Tricktagebuch: heute mal ganz allgemein…

Tricktagebuch: heute mal ganz allgemein…

Heute möchte ich ganz all­ge­mein auf Grund­sät­zliches beim Trick­dog­ging eingehen.

Beim Trick­dog­ging geht es um mehr als nur das Abar­beiten einer Anleitung. Es soll sowohl dem Zweibeiner als auch unseren Vier­beiner Spaß machen und die Bindung stärken.

Wir haben nun schon einige kleine Tricks erar­beitet. Hier­bei habe ich ver­schiedenes aus­pro­biert, um her­auszufinden, unter welchen Bedin­gun­gen Queen am ein­fach­sten ler­nen kann.

Teil­weise wer­den diese Erfahrun­gen bes­timmt auch auf andere Hunde über­trag­bar sein, manche Eige­narten betr­e­f­fen vielle­icht nur Queen 🙂

Zunächst ist mir aufge­fallen, dass Queen erst ein­mal ihre fünf Minuten braucht. Hat sie ger­ade ihr Schläfchen been­det und ich ver­suche, direkt mit dem Trick­sen anz­u­fan­gen, so geht das direkt in die Hose. Sobald sie merkt, worum es geht, wird sie aufgeregt und nervös. Es fällt ihr schwer, sich zu konzen­tri­eren. Daher zergel ich zum Beispiel mit ihr, damit sie erst ein­mal Engerie loswer­den kann. Anschließend kann sie sich wesentlich besser auf die Tricks konzentrieren.

2016-02-01 12.56.13-1

Queen ist sehr wäh­lerisch, was Fut­ter und Leck­ereien bet­rifft. Ich habe gehofft, ich kön­nte sie mit ihrem Fut­ter belohnen, nur lei­der spielt sie da nicht mit 🙂 Sie spuckt es ein­fach wieder aus und ver­liert die Lust. Daher muss ich sie mit ganz beson­deren Leck­ereien belohnen, weil sie sonst keinen Anreiz hat. Sollte sie mal wieder keine Lust auf ihr Früh­stück haben, fällt also für den Tag das Trick­sen aus. Ich muss da lei­der sehr kon­se­quent sein. Wenn sie ihr Fut­ter ver­weigert und ich ihr zwei Stun­den später Leck­e­rien gebe, dann wird sie auch bei der näch­sten Mahlzeit streiken. Das schränkt uns lei­der etwas ein.

2016-02-12 11.48.58

Alle Tricks fol­gen einem ähn­lichen Schema. Man baut den Trick langsam auf und steigert die Anforderun­gen. Daher habe ich mir angewöhnt, auf ver­schiedene Weise zu belohnen. Geht es zum Beispiel darum, dass Queen lernt, eine Tür zu schließen und stupst Queen diese vor­sichtig an, sodass sich diese nur leicht bewegt, gibt es eine Leck­erei. Stupst sie die Tür so an, dass sich diese auch schließt, gibt es eine größere Beloh­nung. In unserem Fall ein kurzes Spiel mit ihen Lieblings­ball. Ich hatte zu Beginn die Ver­mu­tung, dass Queen dadurch die Konzen­tra­tion ver­lieren würde, aber das ist nicht so. Beende ich das Spiel und komme zum Trick zurück, ist sie direkt wieder bei der Sache und konzen­tri­ert. Ich habe das Gefühl, dass Queen ver­steht, dass sie es genau richtig gemacht hat, wenn die größere Beloh­nung folgt.

Unsere Hunde sind manch­mal schlauer als wir denken 🙂

Was habt ihr für Erfahrun­gen gemacht? Unter welchen Bed­i­n­un­gen lernt euer Vier­beiner am leichtesten?

Teilen Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on Google+
Posted on: 27. Februar 2016Sabrina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.