So trocknet ihr Fleisch in eurem Backofen ?>

So trocknet ihr Fleisch in eurem Backofen

Ich liebe es Leck­erlis für die Hunde selbst zubere­iten zu kön­nen. In vie­len Leck­erlis steckt einiges, was in dem Magen unserer Hunde nichts zu suchen hat. Wer es selbst macht, weiß, was in den Leck­erlis drin steckt und so kann bedenken­los genascht werden 🙂

Daher steht ganz oben auf meiner Wun­schliste ein Dör­rautomat. Doch das Exem­plar, welches ich mir aus­ge­sucht habe, kostet einiges. Und so wird der Dör­rautomat wohl doch auf meiner Wei­h­nachtswun­schliste lan­den. Ich hoffe, Her­rchen liest ger­ade mit 😀

Her­rchen, dies hier ist ein deut­licher Hin­weis. Ich wün­sche mir einen Dör­rauto­maten zu Weihnachten 🙂

So nun aber mal im Ernst 🙂

Da der Dör­rautomat wohl noch auf sich warten lässt, habe ich am ver­gan­genen Woch­enende ver­sucht, Fleisch im Back­ofen zu trock­nen. Schließlich habe ich beim Her­rchen Stromzahler angekündigt, dass ich den Back­ofen nutzen würde, falls er mir keinen Dör­rauto­maten kaufen würde. Ich finde, das ist dann nur fair 😀

Also ging es ab in den Super­markt. Dort habe ich 600 g Puten­brust mitgenommen.

Die Puten­brust habe ich anschließend in möglichst dünne Streifen geschnit­ten. Ich habe bewussst ver­sucht gegen die Faser zu schnei­den, damit der Kaus­paß ein wenig größer sein würde. Son­der­lich groß wur­den die Stücke nicht, dafür waren sie aber schön dünn. Mit den 600 g kon­nte ich zwei Back­bleche füllen. Um testen zu kön­nen, was besser funk­tion­iert, habe ich ein Back­blech und ein Lat­ten­rost benutzt.

Anschließend kam alles in den auf 160 Grad vorge­heizten Backofen.

Anschließend kommt alles für 30 bis 40 Minuten in den Ofen. Oft wird zu 30 Minuten ger­aten. Ich habe allerd­ings noch 10 weit­ere Minuten gewartet, weil die Puten­brust nach 30 Minuten noch sehr hell gewe­sen ist. Nach weit­eren 10 Minuten war sie schon deut­lich braun, sodass ich dann die Tem­per­atur auf 100 Grad ver­ringert habe. Eine weit­ere Stunde bleibt das Fleisch bei leicht geöffneter Back­ofen­tür im Ofen.

Anschließend sah das Ergeb­nis so aus:

Aus 600 g frischer Puten­brust wur­den 180 g getrock­nete Fleischstreifen.

Auf dem Lat­ten­rost funk­tion­iert es, wie erwartet, ein bißchen besser. Die Stücke vom Lat­ten­rost sind ein wenig dun­kler geworden.

Die abgekühlten Streifen kön­nen ganz ein­fach in einer Keks­dose gelagert wer­den. Sie müssen nicht in den Kühlschrank und hal­ten sich über Wochen und Monate. Gut, bei uns nicht 🙂 Die bei­den lieben die getrock­nete Hüh­ner­brust und Queen hat sogar ver­such sie vom Küchen­tisch zu klauen. Püppi knab­bert an den Stücken wesentlich länger als an nor­malen getrock­neten Fleis­chstreifen aus dem Tiermarkt.

Zur Abwech­slung kann man auch Rinder­fleisch ver­wen­den. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es wesentlich ein­fach ist, sich für kleine Wür­fel statt Streifen zu entschei­den. Rinder­fleisch lässt sich deut­lich schw­erer in Streifen schnei­den als Geflügelfleisch. Hier bleibt das Fleisch bei 170 Grad für 60 Minuten im Ofen. Anschließend bei leicht geöffneter Tür für weit­ere 2 Stun­den bei 90 Grad trock­nen lassen.

Habt ihr auch schon mal Fleisch im Back­ofen getrock­net? Oder habt ihr vielle­icht einen Dör­rauto­maten Zuhause?

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2 thoughts on “So trocknet ihr Fleisch in eurem Backofen

  1. Liebe Sab­rina, nicht nei­disch wer­den, aber ich habe einen Dör­rauto­maten. Meiner ist aber sicher nicht so toll wie deine auser­wähltes Mod­ell. Er hat nur 19,90€ gekostet. Ich finde auch, das Pute oder Häh­nchen sehr viel schneller geht. Meine Cookie findet Innereien sehr “unlecker”, aber getrock­net sind sie okay für sie. Lei­der dauert es jedoch ewig bis die trock­nen. Ich finde es vor allem toll, dass man beim sel­ber dör­ren gutes Fleisch kaufen kann, von art­gerecht gehal­te­nen Tieren und so eine bessere Kon­trolle hat 🙂

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