Allgemein, Ernährung

(Werbung) BARF — ein Fluch oder Segen?

|| Dieser Artikel enthält Wer­bung, weil Pro­dukte gezeigt wer­den, dessen Her­steller erkennbar sind ||

Auf Insta­gram und Co. finden wir viele hüb­sch angerichtete Näpfe gefüllt mit frischem Fleisch, Obst, Gemüse und Kräutern. Angerichtet wie bei Chris­t­ian Rach im Fünf Sterne Restau­rant. Doch bis der Napf gefüllt ist wer­den keine Fotos gemacht. Wer will schon sehen, wie wir verzweifelt ver­suchen den übel riechen­den Pansen mit möglichst wenig Hautkon­takt aus der Folie zu bekom­men. Wir machen es, weil wir unserem Hund etwas Gutes tun wollen, nicht weil wir es so appeti­tlich finden. Und so fuchteln wir den stink­enden Pansen aus der Folie, tauen eke­lige Innereien auf und ver­suchen die gefrore­nen Luftröhren­stückchen möglichst ohne sie anfassen zu müssen, von den anderen Stückchen tren­nen zu kön­nen. Schließlich muss alles wohl dosiert sein. Nein, davon macht nie­mand Fotos. Das will nie­mand sehen. Wir wollen nur den hüb­schen Napf am Ende betra­chten. Ein Sinnbild für unser ständi­ges Streben danach, dass unsere Hunde nur das Beste bekom­men. Dafür tun wir alles, was nötig ist. Dafür nehmen wir alles in Kauf. 

Ich barfe aus Überzeu­gung. Meine Hunde wür­den auch liebend gerne Trocken-, noch viel lieber Nass­fut­ter fressen. Doch ich barfe. Ich bin überzeugt davon, dass es das Beste ist, was ich meinem Hund in den Napf geben kann. Schon mehrfach habe ich auf Trock­en­fut­tern und auch auf Nass­fut­ter umgestellt, doch mit jedem Füllen des Napfes kamen wieder diese Fra­gen in mir hoch.

“Was gebe ich da eigentlich in den Napf?” 

Kann das wirk­lich gesund sein?”

Wenn ich eine frische Mahlzeit zubere­ite, habe ich das Gefühl etwas richtig zu machen und meinen Hun­den etwas Gutes zu tun.

Für mehr Real­ität im Hundenapf

Würde man Queen und Püppi eine Speisekarte vor­legen, würde die Pfote garantiert auf dem Dosen­fut­ter lan­den. Doch ich will mich nicht ständig fra­gen, ob ich meine Hunde mit indus­triell hergestell­tem Fut­ter krank  machen könnte.

Und den­noch…

Frisch zu füt­tern hat viele Nachteile. Das muss ein­fach mal gesagt wer­den. Das kann man nicht schön reden. Das sind ganz all­ge­meine Nachteile, über die man eventuell hin­wegse­hen kann. Und dann sind es noch per­sön­liche Nachteile, die Queen und Püppi auf­grund ihres Fressver­hal­tens und auf­grund unserer Leben­sum­stände betreffen.

In den BARF — Büch­ern findet man meist vorne eine kleine Auflis­tung von all­ge­meinen Barfir­rtümern. Dort findet man oft Sätze wie “Eine Barfmahlzeit ist nahezu genauso schnell zubere­itet wie anderes Futter”.

What?

Also mal ehrlich. Dose auf, Fut­ter in den Napf, hin­stellen und fer­tig. Dauert ca. 20 Sekunden.

Eine Barfmahlzeit zuzu­bere­iten dauert länger und wer das Gegen­teil behauptet, lügt. Man muss die einzel­nen Kom­po­nen­ten abwiegen und Zusätze hinzugeben, die eben­falls genau dosiert wer­den müssen. Obst und Gemüse muss in einer entsprechen­den Zusam­menset­zung püri­ert wer­den und auch wenn man dies für mehrere Tage vor­bere­iten kann, dauert es. Wer für zwei oder drei Wochen vorab por­tion­ieren will, der benötigt hier­für min­destens eine Stunde. Und das Desin­fizieren der Küche habe ich hier nicht eingerechnet.

