Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Welches Kind wün­scht sich nicht einen kleinen niedlichen Hund, eine putzige Katze oder einen flauschi­gen Hasen?

Die Vor­wei­h­nacht­szeit ist geprägt von einem einzi­gen großen Thema:

Geschenke

Die Men­schen ren­nen sich die Hacken wund, um riesige Tüten voll mit teuren Geschenken nach Hause schlep­pen zu kön­nen. Mehr als let­ztes Jahr, größer als let­ztes Jahr und vor allem teurer als let­ztes Jahr. In jedem Fall muss immer eine Schüppe oben drauf kommen.

Ver­ständlich, dass die Jagd nach den per­fek­ten Geschenken an den Kindern nicht spur­los vor­bei geht.

Wenn man schon Wün­sche äußern darf, dann kann man es doch mal ver­suchen, oder? Schließlich ist noch ein wenig Zeit und vielle­icht kann man ja solange ner­ven bis die Eltern einknicken.

Fun13

Und hey, ist es nicht schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen?

Oder ist dieser Aus­druck oft nur ein Syn­onym für “das Kind ist beschäftigt und wir haben unsere Ruhe”?

Jedes Jahr wer­den Tiere zu Wei­h­nachten verschenkt.

Dabei komm ich nicht umher mich zu fra­gen, ob diese Men­schen zwis­chen all dem Zimt und Vanil­legeruch ihr Gehirn aus­geschal­tet haben.

Einem Tier ein Zuhause zu geben bedeutet die Ver­ant­wor­tung für ein Lebe­we­sen zu übernehmen und zwar sein Leben lang. Bei einem Hund kön­nen das schnell bis zu 15 Jahre werden.

Und wie die Bar­bie zu Ostern oder die Eisen­bahn zum Geburt­stag: schnell wird dem Kind lang­weilig — schnell muss etwas Neues her.

Der Hund ist vielle­icht doch etwas wilder als gedacht und vielle­icht hat er sogar mal in den Ärmel des Kindes gebis­sen. Vielle­icht hat die Katze gekratzt oder der Hase benötigt doch öfter eine Reini­gung des Stalls als zunächst vermutet.

Und sowieso: warum kosten Tiere eigen­tich so viel Geld?

Plöt­zlich ist das neue Fam­i­lien­mit­glied gar nicht mehr so süß und statt des flauschi­gen Fells sieht man nur noch einen anstren­gen­den Vier­beiner, der Geld kostet, beschäftigt wer­den will und gar nicht so niedlich ist wie in den aufge­hüb­schten TV — Werbespots.

Und dann…

Die Tier­heime platzen nach Wei­h­nachten aus allen Nähten und immer wieder liest und hört man von aus­ge­set­zten Tieren.

Gassi24

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Es gibt unzäh­lige Möglichkeiten sich an das Thema langsam heranzutasten.

Führt die Hunde eurer Nach­barn und Fre­unde aus. Fahrt ins Tier­heim und packt dort mit an. Geht in den Tier­markt, flückt einen der Wün­sche vom Wei­h­nachts­baum und schenkt einem Vier­beiner im Tier­heim etwas zu Weihnachten.

Zeigt euren Kindern langsam, was es bedeutet die Ver­an­wor­tung für ein Tier zu übernehmen.

Und ganz ehrlich:

es würde weniger Leid in den Tier­heimen geben, wenn in manchen Fam­i­lien zu den Fest­ta­gen ein Plüschhund im Kar­ton gesessen hätte

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Posted on: 6. Dezember 2016Sabrina

Ein Gedanke zu „Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

  1. Ein schöner Artikel und ein schönes Gefühl zu wis­sen, dass andere genauso han­deln wie ich.
    Einen sehr schön Blog hast Du und ich werde sicher wieder vor­bei schauen.
    Lg Grüße von Antje mit Hay­ley, Raven und Tiffy

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