Wahrheit oder Pflicht: Inkognito in einer Tierhandlung

Wahrheit oder Pflicht: Inkognito in einer Tierhandlung

Hun­deben­gel Charly stellte mich via Insta­gram vor fol­gende Aufgabe:

Ich möchte, dass du eine bekan­nte Tier­hand­lung inkog­nito besucht und dich bezüglich eines gut sitzen­den Geschirrs beraten lässt.”

Wer eben­falls einen Schäfi Zuhause hat, der weiß, wie schwer es ist, ein gut sitzen­des Geschirr zu finden. Püppi mitzunehmen wäre meiner Mei­n­ung nach zu ein­fach gewe­sen und so zog ich mit Queen los.

Im Tier­markt stellte ich mich vor das große Regal mit den Leinen und Hals­bän­dern, um mir einen groben Überblick ver­schaf­fen zu kön­nen. Direkt kam eine Verkäuferin auf mich zu und bot ihre Hilfe an.

Ich suche ein Geschirr für meinen Hund. Kön­nen Sie mir da ein Mod­ell empfehlen?”

Ja klar. Unsere meis­ten Kun­den entschei­den sich für die Julius K9 — Geschirrre. Vielle­icht fol­gen Sie mir zu dem Regal dort drüben.”

http://media.mediazs.com/bilder/juliusk/powergeschirr/schwarz/3/400/35773_PLA_Julius_K9_Powergeschirr_schwarz_3.jpg
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Die meis­ten Kun­den” scheint also weg­weisend in der Beratung zu sein. Aber nun wollte ich erst ein­mal abwarten, was die Dame vorschla­gen würde.

Am besten Sie pro­bieren mal die Größe 1″. Sie drückte mir ein Geschirr in die Hand, welches ich Queen nun anziehen sollte. Ich weiß nicht, ob es gängige Praxis ist, dass der Kunde seinem Hund das Geschirr selbst anzieht, vielle­icht hat sie auch Respekt vor Queen gehabt. Queen jeden­falls war froh, dass sie nicht von der frem­den Frau ange­fasst wer­den musste.

Das Geschirr saß wie erwartet über­haupt nicht gut. Ich hatte diese Mod­elle vorab schon ein­mal selbst aus­pro­biert, weil ich doch immer wieder Schä­fis mit diesem Geschirr gese­hen habe. Ehrlichge­sagt halte ich von diesen Teilen nicht so viel, aber wollte das natür­lich auch nicht offen sagen. Sonst wäre ja das Exper­i­ment hin­fäl­lig gewesen.

Und was meinen Sie?” fragte ich die “Fachkraft”.

Sitzt doch super. Man kann das hier vorne auch noch weiter stellen, aber am Bauchgurt passt das schon perfekt.”

Der Bauchgurt passte und auch vorne hatte sie aus­re­icht Platz (soweit man das in einem Nor­wegerschirr über­haupt sagen kann). Allerd­ings saßen die Riemen der­art eng hin­ter den Ell­bo­gen, dass es meines Eracht­ens nicht mal annäh­ernd in Betra­cht kam.

Sitzen diese Riemen nicht viel zu eng am Ell­bo­gen. Ich habe gehört man solle darauf achten.”

Ne ne. Das geht schon. Laufen Sie mal ein Stück.”

Wir liefen also drei Meter bis zum nächten Regal und zurück.

Ihr Hund läuft da doch super drin. Die hat aus­re­ichend Platz in dem Geschirr. Sie kön­nen sich dort auch noch lustige Sprüche für die Seite aussuchen.”

Da ich erstens das Geschirr sicher nicht kaufen wollte und zweit­ens auf­grund ihrer Inkom­pe­tenz mit­tler­weile echt empört war, erk­lärte ich ihr, dass ich das Geschirr ganz sicher nicht nehmen würde, weil es schlichtweg nicht passt. Ich hing es zurück ins Regal und bedankte mich für die Beratung.

Die Dame schlug vor, ein anderes Mod­ell anzupro­bieren, aber ich lehnte dank­end ab.

Sind die Verkäuferinnen in den Tiermärkten wirklich so wenig ausgebildet? Das würde erklären, warum so viele mit Hunde mit schlecht sitzenden Geschirren durch die Welt laufen.

Ich hatte Blut geleckt und fuhr zum näch­sten Tier­markt. Das gle­iche Spiel von vorne. Auch hier musste ich nicht lange auf eine Verkäuferin warten. Sie bot mir direkt ihre Hilfe an und fragte mich, ob ich eher ein Brust­geschirr oder eher ein Nor­weger haben wollte.

