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So war die DogLive 2017

Am ver­gan­genen Woch­enende war es endlich soweit. Jährlich findet im Jan­uar die DogLive in Mün­ster statt. Doch in diesem Jahr war es nicht nur die DogLive an sich, auf die ich mich wahnsin­nig gefreut hat. Es gab näm­lich noch ein zweites High­light an diesem Woch­enende, das ich kaum erwarten konnte.

Die liebe Nicole vom Hun­de­blog Moe&Me hat uns nicht nur zur Messe begleitet, son­dern das gesamte Woch­enende bei uns ver­bracht. Die Freude war so groß, dass die Messe schon fast in den Hin­ter­grund gerückt ist 🙂

Am Fre­itag Mit­tag war es soweit und ich kon­nte Nicole in Mün­ster abholen. Das passte wie die Faust aufs Auge, denn eine Stunde nach ihrer Ankunft fand in den Messe­hallen eine Pressekon­ferenz statt. Unbe­d­ingt wollte ich die Zeit bis dahin nutzen, um Nicole den Kölle­Zoo in Mün­ster zeigen zu kön­nen — mein absoluter Liebling unter den Tier­fachgeschäften. Schnell war klar, dass wir am Sam­stag nach der Messe noch einige Naschis dort einkaufen woll­ten. Queen hat Moe näm­lich bezüglich bganz bes­timmter Kau­rollen auf den Geschmack gebracht 😉

Zur Pressekon­ferenz kamen auch Kel­lie vom York­shire Ter­rier Blog sowie Lizzy vom Hun­de­blog Indi­an­er­mäd­chen & Wild­fang. Dass ich Lizzy schon hier tre­f­fen würde, wusste ich bis dahin gar nicht. Die Freude war also erneut groß. Geschrieben haben wir schon oft, doch getrof­fen hat­ten wir uns nie. Lizzy ist ein­fach run­dum genauso aufgeschlossen und lustig wie ich sie mir vorgestellt habe 😀

Auf dem Rundgang kon­nten wir einen kleinen Blick hin­ter die Kulis­sen wer­fen. Einige Stände waren bere­its aufge­baut und die Aktions­flächen waren bere­its fer­tig. Wir kon­nten einen Teil des Agili­ty­tu­niers beobachten und einen Blick hin­ter die Kulis­sen der großen Halle wer­fen, in der am Sam­stag abend die Gala stattge­fun­den hat. Ein net­ter Herr führte uns durch die Halle und gab uns die Möglichkeit auf das Dach — quasi über die Holzkon­struk­tion zu gelan­gen. Ich muss zugeben, nicht ganz Schwindel­frei zu sein und so lauschte ich den Proben, während die anderen die tolle Aus­sicht genießen konnten.

Auf dem Rück­weg kam langsam die Span­nung auf, wie die bei­den Wauzis wohl auf Nicole reagieren wür­den. Würde Queen sie direkt wieder erken­nen und würde Püppi Nicole wie alle anderen Frem­den erst ein­mal gruselig finden?

Bei Queen war die Freude groß. Sie ließ sich knud­deln und stre­icheln und war begeis­tert über unseren Besuch. Püppi war skep­tisch und bellte Nicole aus sicherer Ent­fer­nung an. Im Laufe des Woch­enen­des wurde Püppi dann zunehmend zutraulicher, spielte mit Nicole und ließ sich kraulen.

Den Abend ließen wir im Kartof­fel­haus ausklin­gen. In gemütlicher Atmos­phere gab es alles was das Kartof­fel­herz begehrt. Das Essen war lecker und heiß. Gott war das heiß 😀

So langsam wurde mir klar, wie schnell die Zeit verge­hen würde.

Sam­stag mor­gen liefen wir zusam­men mit den Wauzis zu unserem Bäcker. Gestärkt und bereit für das Getüm­mel machten wir uns früh mor­gens zusam­men mit Queens Phys­io­ther­a­peutin und mit­tler­weile eine gute Fre­undin Ele auf den Weg nach Mün­ster. Püppi durfte uns begleiten, während Queen mit Her­rchen Zuhause blieb. Queen steht kurz vor der Läu­figkeit und scheint schon inter­es­sant zu riechen. Zudem war ihr das im ver­gan­genen Jahr an eini­gen Stellen zu viel und zu eng und da ich sie nun mal nicht so eben auf den Arm nehmen kann, blieb sie Zuhause. Queen genoss die Püppi — freie — Zeit und machte sich einen faulen Samstag.

