Wenn Struppi die Rassehündin vernascht

Zweimal jährlich müssen Hun­de­hal­ter genau auf ihre läu­fi­gen Hündin­nen auf­passen. Doch die Hun­de­hal­ter eines Rüden trifft es noch schlim­mer. Hier ist ständige Vor­sicht geboten, denn der Duft einer läu­fi­gen Hündin hat schon so manchen gut erzo­ge­nen Hund aus der Bahn geworden.

Die Recht­sprechung beze­ich­net einen uner­wün­schten Deck­akt als Sachbeschädi­gung, sodass auf­grund der Tier­hal­ter­haf­tung ein Schadenser­satzanspruch entsteht, wenn die Hündin durch den Deck­akt trächtig wird.

Als Schadenser­satz spricht das Gericht in der Regel die Kosten des Trächtigkeitsab­bruchs und die damit ver­bun­de­nen weit­eren Tier­arztkosten zu. Nicht erstat­tet wer­den die Kosten für die Welpenaufzucht. 

Viele Gericht nehmen jedoch ein Mitver­schulden des Hündin­nenbe­sitzers an. Dieser ist gehal­ten, Vor­sichts­maß­nah­men zu tre­f­fen. Die Hündin sollte daher nicht frei und unbeauf­sichtigt herum laufen kön­nen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man zur Läu­figkeit — auch aus Rück­sicht auf die Rüden — die Hündin an Orten aus­führen, wo wenig bis gar keine Hunde anzutr­e­f­fen sind.

Sollte es jedoch dazu kom­men, dass der Rüde sich Zutritt zum Grund­stück der Hündin ver­schafft, indem dieser sich zum Beispiel durch den Zaun gränt, haftet der Rüdenbe­sitzer in vollem Umfang.

Stellen wir uns zudem noch fol­gende Sit­u­a­tion vor:

dog-649718_1280

Struppi deckt

 

 

 

 

dalmatians-765138_1280

die preis­gekrönte Zuchthündin Stella

 

 

 

 

Sollte diese Hündin eigentlich von einem Zuchtrü­den gedeckt wer­den, klingt dies zunächst lustig, wird aber richtig teuer. Der Züchter kann hier seinen ent­gan­genen Gewinn an den rein­ras­si­gen Welpen gel­tend machen.

Fazit: Die Natur hat nicht nur die Hitze der Hündin son­dern auch das liebestolle Ver­hal­ten der Rüden vorge­se­hen. Daher soll­ten wir alle Vor­sichts­maß­nah­men tre­f­fen — egal ob wir eine Hündin oder einen Rüden haben. Denn uner­wün­schte Deck­takte sind eben wie die Beze­ich­nung schon sagt “uner­wün­scht” und kön­nen zudem richtig teuer werden.
Zweimal jährlich müssen Hun­de­hal­ter genau auf ihre läu­fi­gen Hündin­nen auf­passen. Doch die Hun­de­hal­ter eines Rüden trifft es noch schlim­mer. Hier ist ständige Vor­sicht geboten, denn der Duft einer läu­fi­gen Hündin hat schon so manchen gut erzo­ge­nen Hund aus der Bahn geworden.

 

Teilen Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on PinterestShare on Google+
Posted on: 29. Juli 2015Sabrina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.