Nun wollte ich nicht zu viel vorgeben und erk­lärte, mit Geschirren völ­lig uner­fahren zu sein und fragte, was sie mir denn vorschla­gen würde. Sie nahm ein Brust­geschirr aus dem Regal.

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Ohne Queen schnup­pern zu lassen, packte sie direkt das Hals­band und hielt Queen fest. Diese guckte natür­lich etwas über­rumpelt und trat den Rück­zug an. Erst auf meinen etwas ver­wirrten Blick hin, rud­erte sie etwas zurück und ließ Queen erst ein­mal schnuppern.

Das Geschirr war ange­zo­gen und sie fum­melte etwas an der seitlichen Schnallen herum.

So sitzt es perfekt.”

Bei dem Wort “per­fekt” werde ich hell­hörig. Nun ahnte ich es schon, wollte die Verkäuferin jedoch nicht direkt darauf hin­weisen, son­dern fragte sie, ob es möglich sei, mit dem Geschirr ein Stückchen zu laufen. Ich leinte Queen an und lief ein­mal den Laden hin­auf und zurück. Das Geschirr saß über­haupt nicht mehr dort, wo es hin­sollte, son­dern hing seitlich herunter. Außer­dem engte das Geschirr den Schul­ter­bere­ich ein.

Sieht doch gut aus” sagte die Verkäuferin als wir zurückkamen.

Aber das rutscht ja total”.

Sie müssen sich das Geschirr bei einem Hund vorstellen wie ein T-Shirt. Das darf auch nicht zu eng sitzen.”

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, habe ich auch dieses Geschirr hier zurück ins Regal gehangen, mich fre­undlich bedankt und bin gegangen.

War es denn wirklich so schwer gute Beratung zu finden?

Nun muss ich zugeben, dass ich absoluter Fan eines bes­timmes Tiergeschäfts bin. Das gibt es zwar nicht in unserer Stadt, aber es sind nur 50 km bis dort. Also machten wir uns auf den Weg.

Alles auf Anfang.

Die Verkäuferin stellte sich zunächst bei Queen vor, ließ sie schnup­pern und fragte mich, ob Queen ein Leck­erli durfte.

Alles klar, das fing ja schon mal gut an.

Sie fragte mich genau, was ich mir denn vorgestellt habe und wofür ich das Geschirr brauchen würde.

Ich erk­lärte ihr, dass es ein Geschirr für den All­tag sei und dass ich grund­sät­zlich Schwierigkeiten hätte, für Queen ein passendes zu finden.

Sie riet direkt von Nor­wegerschirren ab. Sie erk­läte mir, dass es ein echter Glücks­griff sei, ein passendes zu finden und dass sie noch nie einen Schäfer­hund gese­hen hätte, der in diese Geschirre gut passen würde. Zwar tra­gen viele diese Form, aber sie wür­den in der Regel viel zu nah am Ell­bo­gen sitzen.

Ich ver­hielt mich so als hätte ich keine Ahnung. Daraufhin holte sie ein Nor­weger aus dem Reagl, zog es Queen vor­sichtig an und erk­lärte mir genau, an welchen Stellen es nicht passte. Alles, was sie sagte, kann ich nur so unterschreiben.

Anschließend holte sie ein Brust­geschirr von Hunter aus dem Regal. Ich musste mir ein Schmun­zeln verkneifen, denn dieses Geschirr ist das einzige, was ihr wirk­lich passt. Aber ich wollte nichts ver­raten und stellte mich dumm. Kann ich beson­ders gut 🙂

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Sie stellte es an den seitlichen Bän­dern richtig ein und erk­lärte mir, warum das Geschirr gut passen würde. Jedes Wort entsprach auch meiner Wahrnehmung. Anschließend erk­lärte sie mir noch, wie ich das Geschirr ver­stellen kön­nte, für den Fall, dass sich ihr Gewicht ändern oder sie ihr Win­ter­fell verliert.

Ich bedankte mich für die tolle Beratung und klärte meine Anwe­sen­heit auf. Wir mussten beide lachen und sie fühlte sich Gott sei Dank nicht vorgefüht.

Daher werde ich auch ruhi­gen Gewis­sens ver­raten, dass diese tolle Beratung im Kölle­Zoo stattge­fun­den hat. Ich kann diesen Tier­markt wirk­lich nur empfehlen. Die Verkäufer sind dort abso­lut fre­undlich und hil­f­bereit und offen­sichtlich auch noch kompetent.