Natür­lich kann ich auch einen fer­ti­gen Mix kaufen und den genau wie eine Dose in den Napf legen. Doch wie ist ein solcher Mix zusam­menge­setzt? Ste­hen die genauen Angaben auf dem Schild? Entspricht die Zusam­menset­zung dem Barfplan?

Es gibt Tage, an denen stelle ich mich liebend gerne in meine “Hex­enküche”. So nennt Her­rchen meine kleine Ecke in der Küche, in der alle Zusätze, eine Küchen­waage, Näpfe und aller­hand Frischhalte­dosen ste­hen. Aber es gibt auch Tage, an denen es mal schnell gehen muss. Eine Barfmahlzeit ist nicht “mal eben” in 20 Sekun­den fertig.

Die “Hex­enküche”

Das Fleisch, Obst und Gemüse muss abge­wogen wer­den. Öl muss in der entsprechen­den Menge hinzu und auch Seeal­gen­mehl darf nicht vergessen wer­den. Braucht der Hund weit­ere Zusätze dann kommt auch hier noch ein­mal der Dosier­löf­fel zum Einsatz.

Bar­fen erfordert eine erhöhte Hygiene. Natür­lich würde man auch unter anderen Umstän­den die Küche, den Kühlschrank und den Boden sauber hal­ten, aber den­noch müsste man nicht täglich alles in der Form desin­fizieren, wie es beim Bar­fen erforder­lich ist. Man sollte das nicht unter­schätzen. Man darf nicht außer Acht lassen, dass täglich Fleisch aufge­taut wer­den muss. Und ich rede hier nicht von Fleisch wie wir es aus dem Super­markt ken­nen. Ich rede von stink­en­dem Pansen, Hüh­n­er­hälsen und –herzen sowie nicht ger­ade lecker ausse­hen­den Innereien. Und all das lan­det in Frischhalte­dosen in unserem Kühlschrank. Direkt in dem Fach unter den Bana­nen. Muss man abkön­nen, keine Frage.

Das sind ganz all­ge­meine Nachteile, die das Bar­fen mit sich bringt. Umstände, über die ich hin­wegse­hen kön­nte. Mir ist wichtig, dass meine Hunde gesund ernährt wer­den, daher kann ich über vieles hin­weg sehen. In unserem Fall kom­men jedoch weit­ere Umstände hinzu.

Es gibt Tage, an denen ich mich durch das Bar­fen eingeschränkt fühle und ich weiß zur Zeit noch nicht, wie ich das Prob­lem lösen soll. Queen und Püppi sind beide keine guten Fresser. Sie neigen zur Mäke­ligkeit, Püppi deut­lich mehr als Queen. Aber auch Queen hat ihre Macken.

Sie frisst zum Beispiel erst, wenn alle schlafen. Das bedeutet, dass das Fleisch oft mehrere Stun­den in der Küche steht. Sollte sie also eine Mahlzeit aus­lassen, finde ich mor­gens das mit­tler­weile braun ange­laufene Fleisch im Napf. Ihre Zusätze für die Gelenke kann ich dann seperat anrühren, weil sie da nicht drauf verzichten soll. Unter Umstän­den lan­den also 4,00 bis 5,00 EUR im Klo.

Püppi frisst der­art schlecht, dass ich dies­bezüglich wirk­lich verzweifelt bin. Unser Tier­arzt hat keine Ursachen gefun­den, sie ist schlicht ein schlechter Fresser mit deut­lichem Hang zur Mäke­ligkeit. Sie frisst nahezu nie ihren Napf leer. Nun kann man behaupten, dass Hunde ohne­hin nur das fressen was sie brauchen. Doch sollte diese These bei Püppi nicht zutr­e­f­fen, habe ich in Kürze einen Hund mit Man­gel­er­schei­n­un­gen. Was heute schmeckt, bleibt mor­gen ste­hen. Und ihr könnt mir glauben, dass ich so gut wie alles pro­biert habe. Egal, ob gekocht, ange­braten oder was auch immer. Es war höch­stens für zwei Tage in Ord­nung. Ab dann blieb der Napf spätestens ste­hen. Ich kann ihr diesen ruhig weg­nehmen. Das inter­essiert sie nicht. Das ganze endet dann in gel­blich erbroch­enem Schleim. Ich habe einen anderen Napf gekauft, hab ver­sucht sie zu unter­schiedlichen Zeiten zu füt­tern und auch an unter­schiedlichen Orten. Alles war max­i­mal ein bis zwei Mahlzeiten ok. Dann ging es von vorne los.

