Urban Exploration — heute habe ich leider keine Fotos für euch

Urban Exploration — heute habe ich leider keine Fotos für euch

Nicht nur Queen hatte diese Woche einige blöde Erleb­nisse.

Auch ich war einige Male am Rande der Verzweiflung.

Eigentlich wollte ich euch heute — wie an den ver­gan­genen Mon­ta­gen auch — Fotos von ent­deck­ten ver­lasse­nen Orten zeigen. Und obwohl ich drei Optio­nen auf meinem Zettel ste­hen hatte, kann ich euch heute keine Bilder zeigen.

Aber ich fange am besten ganz vorne an:

Im Inter­net erfuhr ich von einem still­gelegten Tun­nel. Seit drei Wochen suche ich dieses Ort. Dien­stag fand ich den Namen der Straße her­aus, an dem der Tun­nel liegen sollte. In meiner Mit­tagspause schnappte ich mir die Kam­era und zog mit Queen los. Den Ein­gang des Tun­nels fand ich auf Anhieb. Nur lei­der lag dieser in einer Schlucht direkt neben noch genutzen Gleisen. Keine Sekunde kam in Betra­cht dort hinunterzugehen.

Aber wenn ein Tun­nel einen Ein­gang hat, muss es auch einen Aus­gang geben. Dank Google Earth glaube ich den Aus­gang gefun­den zu haben. Am Fol­ge­tag ging es weiter und ich fuhr in ein kleines Wald­stück. Nach nicht ein­mal fünf Minuten stand ich vor dem Aus­gang. Doch es han­delte sich nicht um den still­gelegten Tun­nel, son­dern um den noch genutzten. Ich lief also weiter durch das Wald­stück und dachte “Irgendwo muss dieser Tun­nel doch enden”. Wie ihr anhand der fehlen­den Fotos schon ahnt: ich habe das Ende des Tun­nels bis heute nicht gefunden.

Gestern packte mich erneut der Ehrgeiz. Im Inter­net suchte ich nach einer “sicheren Num­mer”. 50 km von uns ent­fernt sollte sich ein still­gelegtes Ziegel­w­erk befinden. Das klang mehr als nur verlockend.

Wir machten uns also im strö­menden Regen auf den Weg. Das Ziegel­w­erk war fix gefun­den. Ein Schild mit der Auf­schrift “Betreten ver­boten” und ein direkt gegeüber­liegen­des Wohn­haus hiel­ten mich zurück. Ich stand also direkt vor dem Gebäude und malte mir schon aus, wie die Fotos hät­ten ausse­hen kön­nen. In der Hoff­nung eine Genehmi­gung bekom­men zu kön­nen, werde ich nun die Stadt kontaktieren.

Wir drehten den­noch eine kleine Runde durch den angren­zen­den Wald.

So ein­fach wollte ich aber doch nicht aufgeben. Schließelich stand der Mon­tag vor der Tür und ich wollte mir unbe­d­ingt auf die Liste schreiben, jeden Mon­tag tolle Urbex — Fotos zeigen zu kön­nen. Ich hatte noch ein “Ass im Ärmel”.

Nach­dem wir endlich wieder Emp­fang hat­ten, suchten wir die unge­fähre Adresse her­aus und weiter ging es. Es stand zwar kein Schild mit der Auf­schrift “Betreten ver­boten” auf dem Gelände. Nein, dieses mal stand dort “Achtung Lebensgefahr”.

In diesem Sinne:

Es tut mir leid, aber ich habe heute lei­der keine Fotos für euch.

Etwas Gutes hat das Ganze: Queen kon­nte viele neue Orte ent­decken und war nach jeder Tour “schäfimüde”.

Ich hoffe, dass ich im Laufe der näch­sten Woche mehr Erfolg haben werde. Falls jemand von euch einen ver­lasse­nen Ort in meiner Gegend kennt, dann immer raus damit 🙂

Damit dieser Beitrag nicht völ­lig “foto­los” bleibt, zeige ich euch zumin­d­est Bilder von unseren Ver­suchen, den Tun­nel zu finden 🙂

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Posted on: 22. Februar 2016Sabrina

9 Gedanken zu „Urban Exploration — heute habe ich leider keine Fotos für euch

  1. Ihr Bei­den,

    die anderen Bilder sind auch toll und ich bin so nei­disch, dass Queen den Kopf so zur Seite neigt. Adgi macht das nicht, aber es bringt mich immer wieder zum schmelzen =) 

    Hm, vielle­icht ein biss­chen weit weg, aber Fre­unde sind begeis­tert von der Heil­stätte Beelitz in Bran­den­burg. Ist vielle­icht kein Pausen­trip, soll aber wahnsin­nig span­nend sein.

    Liebe Grüße

    Anika und die fel­lige Sofadeko

    1. Vie­len Dank für den Tip!
      Ich werde es mir auf jeden Fall auf meine Liste schreiben.
      Queen neigt den Kopf immer, wenn ich sie in einer ganz bes­timmten Ton­lage anspreche? Sie hat das total verin­ner­licht, weil sie mit diesem Blick immer ihren Willen durch­set­zen kann 😀

      1. Egal in welchem Ton ich mit dem Hund rede, er starrt mich ein­fach an.
        Er steht da und starrt. Wenn ich lauter werde, senkt er den Kopf. 

        Ich sitze immer vor ihm und wackle mit dem Kopf-ich hab näm­lich gele­sen, dass Hunde durch abgucken ler­nen kön­nen. Tja, Kopf neigen gehört nicht dazu =)

  2. Oh nein, was für ein Pech!

    Aber die anderen Fotos sind auch toll 🙂 Wir drücken euch die Dau­men bei der Suche nach ver­lasse­nen Orten!

    Liebe Grüße,
    Inez & die Aussies

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