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Warum Hunde Urlaub brauchen

Ab und zu und zwis­chen­durch ist eine kleine Auszeit vom All­tag ganz nett.

Zur Zeit habe ich das Gefühl jemand würde auf eine Taste drücken und mein Leben würde im Schnell­durch­lauf nur so davon rasen. Als würde jemand “vor­spulen”, sodass die Stun­den wie Minuten vergehen.

Dass man ein Leben führen könne, wie ich es heute mache, das habe ich vor fünf Jahren gar nicht für möglich gehal­ten. Dass man durch das Inter­net Geld ver­di­enen kann, hielt ich für einen Mythos. Doch es hat auch seine Schattenseiten.

Noch 148 Mails checken” ist für mich mehr als nur ein Zitat aus einem Bendzko — Lied. Manch­mal nehme ich ein kurzes “Bing” meines Handys gar nicht mehr wahr, weil dieser Ton so sehr in meinem All­tag präsent ist, dass ich es mit­tler­weile schon über­höre. Innere Unruhe ist mein ständi­ger Begleiter und die Frage “Was muss ich noch alles tun?” wie ein ständig auf­plop­pen­des Wer­be­fen­ster bei Web.de

Noch schlim­mer als diese Frage sind nur die Antworten. Die plöt­zliches Erken­nt­nis etwas Wichtiges vergesssen zu haben, treibt mir ein unerträgliches Kribbeln in die Hände. Auf meiner To Do — Liste ste­hen seit mehreren Wochen die Worte “Steuer­erk­lärung 2015″, “Papiere sortieren” und “Rech­nun­gen prüfen”. Da rücken Punkte wie “Schrank aus­mis­ten”, “Shop­pro­dukte fotografieren” und “Kram bei Ebay rein­stellen” schon mal schnell in den Hintergrund.

Doch Zeit kann man nicht kaufen.

Nach­dem der Blog­beitrag für den näch­sten Tag ver­fasst ist (denn Vor­bere­iten schaffe ich schon lange nicht mehr), küm­mere ich mich um laufende Akten. Anschließend wer­den die Bestel­lun­gen für den Shop bearbeiten.

Zwis­chen­durch wollen die Hunde beschäftigt und der Haushalt will in Schuss gehal­ten werden.

Wenn dann noch Zeit übrig ist, investiere ich diese gerne in die Vier­beiner und fer­tige Pro­dukte für den Shop an. Und vielle­icht kann ich ja doch schon mal für den ein oder anderen Blog­beitrag recherchieren.

Doch auch mein Tag hat nur 24 Stun­den und an manchen Tagen falle ich abends um halb zehn tot ins Bett.

Eigentlich wollte ich darüber schreiben, warum auch Hunde Urlaub brauchen 😀 Stattdessen berichte ich mich von meinem eigentlich sehr geilen Leben (auch, wenn es sich ger­ade gar nicht so geil ange­hört hat). Aber schön, dass wir drüber gesprochen habe. Kön­nen wir das schon mal abhaken 😀

Und nun zu der eigentlich wichti­gen Feststellung.

Hunde brauchen Urlaub.

Ja genau. Ihr habt richtig gelesen.

Und damit meine ich nicht, dass sie eine Auszeit vom ständi­gen Schnüf­feln oder Ball­spie­len brauchen.

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Ein Urlaub stärkt die Bindung.

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fährt, erlebt etwas. Gemein­same Wan­der­touren und gemein­same Aben­teuer in unbekan­nten Orten fördern den Zusam­men­halt zwis­chen Hund unter seinem Zweibeiner. Aben­teuer bedeuten Spaß für Vier– und Zweibeiner und wenn man diese gemein­sam erlebt, umso besser. Gemein­same Erleb­nisse stärken das Ver­trauen des Vier­bein­ers in seinen Men­schen und schweißen noch enger zusammen.

Ein Urlaub fördert die Entwicklung.

Zunächst bezweifelt und nun doch selbst erlebt. Als Hagrid mit unge­fähr sechs Monaten in den Urlaub gefahren ist, kam er als junger Erwach­sener zurück. Er ging viel aufmerk­samer durch die große weite Welt, hob sein Beinchen und war um Län­gen wach­samer. Pia hatte mir zwar von dieser Entwick­lun­gen berichtet und es ist mir auch direkt aufge­fallen. Den Zusam­men­hang zum Urlaub habe ich zwar zeitlich bemerkt, hab es mir jedoch nicht erk­lären können.

