Schlafen

Was die Schlafposition eines Hundes verrät

Ich bin mir sicher, wir alle haben schon ein­mal hek­tisch das Handy gesucht, um schnell von der Schlaf­po­si­tion unserer Hunde ein Foto machen zu kön­nen 🙂 Manch­mal sehen schlafende Hunde ein­fach nur niedlich aus und manch­mal fragt man sich, wie man in einer solchen Posi­tion über­haupt schlafen kann.

Doch was ver­rät uns eigentlich die Schlaf­po­si­tion über den Charak­ter und den Gemüt­szu­s­tand unseres Hundes?

Queen ist ein Seitenschläfer.

Wann immer sie aus­re­ichend Platz zur Ver­fü­gung hat, schläft sie auf der Seite. Daher bevorzugt sie eigentlich auch ihr Kissen oder den Tep­pich für ein Schläfchen nach der Runde.

 Die meis­ten Hunde schlafen auf diese Weise.

Man sagt, dass diese Hunde aus­geglichen und ver­trauensvoll seien. Diese Schlafz­po­si­tion sein ein Zeichen dafür, dass sich der Hund wohl fühlt und keiner Äng­ste verspürt.

Queen hat erst nach einiger Zeit in dieser Posi­tion geschlafen, während Püppi direkt und über­all entspannt schlafen kon­nte. Bei Queen kon­nte man sehr gut beobachten, dass je mehr Selb­st­be­wusst­sein sie bekam, desto häu­figer schlief sie entspannt auf der Seite, oft in ihrem Korb aber manch­mal auch mit­ten im Weg.

Die Fuchs — Stellung

Hunde, die in der Fuchs — Stel­lung schlafen, kringeln sich zusam­men, sodass der Kopf die Rute berührt.

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Auf dem Bild liegt Queen nur leicht einge­dreht. Hunde die in der Fuchs — Stel­lung schlafen, drehen sich oft noch stärker ein und lassen nahezu keinen Raum zwis­chen ihren Körperteilen.

Hunde, die sich auf diese Weise zusam­men­rollen, tun dies, um sich zu schützen. Ver­hal­tens­forscher gehen davon aus, dass dieses Ver­hal­ten eine Art Urin­stinkt sei — ein Über­lebensin­stinkt, womit der Hund seine lebenswichti­gen Organe schützen und seine Kör­per­wärme spe­ich­ern kann. Diese Schlaf­po­si­tion bedeutet aber nicht zwangsläu­fig, dass sich der Hund nicht wohlfühlt oder wenig Ver­trauen hat. Viele Hunde kön­nen auf diese Weise ein­fach besser und ruhiger schlafen.

Der sog. Superman

In dieser Schlaf­po­si­tion liegt der Hund auf dem Bauch, während die Vorder­beine nach vorne aus­gestreckt sind und die Hin­ter­beine nach hin­ten. Viele Hunde nutzen diese Posi­tion, wenn sie sich aus­ruhen oder dösen. In der Regel schlafen die Hunde also gar nicht, wenn sie in dieser Posi­tion liegen. Häu­fig beobachtet man diese Kör­per­hal­tung bei wach­samen und energiere­ichen Hun­den, denn auf diese Weise kann der Hund direkt auf allen Pfoten ste­hen und loslaufen. Natür­lich kann es auch passieren, dass die Hunde in dieser Posi­tion ein­schlafen, den­noch geht man davon aus, dass sie eigentlich nur ruhen wollten.

Lei­der gibt es zu dieser Schlaf­po­si­tion kein Foto von Queen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Posi­tion für einen Schäfer­hund anatomisch vielle­icht unbe­quem sein kön­nte, da diese Rasse über keinen ger­aden Rücken ver­fügt, da die sog. Kuppe leicht abfällt. Hier­bei han­delt es sich jedoch nur um eine Ver­mu­tung von mir. Queen habe ich noch nie der­art schlafen oder liegen sehen.

Püppi schläft regelmäßig in dieser Posi­tion. Bei ihr ist es aber auch anatomisch kein Problem 🙂

Die Pfoten in die Luft

Liegt ein Hund auf dem Rücken, so zeigt er seine ver­wund­barsten Stellen. Ein mis­strauis­cher Hund würde eher sel­ten auf diese Weise schlafen. Ein Wolf würde eben­falls nie der­art schlafen, da er sich so angreif­bar machen würde. Hun­de­hal­ter, deren Hunde auf dieser Weise schlafen, kön­nen sich laut der Ver­hal­tens­forscher glück­lich schätzen. In diesem Moment fühlt sich der Hund pudel­wohl und geboren. Ange­blich wür­den nur aus­geglich­ene, sehr stress­re­sistente und aufgeschlossene Hunde mit den Pfoten in der Luft schlafen.

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Queen schläft regelmäßig so, wenn sie in ihrem Kör­bchen liegt. Außer­dem legt sie sich immer so neben mich, wenn wir zusam­men im Bett kuscheln 🙂 Obwohl ich glaube, dass sie nur ihren Bauch gekrault bekom­men möchte 😀

Die Bauchschläfer — Position

Ein Bauch­schläfer streckt seine Hin­ter­läufe nach hin­ten aus, während seine Vorder­läufe eben­falls nach hin­ten gestreckt sind. Man geht davon aus, dass diese Hunde anges­pannt sind und Schwierigkeiten haben, sich zu entspan­nen. Bauch­schläfer gel­ten als sen­si­bel, aber auch als scheu und ängstlich.

Ich kann euch lei­der kein Foto zeigen, denn weder Queen noch Püppi schlafen in dieser Position.

Die Ohnmachtsstellung

Der Hund liegt auf dem Rücken und wirkt ohn­mächtig. Die Glei­d­maßen hän­gen schlaff zur Seite.

Viele Hunde schlafen in dieser Posi­tion, wenn es draußen kalt ist und sie vor einer Heizung liegen. Man geht davon aus, dass die Hunde ver­suchen sich abzukühlen. Hunde, die tagsüber viel unter­wegs und sehr aktiv gewe­sen sind, zeigen diese Posi­tion häu­figer. Allerd­ings gibt es auch viele Vier­beiner, die diese Posi­tion aus Bequem­lichkeit wählen. Hunde, die häu­fig auf diese Weise schlafen, seien anpas­sungs­fähig, gelassen und entspannt.

Wie schlafen eure Hunde? Habt ihr vielle­icht auch kleine Anhalt­spunkte, die ihr mit der Schlaf­po­si­tion in Verbindung bringt?

Es ist schön zu wis­sen, wenn unsere Hunde entspannt schlafen kön­nen. Hier könnt ihr euch drei super Tips holen, wie ihr eurem Hund einen entspan­nten Schlaf beschaf­fen könnt.