Ich arbeite gerne mit den Hun­den. Am lieb­sten in Form von Nase­nar­beit. Eine Bar­fration kann man aber nicht mal eben auf einer Wiese ver­streuen und die Hunde suchen lassen. Auch unter­wegs lässt es sich schlecht mit einer Bar­fration belohnen. Nun kön­nte man das Prob­lem lösen, in dem man zum Beispiel getrock­nete Rinder­lunge als Beloh­nung gibt oder im Rah­men der Nase­nar­beit nutzt. Das endet aber lei­der darin, dass beide dann gar nicht mehr an ihren Napf gehen und ver­suchen sich über Leck­erlis zu ernähren. Auf NAse­nar­beit zu verzichten ist keine Option. Da wäre ein Trock­en­fut­ter, welches ich unter­wegs und im Haus ver­stecken kann, um Län­gen prak­tis­cher. Doch welches Trock­en­fut­ter lässt sich ruhi­gen Gewis­sens dauer­haft füttern?

Wer richtig barft, der füt­tert seinen Hund mit Sicher­heit auf die gesün­deste Art, wie man einen Hund ernähren kann. Doch man darf nicht vergessen, dass alles eine zweite Seite hat. Wie die Kehr­seite der Medaille in unserem Fall aussieht, habe ich ver­sucht, mit diesem Artikel zum Aus­druck zu bringen.

Und den­noch barfe ich. Doch ich komme nicht umher mich zu fra­gen, ob mein Preis für ein gutes Gefühl im Napf nicht etwas zu hoch ist.

Bei Queen lässt sich das alles irgend­wie regeln. Doch bei Püppi komme ich langsam an meine Gren­zen. Eine Zeit­lang gab es kalt­ge­presstes Trock­en­fut­ter für Queen und Püppi bekam Dosen­fut­ter. Nahezu täglich war die kom­plette Ration in den Hun­den. Doch Queen bekam stumpfes Fell, fing an sich zu kratzen. Mein schlechtes Gewis­sen wuchs von Tag zu Tag und so lan­dete ich wieder beim Bar­fen. Das Fell ist deut­lich besser gewor­den und bei ihr würde ich es auch irgend­wie hin­bekom­men. Doch bei Püppi ist es wirk­lich schwierig.

Wir haben unseren Weg noch nicht gefun­den. Noch habe ich die Hoff­nung, dass sich meine Mühe lohnt. Doch wie lange ich den Anblick eines ste­hen gelasse­nen Napfes noch mit mir vere­in­baren kann, weiß ich nicht. Wenn Queen pro Woche unge­fähr eine Mahlzeit aus­lassen sollte, dann kann ich damit leben. Doch bei Püppi sind die Tage, an denen sie nicht fressen will, häu­figer als die Tage, an denen sie frisst. Wenn es sich nicht bald ändert, muss ich mir etwas ein­fallen lassen…

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11 Comments on “(Werbung) BARF — ein Fluch oder Segen?

  1. Toller Artikel und tat­säch­lich Barf hat viele Nachteile aber auch Vorteile. Aber ich bin immer der Mei­n­ung das jedes Fut­ter das richtige sein kann. Es muss zum Hund, zum Hal­ter, zu den Leben­sum­stän­den und zur Geld­börse passen. Schlecht gemachtes Barf ist ungesün­der als jedes Fertigfutter.
    Und die Näpfe die ich auf FB oder Insta zeige sehen meist aus als hätte das schon mal jemand gegessen… Ich bewun­dere die tollen Näpfe auch immer, aber so läuft das Bar­fen bei uns nicht ab 😂

  2. Hallo Sab­rina,

    Shiva ähnelt vom Fressver­hal­ten sehr deiner Püppi. Sie mäkelt tierisch. Lei­der hat sie BARF immer schlechter ver­tra­gen und auch gefressen. Ich habe es immer wieder ver­sucht und hatte jedes Mal teils bluti­gen Durch­fall. Jetzt bekommt sie Trock­en­fut­ter und frisst das aus­ge­sprochen gerne. Mit Dosen­fut­ter hab ich lei­der das gle­iche Prob­lem bei ihr. Sie liebt es, aber mehr als ein oder zwei Por­tio­nen im Monat verträgt sie nicht. Vielle­icht ist Püppi auch so ein Kandidat. 

