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Wahrheit oder Pflicht: ein Tag aus Queens Sicht

Von Kim wur­den wir vor die Auf­gabe gestellt, einen Tag aus Queens und Püp­pi Sicht zu beschreiben.

Heute macht Queen den Anfang:

Was krabbelt denn da auf mir rum? Oh nein. Püp­pi ist schon wach. Hof­fentlich weckt sie Frauli endlich auf, damit die bei­den auf­ste­hen. Na endlich. Sind die bei­den schon aus der Tür? Na pri­ma. Dann kann ich mich ja jet­zt auf Fraulis Kopfkissen leg­en. Das ist echt bequem. Ich weiß gar nicht, warum ich so was tolles nicht habe.  Aber nun mach ich erst ein­mal meine Augen nochmal zu…

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Wer ruck­elt denn jet­zt schon wieder an mir herum? Oh Frauli weckt mich zur Mor­gen­runde. Alles klar. Ich bin bere­it. Es kann los­ge­hen. So erst ein­mal in Ruhe schnup­pern, wer hier wieder an meine Hecke gemacht hat. Diese eke­li­gen Schweine. Die Hecke gehört mir. Und wer hat da hingepieselt? Der schon wieder. Beim näch­sten Mal muss ich aber mal ein ern­stes Wort mit dem reden. Das ist mein Baum. Oh cool. Frauli will die große Runde gehen und ich kann auf mein­er Wiese ne ordentliche Runde ren­nen. Wooop wooooop hier kommt Queeen­ni­i­i­i­ii. Aus dem Weg, son­st renn ich dich um. Ich liebe diese Wiese. Die riecht so her­rlich 🙂

Und ich liebe den Bach, an dem wir gle­ich vor­beikom­men. Dort kann ich immer so her­rlich durchren­nen und es spritzt in alle Rich­tun­gen. Gut, dass Püp­pi sich nicht hinein­traut, son­st müsste ich auf­passen, wo ich hin­trete. Geschüt­telt wird sich nicht, denn nur so kann ich möglichst lange nass bleiben. Ich liebe es, nass zu sein 🙂

Zeit fürs mor­gendliche Geschäft. Ihr müsst wis­sen, dass ich nur mor­gens Puh machen. Dafür aber zuver­läs­sig immer nach der Hälfte der Runde. Alles klar, alle bleiben an ihrem Platz ste­hen son­st wird das hier nix. Erst ein­mal ordentlich im Kreis drehen und das Grad platt treten und jet­zt … naja ihr wisst schon…

Den Rest der Runde spiele ich mit Püp­pi fan­gen. Die Kleine wird immer schneller. Bald muss ich mir etwas ein­fall­en lassen.

Während Püp­pi sich über ihr Früh­stück her­ma­cht, ver­suchte ich eine gemütliche Schlaf­po­si­tion zu find­en. Schließlich hat Frauli mich heute viel zu früh geweckt. Sie weiß genau, dass ich ein Langschläfer bin, aber kein Prob­lem. Ich penn ein­fach weit­er bis kurz vorm Mit­tag.

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War das die Leck­er­li­dose? Oh ich liebe unsere Mit­tagsrunde. Frauli macht während dieser Runde immer Such­spiele mit uns und ich liebe Such­spiele. Das kön­nte ich machen bis ich umfalle. Mein Reko­rd waren 35 Minuten Schnüf­fe­lar­beit, dann hab ich mich hin­gelegt 😀 Püp­pi wird langsam zur Schnüf­felkonkur­renz. Der kleine Flauschmops ist schlauer als man denkt.

Wenn Frauli uns suchen schickt, dann renn ich direkt los. Püp­pi läuft mir hin­ter­her und sobald ich das schnüf­feln beginne, ori­en­tiert sie sich nur an mir und schnup­pert da, wo ich auch schnup­per. Und was soll ich sagen. Manch­mal erwis­cht sie die Leck­erei vor mir. Wie ungerecht.

Auf dem Rück­weg bin ich immer ganz schön müde, während das Dura­cell — Häschen weit­er ren­nt. Anschließend wir noch kurz in der Woh­nung gespielt und dann lege ich mich auf den Tep­pich in die Sonne.

Kurz gedöst, kann weit­er gespielt wer­den. Wo ist eigentlich Frauli? Die kann sich ruhig mal ein Nach­mit­tagspro­gramm für uns über­legen. Ich suche mal meinen Ball und werfe ihr den vor die Füße. Oh nein. Püp­pi hat ihn geklaut. Aber nicht so schlimm, dann jage ich sie eben durch die Woh­nung. Was ist denn Frauli? Wir machen schon nichts kaputt.

Nach­mit­tags spie­len Püp­pi und ich immer zusam­men. Zwis­chen­durch gehen wir auch mit Frauli auf die Wiese und spie­len fan­gen. Manch­mal darf auch jed­er von uns ein Spielzeug mit runter nehmen. Dann wird aus­giebig geto­bt. Kurz vorm Abend machen Püp­pi und ich nochmal Pause, damit wir fit sind für die Aben­drunde.

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Oh Frauli packt Spielzeug ein und ihre Kam­era. Das sieht gut aus. Das bedeutet, wir fahren weg.

Während der Fahrt ver­suche ich zu errat­en, wo es hinge­ht. Oh diese Strecke kenne ich. Wir fahren zum See. Ich werde langsam ungeduldig. Frauli. Fahr schneller!

Endlich öffnet sich die Kof­fer­raumk­lappe und ich kann raus. Juhu­u­u­uu auf geht’s. Jezt wird los­ger­an­nt. Ab ins küh­le Nass und dann wird von links nach rechts ger­an­nt. Püp­pi traut sich noch nicht rein. Das finde ich lustig. Ich provoziere sie zwar, aber sie traut sich ein­fach nicht. Klein­er Schiss­er. Oh ja, Frauli packt meinen Leucht­turm aus. Wirf ihn, na los.

Auf dem Rück­weg fall­en mir schon die Augen zu. Im Wass­er toben kann ganz schön anstren­gend sein. Zuhause angekom­men, gehe ich noch kurz in mein Kör­bchen. Püp­pi geht schon fut­tern. Ich höre sie in der Küch­he ihren Napf durch die Gegend schieben. Ich lasse mir noch einen Moment Zeit und geh dann auch fut­tern.

Anschließend gibt es immer etwas zu knab­bern für uns. Neuerd­ings muss ich mich richtig beeilen, weil Püp­pi beim Knab­bern immer schneller wird. Aber ich sehe ger­ade, sie hat mal wieder etwas übrig gelassen. Das klaue ich mir erst ein­mal, sobald sie trinken geht.

So Frauli, jet­zt ist aber Feier­abend. Ich stell mich mal vor Frauli und fordere sie auf mir zu fol­gen. In der Regel klappt das auch. Im Bett bekom­men wir näm­lich noch eine Kleinigkeit zu knab­bern. Juhu­uu heute gibt es Hüh­ner­brust. Die liebe ich 🙂

Puh nun bin ich aber ganz schön müde. Püp­pi springt hier immer noch rum. Wenn die noch ein­mal über mich springt, dann gehe ich ins Wohnz­im­mer schlafe´n. Da habe ich wenig­stens meine Ruhe.

Aber erst mal lege ich mich nun auf die Seite. Der Tag war super 🙂

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