Queen taut auf

Queen taut auf

Püppi lebt nun drei Wochen bei uns.

Uns war klar, dass sich unser Leben ändern würde. Ich war mir darüber bewusst, dass sich vor allem für Queen einiges verän­dern wird. Drei Jahre lang genoss sie meine ungeteilte Aufmerk­samkeit. Sie hat mich über­all hin begleitet und ich kon­nte mich viel mit ihr beschäftigen.

Nun ist Püppi immer an unserer und vor allem an ihrer Seite. Püppi liebt Queen über alles. Bei jeder Gele­gen­heit zeigt sie ihre Liebe — auch, wenn Queen zwis­chen­durch schon leicht gen­ervt von der ganzen Herz­erei ist 🙂

Wir waren uns darüber bewusst, dass sich einiges verän­dern wird. Doch dass Queen sich in so kurzer Zeit so verän­dern würde, hätte ich nicht gedacht…

Ich habe Queen als sehr zurück­hal­tenden Hund ken­nen gel­ernt. Sie war zwar nie aggres­siv oder böse, aber sie wollte von frem­den Men­schen weder ange­sprochen noch ange­fasst wer­den. In der­ar­ti­gen Sit­u­a­tio­nen wich sie aus.

Auf­grund des doch etwas lusti­gen Anblicks wer­den wir in let­zter Zeit öfter ange­sprochen als sonst. In der Regel sind die Men­schen inter­essiert und fre­undlich. Queen läuft die meis­ten Zeit ohne Leine. Schon mehrfach ist sie während eines Gesprächs zu den frem­den Men­schen hinge­gan­gen und hat sich stre­icheln lassen. Begleitet von einem Blick nach dem Motto “Bitte stre­ichel mit. Ich werde ja sooooo doll vernachlässigt” 🙂

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Queen hat viel geschlafen tagsüber. An der Wiese vor dem Haus hatte sie kein­er­lei Inter­esse. Dort ging sie lediglich an den Woch­enen­den spät abends zum let­zten Lösen hin. Püppi geht mehrfach am Tag mit mir runter. Natür­lich wird auch dort das ein oder anderen Mal gespielt oder geübt. Nach­dem Queen mit­bekom­men hat, dass man dort eine Menge Spaß haben kann, über­schlägt sie sich fast, wenn ich fragte: “Kommst du mit runter?” Dann sucht sie rasend schnell ein Spielzeug und rennt die Trep­pen herunter.

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Nor­maler­weise stand sie mor­gens erst auf, wenn ich schon so weit fer­tig war, dass wir direkt raus gehen kon­nten. Jetzt steht Queen schon früher auf und kommt mit Püp­pis mit ins Wohnz­im­mer, während wir früh­stücken. Sie legt sich in ihr Kör­bchen und kaut auf ihrem Lieblings­ball herum, während Püppi schon die Woh­nung unsicher macht.

Queen spielt! Und zwar so richtig. Ich habe sie bisher nur ganz sel­ten spie­len sehen. Ihre sog. “fünf Minuten” kann ich an einer Hand abzählen. In der ver­gan­genen Woche ist sie schon mehrfach wie wild herum ger­annt und hat aus­ge­lassen mit Püppi gespielt. Ich stehe ein­fach nur dan. Mit offe­nen Mund. Ich kann es nicht glauben. Sie spielt. Nor­maler­weise rennt sie nur hin­ter den anderen Hun­den her und soabld sie diese einge­holt hat, begrenzt sie diese. Aber nun fängt sie endlich an und spielt. Es ist ein­fach nur großartig!

Ich bin schon ges­pannt, wie sich Queen und Püppi gemein­sam weiter entwick­eln wer­den. Bisher bin ich mit bei­den mehr als zufrieden und ich habe das Gefühl, dass Queen schon sehr viel unbeschw­erter durchs Leben geht.

Es ist wirk­lich schön zu sehen, wie bei­den voneinan­der prof­i­tieren kön­nen und sich gegen­seitig unter­stützen können.

2016-04-23 08.18.46

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Posted on: 25. April 2016Sabrina

5 Gedanken zu „Queen taut auf

  1. Wow, ich dachte grad ich les nicht richtig… Noch vor weni­gen Wochen haben wir darüber gesprochen, dass Queen in Bezug auf Püppi vielle­icht davon prof­i­tiert, dass sich nicht sämtliche Men­schen auf sie stürzen, son­dern Püppi die Leute von Queen “abhält” ;D
    Und nun les ich hier, dass sie sogar von sich aus Kon­takt sucht! Großar­tig, dass nicht nur Püppi von Queen ler­nen kann, son­dern sich Queen auch noch einiges von Püppi abschauen kann. 😉
    Wir freuen uns sehr für euch und wün­schen euch weit­er­hin nur das Beste!!!
    J&C 🙂

  2. Bei uns hat sich damals auch alles geän­dert, als Pippa einge­zo­gen ist.
    Wir bereuen es auf gar keinen Fall — ein Zwei­thund wür­den wir uns immer wieder holen 🙂
    LG, Car­ola mit Deco und Pippa

  3. Wahnsinn, so etwas Großar­tiges zu lesen. Wir haben seit kurzem ein ähn­liches Erleb­nis. Unsere 2 Hun­demädels, mit­tler­weile 7 Jahre und schon ruhiger, haben nun seit 5 Wochen einen 11 Monate jun­gen Pflege­hund neben sich. Und man sollte es nicht glauben, plöt­zlich wer­den beide wieder viel mobiler und aufmerk­samer. Alles scheint ger­ade anders und fröh­licher. Euch noch ganz viel Spaß 🙂

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