Dass gemein­same Erleb­nisse und zusam­men erlebte Aben­teuer eine pos­i­tive Auswirkung auf die Entwick­lung haben, kon­nte ich nun auch bei Püppi beobachten. Bin­nen der vier Tagen hat die Maus einen riesen Entwick­lungss­chub gemacht. Sie ist um länger erwach­sener und ben­immt sich super. Auch optisch hat eine große Entwick­lung stattgefunden.

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Entwick­eln sich unsere Hunde also schneller, wenn wir gemein­sam Neues und  aufre­gende Aben­teuer erleben? Sowohl bei Hagrid als auch bei Püppi kon­nten wir einen Zusam­men­hang erken­nen. Doch woran liegt das eigentlich?

Gemein­same Erleb­nisse fördern nicht nur die Bindung, son­dern unter­stützen auch das Selb­st­be­wusst­sein des Hun­des. Auf diese Weise kann man die Entwick­lung und Ent­fal­tung des Tieres in eine pos­i­tive Rich­tung lenken. Die gemein­same Zeit schweißt also nicht nur Zwei– und Vier­beiner enger zusam­men, son­dern unter­stützt eben­falls die Entwick­lung des Hun­des. Wichtig sind vor allem aus­re­ichende Ruhep­hasen, damit das Erlebte ver­ar­beitet wer­den kann und Erlerntes verin­ner­licht wird. Hinzu kommt, dass im Urlaub in der Regel eine entspan­nte und ungezwun­gene Stim­mung herrscht, die den Vier­beiner in seiner Entwick­lung unterstützt.

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Also Kof­fer packen und los. Aber passt gut auf im Reise­büro, sonst geht es euch wie uns und ihr fahrt an die Meck­len­bur­gis­che Seen­platte statt an die Ostsee 😀

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7 thoughts on “Warum Hunde Urlaub brauchen

  1. Ja, ich finde auch — ein Urlaub schweißt zusam­men und ist für Hund & Men­sch soooo viel wert 🙂
    Deswe­gen geht es in einem Monat auch wieder für 15 Tage weg 🙂 *kicher*

    Wuff, Deco & Pippa

  2. Jaaaaaa! So ein Urlaub ist sooo wichtig!
    Und deswe­gen packen wir heute die Kof­fer und düsen mor­gen früh für 4 Tage an die Ostsee 🙂

    Ich freue mich wie Bolle drauf!

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

  3. Sehr schöner Beitrag 🙂 Dem kann ich nur zus­tim­men. Zwar haben wir unseren Vier­beiner nicht immer mit in den Urlaub genom­men, aber wenn möglich, dann war er immer dabei und die Punkte die du ansprichst kann ich so unterstreichen 🙂

    1. Darum sollte es in diesem Artikel gar nicht gehen. Einige Tage zuvor habe ich zum Beispiel darüber geschrieben, was man alles mit­nehmen muss, wenn man mit seinem Hund in den Urlaub fährt. Vielle­icht ist das ja noch inter­es­sant für dich

  4. Schöne Fotos und toller Beitrag. Weiter so 🙂
    Auch wir sind erst seit 2 Wochen aus unserem Ost­seeurlaub wieder da. Da ich über­lege einen kurzen Blog­beitrag darüber zu ver­fassen, wollte ich mir anse­hen, wie andere das Gestal­ten. So bin ich auf deinen Artikel und deine Seite gestoßen, die ich nun bes­timmt öfter besuchen werde. 🙂

    Ein Urlaub mit seinem Vier­beiner stärkt die Bindung, dass sehe ich genauso. In vie­len ver­schiede­nen Mag­a­zi­nen ist immer wieder die Rede davon, dass Unternehmungen in der Natur die Bindung mit dem Hund stärken. Da man im Urlaub viel Zeit mit dem Hund an der frischen Luft ver­bringt, kann ein solcher Urlaub dur­chaus super für das Zusam­men­leben zwis­chen Men­sch und Tier sein.

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