Tipps für den Urlaub mit Hund (Anzeige)

Som­merzeit bedeutet Reisezeit und für die meis­ten Hun­de­men­schen ist es eine Selb­stver­ständlichkeit, den Urlaub zusam­men mit dem Vier­bein­er zu ver­brin­gen.

Doch was muss ich bei ein­er Reise mit dem Hund beacht­en? In diesem Artikel gebe ich dir nüt­zliche Tipps mit auf den Weg, sodass einem entspan­nten vier­beini­gen Urlaub nichts mehr im Weg ste­hen kann.

Tipp Nummer 1 — das Reiseziel

Die erste Frage, die sich im Rah­men der Urlaub­s­pla­nung stellt, ist die Wahl des Urlaub­sortes. Wer seinen Hund mit­nehmen möchte, sollte seine Bedürfnisse berück­sichti­gen. Ein vielle­icht schon älter­er Hund, der ruhige Spaziergänge gewohnt ist, hat wenig Freude, den gesamten Tag in den Bergen wan­dern zu gehen. Hunde, die schnell gestresst sind und vielle­icht ein Prob­lem mit Artgenossen oder Kindern haben, sind in über­laufend­en Ferienorten und am typ­is­chen Hun­de­strand nicht gut aufge­hoben. Wasser­rat­ten wür­den sich über einen Urlaub am Meer oder See sich­er freuen.

Bei der Wahl des Reiseziels sollte eben­falls geprüft wer­den, wie hun­de­fre­undlich der Ort ist. Dür­fen Hunde vielle­icht gar nicht mit in die Restau­rants oder herrscht generelle Leinenpflicht ohne Freilauf­fläche in der Nähe?

Es gibt einige typ­is­che Urlaub­sziele, die gerne mit Hund besucht wer­den. Wir haben den schön­sten Hun­deurlaub an der Meck­len­bur­gis­chen Seen­plat­te gemacht und ich würde jed­erzeit gerne wieder dor­thin fahren. Auch an der Nord- und Ost­see ist es sehr schön. Hier haben wir uns jedoch vorher sehr genau erkundigt, an welchen Hun­de­strän­den es etwas ruhiger ist, denn grund­sät­zlich bin wed­er ich noch Queen oder Püp­pi ein Fre­und von über­laufend­en Hun­de­strän­den oder all­ge­mein Men­schen­massen im Urlaub.

Die Nieder­lande und auch Bay­ern sind eben­falls bekan­nt für ihre Hun­de­fre­undlichkeit.

Tipp 2 — die Gestaltung des Urlaubs

Dank Google ist es heutzu­tage ein Kinder­spiel sich vor­ab genau über den Urlaub­sort und die dort möglichen Freizeitbeschäf­ti­gun­gen zu erkundi­gen. Spielt man zum Beispiel gerne Minigolf, kön­nte man vor­ab schon erfra­gen, ob Hunde den Minigolf­platz eben­falls besuchen dür­fen. An der Meck­len­bur­gis­chen Seen­plat­te haben wir zum Beispiel geplant ein Boot zu mieten und uns schon von Zuhause aus genau erkundigt, auf welchen Booten es möglich und sin­nvoll ist, die Hunde mitzunehmen.

Wer im Urlaub wan­dern gehen möchte, sollte nicht nur vorher schon die Routen her­aus­suchen, son­dern seinen Hund auch auf eine solche Wan­derung vor­bere­it­en. Vier­bein­er, die es gewohnt sind, immer nur kleine Run­den spazieren zu gehen, soll­ten langsam auf län­gere Streck­en vor­bere­it­et wer­den. Wer gerne und viel mit dem Fahrrad untern­immt, sollte entwed­er einen Hund an der Seite haben, der dies auch gewohnt ist oder einen Hun­dean­hänger mit in den Urlaub nehmen.