Um mich kom­plett abzu­sich­ern, nahm ich das Geschirr mit zu einem Phys­io­ther­a­peuten. Auch der bestätigte mir, dass es gut passen würde und richtig eingestellt sei.

Es ist also gar nicht so ein­fach, ein gut sitzen­des Geschirr zu finden. Schade finde ich nur, dass die “Fachkräfte” in eini­gen Tier­märk­ten keine Ahnung haben, von dem was sie ihren Kun­den empfehlen. Kein Wun­der, dass so viele Hun­debe­sitzer gut­gläu­big ihren Hund in ein schlecht sitzen­des Geschirr zwin­gen. Wenn das Geschirr nicht passt, kön­nen schw­er­wiegende Prob­leme auftauchen.

Es dürfte nicht zuviel ver­langt sein, dass die Fachkräfte in den Tier­märk­ten dies­bezüglich geschult wer­den. Und bevor sie ein wirk­lich offen­sichtlich nicht passendes Geschirr empfehlen, soll­ten sie lieber zugeben, dass sie sich unsicher sind oder keine Ahnung haben. Viele Hun­debe­sitzer hof­fen doch, sich auf die Verkäufer ver­lassen zu kön­nen. Gut­gläu­big ziehen sie ihrem Hund ein nicht passendes Geschirr an.

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das keine Zufallsergeb­nisse sind. Ich habe mehr als ein Jahr nach einem gut passenden Geschirr gesucht. Sicher­lich gibt es auch informierte und geschulte Verkäufer in einem Tier­markt, aber lei­der nicht überall.

Außer­dem gibt es vielle­icht den ein oder anderen, der sich schon mal wegen eines Fut­ters beraten lassen wollte. In den meis­ten Fällen wird doch grund­sät­zlich die “Haus­marke” emp­fohlen. Egal, ob der Hund übergewichtig ist, Gelenkbeschw­er­den oder ein Prob­lem mit den Nieren hat, die Haus­marke ist stets die Lösung…

Bitte informiert euch selbst. Offen­sichtlich kann man sich nicht auf jede Fachkraft in den Tier­märk­ten ver­lassen. Im Zeital­ter des Inter­nets kann man schnell das Prob­lem googlen und erfahren, worauf es wirk­lich ankommt.

Schein­bar ist das heutzu­tage notwendig.

Vie­len Dank an Hun­deben­gel Charly für diese inter­es­sante Auf­gabe. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht 🙂

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Posted on: 7. Juni 2016Sabrina

15 Gedanken zu „Wahrheit oder Pflicht: Inkognito in einer Tierhandlung

  1. Ich wollte ger­ade noch das mit dem Fut­ter auf­greifen, da hast du das auch erwähnt ? Es ist eine Unver­schämtheit, wenn man sich eine gute Beratung wün­scht und dann so auf das Glat­teis geführt wird! Das K9 Geschirr hat­ten wir für Lotti auch, bei ihr hat es auch echt lange gedauert, bis wir das passende Geschirr hat­ten (übri­gens ein AnnyX), und sie lief ganz lange am K9 herum.
    Danach hat­ten wir noch 2 andere Geschirre, aber beide haben eben­falls nicht gepasst. Endlich im Inter­net bestellt, und alle Sor­gen waren weg ?
    Soweit ich weiß wer­den die Verkäufer kaum geschult und wenn dann jemand dort arbeitet, der gar keine Ahnung hat, ist das sub­op­ti­mal. Wie du sagst, eine kurze Schu­lung wäre nicht verkehrt!
    Liebe Grüße,
    Paula und Lotta

  2. Das war sehr inter­es­sant zu lesen. Ger­ade weil ich im Moment sel­ber auf der Suche nach einem passenden Geschirr bin.
    In den Tier­märk­ten bei uns gibt es immer nur die gängi­gen Marken, was sollen die Verkäufer auch anderes dann empfehlen? Beim Fut­ter ist es das­selbe. Kein Wun­der, dass soviel im Inter­net bestellt wird, auch wenn ich lieber vor Ort kaufen würde.
    Liebe Grüße
    Carolin

  3. Das kann ich lei­der so unter­schreiben — ich habe das auch schon ganz oft in vie­len ver­schiede­nen Tier­fach­hand­lun­gen fest­stellen müssen, dass das Per­sonal null Ahnung von Geschirren und Co. hat.
    Und es ist egal in welchem Tier­fach­han­del man ist. Man bekommt sämtlichen MÜLL schön gere­det. Kein Wun­der warum jeder 2te Hund mit einem total schlecht sitzen­den Geschirr durch die Gegend läuft, das entweder viel zu klein ist, zu eng an den Ell­bo­gen sitzt, oder so groß ist das es schon auf den let­zten Rip­pen­bö­gen aufliegt oder es sich beim laufen total verzieht und schief hängt.
    Ein­fach nur trau­rig, solche Geschirre zu verkaufen.
    LG, Car­ola mit Deco und Pippa