    Grüßle San­dra & Shiva

  3. Huhu, schöner Beitrag. Wir haben ein halbes Jahr gebarft, dann habe ich es wieder gelassen. Der zeitliche Aufwand ist wirk­lich hoch gewe­sen und das schlimme war, Emmi hat es ein­fach nicht richtig gefressen. Sie hat das teure Fut­ter das ich stun­den­lang vor­bere­itet habe ein­fach ste­hen lassen. Super war das. xD
    Mich hat dazu ein­fach auch noch gestört, dass es zu viele unter­schiedliche Mei­n­un­gen gibt, wie die richtige Menge, die richtige Zusam­menset­zung, welche Zusätze, welche lieber nicht..auch bei Insta sieht man oft wie unter­schiedlich die Näpfe sind. Manche tun das Obst im ganzen rein, manche in Breiformat.…und und und. Nach­dem ich dann von zwei “Aus­geze­ich­neten” Baf Bera­terin­nen unter­schiedliche Mei­n­un­gen bekom­men habe wars das dann für uns. Klar, bzgl. Trock­en­fut­ter und Nass­fut­ter und all­ge­mein was frisst der Hund gibt es super viele kon­tro­ver­sen, aber wenn man sich generell uneinig ist, weiß man eh nicht wer recht hat. Daher habe ich mir das gesucht, was Emmi gerne isst und was mir auch zu sagt. Wir füt­tern jetzt Bel­cando Mix­It­Grain + SIn­gle Pro­tein Dosen. Sicher gibt es dazu auch ganz viele Mei­n­ung, aber meine ist, dass ich bisher damit sehr zufrieden bin und sie es endlich isst. SIe freut sich jetzt sogar auf ihr Essen…von daher…passt das schon. 

    Grüße Emmi & Denise

  4. Bin da ganz bei Dir! Finde es auch teil­weise eke­lig . (Wir haben unseren Hund gebarft)
    Hatte aber den Vorteil das mein Mann Met­zger ist und das meist über­nom­men hat. Die Kom­mentare unter dem Post auf Face­book hab ich gele­sen und Deine Story auf Insta­gram gese­hen, schade das es nicht bei jedem richtig angekom­men ist. Und bei Püppi find­est Di sicher eine Lösung 😊

  5. Es gäbe eine Möglichkeit die Barf Ration so zu ver­packen damit man sie fürs Train­ing nutzen kann.
    Einen von innen beschichteten Dummy, der auch für Nass Fut­ter geeignet ist. Damit suppt ziem­lich nichts durch und lässt sich ausspühlen, auswis­chen und in der Waschmas­chine mitwaschen.

    So hast du einen Train­ings­ge­gen­stand den du mit dem Barf Fut­ter bestücken kannst. 🙂

    Auf diese Weise hat der Hund meiner Fre­undin Schwim­men gel­ernt, weil er seinen Dummy mit dem Fleisch aus dem Wasser holen musste. War für ihn war der Inhalt die totale Motivation.

  6. Liebe Sab­rina, ich kann es so mit­fühlen wie es dir geht. Wie du schon weißt verzwei­fle ich auch oft an Pixie. Und manch­mal ertappe ich mich dabei, dass ich nei­disch bin auf Hun­de­hal­ter, die einen Fress-Staubsauger besitzen. Der alles wegschnob­bert, was run­ter­fällt. Aber jeder Hund ist eben anders. Pixie frisst auch nur abends. Auch gern direkt nach der let­zten Runde nach welcher ich dann direkt ins Bad und dann ins Bett gehe. Und genauso mor­gens sehe, dass sie doch nicht gefressen hat und ich wieder Geld im wahrsten Sinne des Wortes weg­w­er­fen darf.
    Mor­gens bekomme ich gar nix in sie rein. Und wenn ich ihr einen Streifen Dör­rfleisch nach der großen Runde zu viel gebe – natür­lich selb­st­gemachtes – damit sie irgend­was in ihrem Magen hat und nicht wieder Sod­bren­nen bekommt, dann findet sie es so super sich nur von Dör­rfleisch zu ernähren, dass ich ihr an dem Tag eigentlich gar kein „schnödes“ Fut­ter mehr anzu­bi­eten brauche. Es ist total ver­flixt und zum Verzweifeln. 