Unab­hängig davon, ob ihr lediglich die Anreise oder ganze Touren plant, bitte nicht vergessen, aus­re­ichend Pausen einzu­pla­nen. Auch Hunde kön­nen reisekrank wer­den und auf län­geren Aut­o­fahrten soll­ten Vier­bein­er immer wieder die Möglichkeit bekom­men, sich kurz die Pfoten zu vertreten, ihr Geschäft zu erledi­gen und etwas zu fressen oder zu trinken.

Sicher­lich ist es auch möglich, mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen. Hier darf jedoch nicht vergessen wer­den, dass nur wirk­lich kleine Hunde mit in den Bere­ich der Pas­sagiere dür­fen. Alle anderen müssen in den Frach­traum. Auf­grund so viel­er wirk­lich extrem neg­a­tiv­en Erfahrungs­berichte aus dem Bekan­ntenkreis oder aus mein­er Zeit als Recht­san­wältin im Tier­re­icht, kommt für mich keine Flu­greise mit dem Hund in Frage. Ich würde auch nie­man­dem dazu rat­en.

Möchte man vor Ort die öffentlichen Verkehrsmit­tel nutzen, ist auch hier ein kurz­er Blick in die dort gülti­gen Vorschriften nötig, denn in eini­gen Gebi­eten ist ein Maulko­rb Pflicht, wenn man mit Bus und Bahn reisen möchte.

Tipp 3 — die Reisevorbereitungen

Nicht nur wir müssen unseren Kof­fer pack­en, son­dern auch unsere Hunde müssen einiges mit in den Urlaub nehmen. Hier­mit meine ich zwar auch ihre Kuscheldecke, Näpfe, Fut­ter, Spielzeug, Bürste und co., aber vor allem denke ich hier an die wichti­gen Unter­la­gen wie den Heimtier­ausweis — nicht nur, um Iden­tität und Besitzer, son­dern auch um den Impf­s­ta­tus nach­weisen zu kön­nen.

Es darf auf gar keinen Fall vergessen wer­den, sich vor­ab über notwendi­ge Imp­fun­gen für das Urlaub­s­ge­bi­et zu erkundi­gen und zwar rechtzeit­ig vor dem Reiseter­min.

Wir stellen Queen und Püp­pi vor einem Urlaub bere­its einige Wochen vorher unserem Tier­arzt vor, sprechen über notwendi­ge Imp­fun­gen, lassen noch ein­mal einen all­ge­meinen Gesund­heitscheck durch­führen und sprechen auch über zusät­zliche Vor­sorge bezüglich der im Reise­land vorhan­de­nen Erkrankun­gen und Überträger. Je nach Urlaub­sziel kom­men Krankheit­en wie Staupe, HCC, Lyme — Bore­liose und auch Leish­man­iose in Betra­cht. Ein Gespräch mit dem Tier­arzt schafft hier in jedem Fall Klarheit bezüglich der geset­zlichen Bes­tim­mungen und des erforder­lichen Schutzes. Wer eine Hun­dekranken­ver­sicherung abgeschlossen hat, kann hier auf diese zurück­greifen und bekommt die Kosten erstat­tet.

Europaweit gel­ten unter­schiedliche Vorschriften. Wer zum Beispiel nach Irland oder Finn­land reist, muss einen Nach­weis über eine Behand­lung gegen Par­a­siten erbrin­gen. Däne­mark zum Beispiel ver­bi­etet die Ein­reise bes­timmter Rassen. Dies sollte auch in jedem Fall ernst genom­men wer­den, denn hier kam es dur­chaus schon zu sehr drastis­chen Maß­nah­men der dänis­chen Behör­den.

Was oft unbe­dacht bleibt: Sollte man in Drit­tlän­der reisen, gel­ten ganz bes­timmte Vorschriften für die Wiedere­in­reise in die EU, also hier auf jeden Fall aus­führliche Infor­ma­tio­nen für das jew­eilige Reiseziel ein­holen. Eben­falls oft unbe­dacht sind die soge­nan­nten Durchreiselän­der, denn auch die dort gel­tenden Vorschriften sind einzuhal­ten.