  4. Ich habe Mal eine lustige Erfahrung gemacht, als ich mit Genki ein Geschirr kaufen wollte. Ich hatte so eine genaue Vorstel­lung, aber so etwas hat­ten die in dem Laden nicht da und der Verkäufer wollte mir ein anderes Mod­ell verkaufen und erzählte mir wie toll das sei. Als ich ihn später fragte, wo sie denn das Knochen­mehl haben, sagte er mir, er weiss es nicht, sei noch ganz neu hier und kenne sich mit den Hun­de­sachen auch nicht so aus… wo er mich doch 5 Minuten zuvor (ohne meine Auf­forderung) über ein Hun­degeschirr beraten wollte. 😉
    Ein Julius K9 Geschirr ist übri­gens kein Nor­wegergeschirr, son­dern in Sat­telgeschirr. 😉 Das ist noch ein­mal etwas anderes und Sat­telgeschirre sind nie gut, weil sie den Hund an viel zu vie­len Stellen bei der Bewe­gung behin­dern. Ich finde es immer schade, dass die so beliebt sind, weil man seinem Hund damit wirk­lich keinen Gefallen macht.

  5. Wow, du hast dir wirk­lich große Mühe gegeben. Und ich habe damit gerech­net, dass du genau diese Erfahrun­gen machst. Ich habe lei­der bis heute keine Tier­hand­lung gefun­den, die mich ehrlich beraten hat. Das K 9 wurde mir auch emp­fohlen. Und das andere Geschirr auch. Keins von bei­den passt Charly. Hunter gibt es bei uns auf dem Land in keinem Laden. Schade, ich hätte es gerne ein­mal ausprobiert.

    Danke für deinen tollen Artikel!

  6. In solchen Läden kann man echt nur einkaufen gehen wenn man sel­ber Ahnung hat. Schön das der Kölle Zoo da eine Aus­nahme ist!

    Lieb­ste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

  7. Der Beitrag ist ein­fach spitze! Gefällt mir total gut und ich bin am über­legen so etwas auch mal zu machen. Mal sehen ob ich bei meiner Mei­n­ung bleibe das ein Markt kom­pe­ten­tere Mitar­bei­t­erin­nen hat als ein anderen.
    Jedoch muss ich dazu sagen, ich war auch mal “Verkäuferin” in solch einem Geschäft. Und geschult wur­den wir NIE! Ein­fach ins kalte Wasser gewor­fen und dann mach mal… eigentlich schade.… die Tiere müssen drunter leiden.

  8. Das ist ja echt mal ein span­nen­der Prax­is­test und bestätigt zu 1000 % auch meine Erfahrungen.
    Ger­ade bei Iggy ist es wirk­lich nicht leicht etwas passendes zufinden. So ist sie ja generell klein und fällt von der Rasse her in Rich­tung Jack Rus­sel, bietet allerd­ings einen Brustkorb, ähn­lich einer Bulldogge.
    Da habe ich auch gesucht und gesucht und wir sind dann durch Zufall auf die Geschirre von Annyx gestoßen, die auch super sitzen. Die Geschirre von Hunter (sogar die gle­iche Farbe wie Queen sie auf dem Bild trägt) habe ich aber als Ersatzgeschirre daheim 😀

    Liebe Grüße
    Anna mit dem Rest der ver­rück­ten Bande <3

  9. Dein Praxis-Test bestätigt mir lei­der auch meine Erfahrun­gen! In den ach so gängi­gen und großen Tierzube­hörgeschäften bekommst Du für dein, bzw. Mein Geld lei­der so ziem­lich alles verkauft! Ob es jetzt um ein nicht richtig sitzen­den Geschirr geht, Fut­ter oder Kau-Artikel:( !!! Dank des Aus­tauschs bei fb und Kon­takt mit mehreren Hun­debe­sitzern bin ich zum Glück auch bei Anny X gelandet und empfehle diese auch weiter! Lei­der sieht man viel zu oft schlecht sitzende (drücken dann evtl. auf den Kehlkopf) oder ganz unpassende Geschirre an den Fellnasen!
    Echt schade für unsere lieben Begleiter!
    LG von Tanja mit Emma

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