällt die Qui­etschi Idee weg..Mein Frauchen reagiert aber eh besser wenn ich qui­etsche und jammere ?
    Und falls Frauchen auf dem Bett mit dem Lap­top liegt, ein­fach mal drüber laufen.. Ich sag dir– ihr habt sofort die volle Aufmerksamkeit..
    Allerd­ings habe ich noch keine gute Strate­gie gegen diese ständige Knipsen gefun­den.. Das nervt total– man fühlt sich ja wie ein Star..
    Hast du da vielle­icht eine gute Idee?
    Lieb­ste Grüße
    *stups * Das Indianermädchen

    1. Ich muss auch mal testen, ein­fach über Frauli drüber zu steigen, wenn sie mit dem Lap­top auf dem Bett liegt. Danke für den Tipp 🙂
      Das ständige knipsen ist wirk­lich lästig. Ich werde mir einen Train­ings­plan für dein Frauli über­leben und dir im näch­sten Beitrag vorstellen! Und bis dahin: Halte durch! 🙂

  2. Also bei meinem 2-Beiner wirkt der Schnauzenstupser-Trick und Pfoteln…immer mit dem richti­gen Blick 😉 und wenn das nicht hilft, muss ich halt etwas rabi­ater werden 🙂

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