Die Messe startete für uns mit einem Presserundgang. Im ver­gan­genen Jahr sind wir hier­bei eini­gen Unternehmen vorgestellt wor­den. Lei­der blieb das in diesem Jahr aus, sodass es lediglich ein gemein­sames Drüber­laufen gab. Schade eigentlich. Unseren Presseausweisen sei Dank kamen wir den­noch mit eini­gen Fir­men in Kon­takt. Diesen zu beschriften stellte mich vor eine kleine Her­aus­forderung. Die Zeile war nicht allzu groß, meine Schrift von Haus aus nicht klein. Was also sollte ich in das freie Feld schreiben. Den Namen des Blogs, keine Frage. Das hätte jedoch dazu geführt, dass ich ein Schild trage, auf dem die Worte “Die tut nichts” ste­hen wür­den. Kann man schon mal falsch verstehen 😀

Ich entsch­ied mich also für “Hun­de­blog Dietut­nichts” und stiefelte mit Nicole und Ele auf eigene Faust los.

 Auf den ersten Blick wirkte vieles wie im ver­gan­genen Jahr. Beson­ders gefallen hat mir der Bere­ich für neue Unternehmen. Auch ich habe mich nach den Gebühren eines Standes erkundigt, um vielle­icht mit Glück­shund an der Messe teil­nehmen zu kön­nen. Lei­der wurde ich hier­bei nicht auf diese Erneuerung hingewiesen, sonst hätte ich sicher auch gerne einen vergün­stigten Stand bei den neuen Unternehmen gehabt.

 All­ge­mein kann man sagen, dass für jeden etwas dabei gewe­sen ist. Ob Fut­ter, Spielzeug, Knab­ber­sachen, Leinen, Kör­bchen oder Näpfe — nichts fehlte. Ganz per­sön­lich aus meiner Sicht waren die Stände unterm Strich etwas zu “fut­ter­lastig” und hät­ten ruhig etwas mehr rund um das Thema “Beschäf­ti­gung” bieten kön­nen. Aber das ist nur mein per­sön­liches Empfinden.

Um den Mit­tag herum fand das Halb­fi­nale für das Mul­ti­tal­ent statt und die drei Final­is­ten für den Galaabend wur­den von der Jury auserwählt.

Nach der Messe fuhren wir wie geplant zum Kölle­Zoo und deck­ten uns mit Naschis ein. Durch den auf der Messe ergat­terten Gutschein für den Laden ziem­lich direkt hin­ter der Halle kon­nten wir alle noch einen super Schnap­per machen 🙂

Obwohl es sich nicht so anfühlte, blieb eigentlich kaum Zeit bis die Gala los­ging. Wir drehten also direkt eine Runde mit den Hun­den, aßen eine Kleinigkeit und machten uns wieder auf den Weg nach Mün­ster zum Galaabend.

Die Gala bot eine bunte Mis­chung aus vie­len ver­schiede­nen Hun­de­sportarten. Beson­ders gefallen haben mir die Fris­beeshows und vor allem natür­lich der Auftitt von Mika Köp­pel. Schon im ver­gan­genen Jahr war sie für mich das absolute High­light des Abends und obwohl es kaum möglich erschien, set­zte sie in diesem Jahr noch einen oben drauf. Ihr Auftritt zu dem Lied “Lass jetzt los” war zauber­haft und ich bin froh, dass Nicole den Auftritt gefilmt hat 🙂 Schon einige Male habe ich mir daws Video ange­se­hen und ich bin immer noch völ­lig entzückt von ihrer Hündin Zazou.

Klingt so als wäre der Abend run­dum per­fekt gewe­sen. Doch dem war lei­der nicht so.

Zwei Auftritte führten nicht nur bei mir zu Fas­sungslosigkeit. Heftiges Wort, ich weiß, doch diese bei­den Auftritte waren in meinen Augen schlicht deplatziert.

Zum einen sollte ein Hund mehrfach durch bren­nende Reifen sprin­gen. Zudem über bren­nende Schuhe. Sorry, aber das geht gar nicht. Ein Hund und Feuer das ist ein­fach nicht vere­in­bar und wenn man nicht anders weiß, “einen oben drauf zu set­zen”, dann sollte man es lassen. Ist so. Wir haben am Fre­itag die Proben zu diesem Auftritt gese­hen und uns schon da gefragt, ob die Ringe tat­säch­lich angezün­det wer­den sollen. So viel kann ich ver­raten: bei den Proben lief nicht alles rund und wenn da schon Feuer im Spiel gewe­sen wäre, dann hätte der Hund ein echtes Prob­lem gehabt. Für mich ein absolutes No Go und wenn ich an die vie­len Kopf­schüt­tler in meiner Umge­bung denke, dann war ich nicht allein mit meiner Meinung.