Was bei uns eben­falls in der Hun­dereise­tasche lan­det ist unsere kleine Reiseapotheke. In dieser befind­et sich ein kleines Erste — Hil­fe — Set, beste­hend aus Zecken­zange, ein Blu­tung stil­len­des Pul­ver, Mull­binden, Fix­ierpflaster und eine Wund­salbe. Ich nehme zudem Schmerztablet­ten und etwas gegen Durch­fall mit. Ein Par­a­siten­schutz ist im Urlaub super wichtig, denn er hält Flöhe, Zeck­en und Läuse fern und kann typ­is­che Reiseerkrankun­gen fern hal­ten. Dies­bezüglich kann sich­er auch hier der Tier­arzt als Ansprech­part­ner zur Seite ste­hen, doch es darf nicht vergessen wer­den, dass bere­its einige Wochen vor Reiseantritt mit dem Par­a­siten­schutz begonnen wer­den muss.

Nach dem Urlaub darf die Nach­sorge nicht vergessen wer­den, denn die Inku­ba­tion­szeit der Erkrankun­gen beträgt Wochen und teil­weise Monate. Es ist daher empfehlenswert eine Blu­tun­ter­sucherun auf Vek­tor — über­tra­gene Erkrankun­gen durch­führen zu lassen. Im Falle ein­er Infek­tion kann der Tier­arzt frühzeit­ig gezielte Behand­lun­gen vornehmen, sodass es gar nicht erst zu einem unter Umstän­den drama­tis­chen Krankheitsver­lauf mit ungewiss­er Prog­nose kom­men muss.

Es ist all­ge­mein rat­sam die Tas­soreg­istri­er­num­mer mitzuführen und auch die Kopie der Hun­de­haftpflichtver­sicherung darf nicht fehlen.

In bes­timmten Bun­deslän­dern ist eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung ohne­hin zwin­gende Voraus­set­zung. Teil­weise und vor allem im Hin­blick auf kleinere Hunde ist es teil­weise noch immer und für mich in keinem Fall nachvol­lziehbar nur eine Option. Doch nicht nur Zuhause, son­dern auch im Urlaub ist ein Schaden schnell passiert und wie wir ja alle wis­sen, haften wir als Hun­debe­sitzer für den Schaden, den unser Hund verur­sacht. In dem Hotelz­im­mer allein gelassen, wird unter Umstän­den das Sofa oder die Tapete schnell zum Zeitvertreib und wir erleben eine böse Über­raschung, wenn wir nicht­sah­nend vom Früh­stücks­buf­fet zurück­kehren.

Sollte der Hund also im Urlaub seine gute Erziehung Zuhause vergessen haben, hil­ft eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung, damit der Erhol­ungswert des Urlaubes nicht gefährdet wird und wir entspan­nt unsere Zeit genießen kön­nen.

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fahren möchte, sollte die Reise vor­ab gut pla­nen und sich vorher über örtliche Gegeben­heit­en und geset­zliche Bes­tim­mungen informieren. Eine Hun­dekranken­ver­sicherung deckt die Kosten für die notwendi­gen Imp­fun­gen und den all­ge­meinen Check vor­ab. In jedem Fall sollte auch eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung abgeschlossen wer­den, damit Vier- und Zweibein­er entspan­nt den Urlaub genießen kön­nen.

Wer sich über Hun­dekranken­ver­sicherun­gen, OP — Ver­sicherun­gen oder Hun­de­haftpflichtver­sicherun­gen informieren möchte, dem möchte ich die AGILA Haustierver­sicherung ans Herz leg­en. Hier seid ihr in jedem Fall top berat­en und super aufge­hoben.

In diesem Sinne: Habt einen schö­nen Urlaub!

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