Urban Exploration — eine Tour mit plötzlichem Ende ?>

Urban Exploration — eine Tour mit plötzlichem Ende

Bevor ich euch von unserer let­zten Tour berichte, möchte ich noch kurz ein paar Woche loswerden.

Einige Mails erre­ichten mich, nach­dem ich euch vor kurzer Zeit unser neues Hobby vorgestellt habe. Ich dachte, dass es sich bei den fol­gen­den Worten um Selb­stver­ständlichkeiten han­deln würde, sodass ich darauf gar nicht weiter einge­gan­gen bin.

Um Missver­ständ­nisse aus dem Weg zu räu­men und um einer gewis­sen Vor­bild­funk­tion gerecht wer­den zu kön­nen, berichte ich kurz ganz grund­sät­zlich, wie ein solcher Aus­flug bei uns aussieht:

Jeder, der mich kennt weiß, dass ich Queen niemals in Gefahr brin­gen würde. Daher erkun­den wir die ver­lasse­nen Orte immer zu zweit. Einer von uns geht immer vor und schaut, ob das Gelände für Queen sicher ist. Manch­mal ist es notwendig, Queen angeleint zu lassen, weil man an manchen Orten mit Scher­ben oder Nägeln rech­nen muss. Zudem habe ich immer einen Hand­feger im Ruck­sack. So kann ich zum Beispiel die Stelle, an denen wir Fotos machen vorher sauber machen. Ich würde Queen nicht mit­nehmen, wenn ich nicht sicher wäre, dass ihr nichts passieren kann.

Außerdem halte ich mich konsequent an den Kodex, der unter Urbexern gilt:

Zu ist zu und bleibt zu. 

Kein Urbexer ver­schafft sich gewalt­sam Zutritt zu Objekten.

Kein Van­dal­is­mus.

Nichts wird zer­stört oder beschädigt.

Dieb­stahl ist tabu.

Alles bleibt so, wie man es vorge­fun­den hat. Gegen­stände bleiben also an ihrem Platz. Es geht in erster Linie um die Doku­men­ta­tion, das Aben­teuer und den Reiz des ver­lasse­nen Ortes.

Infor­ma­tio­nen sind Gold wert.

Nor­maler­weise ver­rät kein Urbexer die genauen Infor­ma­tio­nen über den Ort. Wo sich der ver­lassene Orrt befindet, muss man selbst her­aus­finden. Aber das macht ja auch den Reiz aus.

So aber nun nehme ich euch mit auf unseren letzten Ausflug:

 

Lei­der mussten wir unseren Aus­flug an dieser Stelle abbrechen. Gern hätte ich mir die Gleise auf dem let­zten Bild noch näher ange­se­hen. Vielle­icht wird sich bald keine Möglichkeit mehr dazu bieten, denn das Gelände ist nun von einem pri­vaten Unternehmen (Gerüchten zufolge soll es sich hier­bei um eine Sekte han­deln) gekauft worden.

Stephans Frage “Wirst du da ger­ade abgeschleppt?” hielt mich jedoch von näheren Erkun­dun­gen ab. Ger­ade noch rechtzeitig erre­ichten wir den Abschlep­pun­ternehmer, der sich Gott sei Dank zunächst dem Fahrzeug neben mir wid­mete. Ich hatte also nochmal Glück gehabt, obwohl ich mir nach wie vor sicher bin, dass das Pakver­bot erst für die Plätze hin­ter uns galt 🙂

 

 

Teilen Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on Google+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.