Auch der Auftritt rund um den Schutz­di­enst hätte man besser stre­ichen sollen. Zwar wurde während der Show erk­lärt, was dort passiert. Jedoch waren die Men­schen von den Szenen so beein­druckt, dass man kaum noch auf die Erk­läung achtete. Man sah wie die Zuschauer die Köpfe zusam­men­steck­ten und tuschel­ten. Den Erläuterun­gen hörte kaum jemand zu. Außer­dem emp­fand ich die dort gezeigten Szenen dur­chaus als gefährlich. Der Hund sollte die Frau oder einen Gegen­stand bewachen. Kam der Helfer zu nah, so sollte der Hund selb­st­ständig entschei­den, wann der Moment gekom­men ist und zubeißen. Nicht wie früher in den Arm ( =Beute), son­dern irgendwo in den geposlterten Anzug des Helfers. Wer Schäfer­hun­den kri­tisch gegenüber­steht, würde sich nach den Szenen bestätigt fühlen. Einige schienen zudem die Ern­sthaftigkeit der Sit­u­a­tion nicht zu erken­nen. Was nun schlim­mer ist? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass dieser Auftritt nicht auf einen Gal­abend gehört.

Nach­dem wir die drei Final­is­ten für das Mul­ti­tal­ent sahen, waren wir uns alle einig, dass wohl Pixie das Ren­nen machen würde. Dem war zu meinem Erstaunen dann doch nicht der Fall. Ich bin mir auch nicht sicher, ob tat­säch­lich das Pub­likum entschei­den sollte, wer das Mul­ti­tal­ent wird. Schließlich wer­den alle Vorentschei­dun­gen von einer Jury getrof­fen. Da halte ich es doch für angemessener, wenn diese Jury dann auch den Gewin­ner festlegt.

Völ­lig erschöpft von dem aufre­gen­den Tag fie­len wir nach einer kleinen Hun­derunde ins Bett. Der Son­ntag mor­gen wird mir noch lange im Gedächt­nis bleiben. Im Schal­fanzug saßen wir im Wohnz­im­mer, spiel­ten mit den Hun­den und schnack­ten. Das war super 🙂 Wir nutzen die Mor­gen­runde und besorgten uns frische Crois­sants. Nach dem Früh­stück fuhren wir zum See und Nicole machte Fotos von den Wauzis. Obwohl es unter Null Grad waren und auf den Wiesen und Feldern noch Schnee lag, legte Nicole sich zum fotografieren auf den Boden. Das nenn ich Ein­satz 😀 Die arme hatte schnell eine nasse Hose und tat mir völ­lig leid, doch sie ver­sicherte mir, dass sie nicht frieren würde. Die Sonne schien und so ver­brachten wir nahezu zwei Stun­den am See. Ich bin schon sooo ges­pannt auf die Bilder 🙂

Anschließend machten wir uns erneut auf den Weg nach Mün­ster und trafen auf der Messe meine Fam­i­lie. Einige Dinge sind uns dann doch nicht aus dem Kopf gegan­gen und so wurde doch noch das ein oder andere Teil mitgenom­men. Beson­ders gefreut habe ich mich über die Effe­lier­schere für Püppi und die Bio­thane­hals­bän­der. Zudem habe ich noch ein paar Naschis mitgenom­men und eine Fris­beescheibe (dazu bald mehr). Zwei Spielies kamen auch noch mit 😀

Am Son­ntag fiel mir auf, dass einige Unternehmen völ­lig pas­siv hin­ter ihrem Stand standen und außer zum Kassieren nicht mit den Messebe­such­ern ins Gespräch gekom­men sind. Zwar kon­nten wir noch das ein oder andere inter­es­sante Unternehmen ken­nen­ler­nen, doch ging die Ini­tia­tive meist von uns aus. Den Kon­takt zu Messebe­such­ern wurde von den wenig­sten gesucht. Wirk­lich schade, wie ich finde.

Auch der Son­ntag verg­ing wie im Flug. So viel hat­ten wir uns vorgenom­men und so schnell ver­flog die Zeit. Der Abschied fiel mir schwer und ich war richtig trauig, als Nicoles Bus kam und sie sich wieder auf den Weg in den Nor­den machte. Hof­fentlich wird es noch ganz viele von diesen Woch­enen­den geben. Drei Tage sind ein­fach zu wenig 🙂

Die Fotos wur­den mir von der Presseabteilung des Messe und Con­gress Cen­trums Halle Mün­ster­land zur Ver­fü­gung gestellt.

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