Allgemein

Tricktagebuch: heute mal ganz allgemein…

Heute möchte ich ganz all­ge­mein auf Grund­sät­zlich­es beim Trick­dog­ging einge­hen.

Beim Trick­dog­ging geht es um mehr als nur das Abar­beit­en ein­er Anleitung. Es soll sowohl dem Zweibein­er als auch unseren Vier­bein­er Spaß machen und die Bindung stärken.

Wir haben nun schon einige kleine Tricks erar­beit­et. Hier­bei habe ich ver­schiedenes aus­pro­biert, um her­auszufind­en, unter welchen Bedin­gun­gen Queen am ein­fach­sten ler­nen kann.

Teil­weise wer­den diese Erfahrun­gen bes­timmt auch auf andere Hunde über­trag­bar sein, manche Eige­narten betr­e­f­fen vielle­icht nur Queen 🙂

Zunächst ist mir aufge­fall­en, dass Queen erst ein­mal ihre fünf Minuten braucht. Hat sie ger­ade ihr Schläfchen been­det und ich ver­suche, direkt mit dem Trick­sen anz­u­fan­gen, so geht das direkt in die Hose. Sobald sie merkt, worum es geht, wird sie aufgeregt und nervös. Es fällt ihr schw­er, sich zu konzen­tri­eren. Daher zergel ich zum Beispiel mit ihr, damit sie erst ein­mal Engerie loswer­den kann. Anschließend kann sie sich wesentlich bess­er auf die Tricks konzen­tri­eren.

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Queen ist sehr wäh­lerisch, was Fut­ter und Leck­ereien bet­rifft. Ich habe gehofft, ich kön­nte sie mit ihrem Fut­ter belohnen, nur lei­der spielt sie da nicht mit 🙂 Sie spuckt es ein­fach wieder aus und ver­liert die Lust. Daher muss ich sie mit ganz beson­deren Leck­ereien belohnen, weil sie son­st keinen Anreiz hat. Sollte sie mal wieder keine Lust auf ihr Früh­stück haben, fällt also für den Tag das Trick­sen aus. Ich muss da lei­der sehr kon­se­quent sein. Wenn sie ihr Fut­ter ver­weigert und ich ihr zwei Stun­den später Leck­e­rien gebe, dann wird sie auch bei der näch­sten Mahlzeit streiken. Das schränkt uns lei­der etwas ein.

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Alle Tricks fol­gen einem ähn­lichen Schema. Man baut den Trick langsam auf und steigert die Anforderun­gen. Daher habe ich mir angewöh­nt, auf ver­schiedene Weise zu belohnen. Geht es zum Beispiel darum, dass Queen lernt, eine Tür zu schließen und stupst Queen diese vor­sichtig an, sodass sich diese nur leicht bewegt, gibt es eine Leck­erei. Stupst sie die Tür so an, dass sich diese auch schließt, gibt es eine größere Beloh­nung. In unserem Fall ein kurzes Spiel mit ihen Lieblings­ball. Ich hat­te zu Beginn die Ver­mu­tung, dass Queen dadurch die Konzen­tra­tion ver­lieren würde, aber das ist nicht so. Beende ich das Spiel und komme zum Trick zurück, ist sie direkt wieder bei der Sache und konzen­tri­ert. Ich habe das Gefühl, dass Queen ver­ste­ht, dass sie es genau richtig gemacht hat, wenn die größere Beloh­nung fol­gt.

Unsere Hunde sind manch­mal schlauer als wir denken 🙂

Was habt ihr für Erfahrun­gen gemacht? Unter welchen Bed­i­n­un­gen lernt euer Vier­bein­er am leicht­esten?

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