    Ich muss darüber auch mal unbe­d­ingt schreiben… dazu hast du mich jetzt wirk­lich inspiri­ert. Das wird sicher­lich auch vie­len Lesern helfen, damit sie wis­sen, dass sie nicht alleine sind. Auch darüber, dass ich so oft von anderen Hun­debe­sitzern „schlaue“ Tipps bekomme, die mir so ganz toll weit­er­helfen. „Ein­fach mal richtig aushungern!“ „Bist doch sel­ber Schuld, dass sie mäkelt“ etc. Hachja.
    Genauso wie mir dein Artikel hier riesig geholfen hat. Ein­fach nur führ das Gefühl „Gott­sei­dank ist Pixie nicht der einzige Hund auf der ganzen Welt der total einen an der Marmel hat!“ DANKE! 🙂 Liebe Grüße – ganz speziell von Diva zu Diva – also Pixie an Püppie ❤

    1. Ein Lei­densgenosse <3
      Dann weißt du ja wie genau, wie ich mich fühle…
      Ich weiß exakt was du meinst mit dieen Ratschlä­gen. “Dann lass sie halt hungern.” ja genau und am Abend kommt dann gel­ber Schleim und nie­man­dem ist geholfen. Oder noch besser “DAnn hol dir mal einen Hund ins Haus, der vernün­ftig frisst. MIt Fut­terneid klappt alles.” Also Püppi dreht sich dann ein­fach um und denkt, mach mal. Ich warte auf das bessere Leckerli 😀

  7. Hallo Sab­rina,

    ohje, das hört sich aber sehr schwierig an mit Püppi!
    Kannst du nicht Queen weit­er­hin bar­fen, wenn es ihr so offen­sichtlich gesund­heitlich gut tut und Püppi mit Dose oder Trocken füt­tern? Den ein oder anderen Anbi­eter gibt es ja doch, der da was Gutes verkauft.

    Wir bar­fen jetzt schon seit 2 Jahren und haben in all der Zeit irgend­wie unseren eige­nen Weg gefun­den. Ich wiege nichts mehr ab, mache alles nach Gefühl und ekel mich auch nicht davor. Lei­der hab ich’s näm­lich regelmäßig drauf, dass was daneben flatscht 😉
    Klar – länger, als ein­fach eine Dose oder eine Tüte zu öff­nen, dauert es auf jeden Fall, aber so lang brauchen wir zumin­d­est auch nicht. Das Gemüse schnippsel ich immer 1x am Tag frisch rein, ohne Kochen und dem ganzen PiPaPo. Und auch Ergänzungsmit­tel haben wir nicht allzu viele und die schmeiße ich alle paar Tage nach Gefühl rein – unsere Jungs sind aber auch gesund und benöti­gen zB nicht wie Queen extra etwas. 🙂 Vielle­icht haben wir da ein­fach etwas Glück.

    Ihr werdet euren Weg schon finden, da bin ich mir sicher!

    Liebe Grüße,
    Alina mit Yumo und Yari

  8. Hallo,

    Ich habe zum Glück einen Staub­sauger der alles frisst. Wir Bar­fen da trock­en­fut­ter nur zu erbrechen und Magen­schleimhau­t­entzün­dung geführt hat. Daher kenn ich das Gefühl wenn man Angst hat der Hund wäre unter­ver­sorgt auf Dauer. Bei Fre­un­den hat der Hund auch fast nie gefressen. Da lag es let­zenen­des nur daran das es kein Obst mochte. Eine andere hat wochen lang Banane (da der hund das liebte) extra pürieert und das fleisch damit eingeschmiert. Nur das der Hund lernt das zu essen. Vielle­icht hast du schon was in die Rich­tung aus­pro­biert. Wollte es nur mal schreiben da ich es schreck­lich nachvol­lziehen kann wenn man verzweifelt hofft das der Hund frisst bzw es drin bleibt.
    LG

  9. Ich barfe seit Jahren und habe keinen der Hunde umge­bracht, obwohl ich nicht alles 100% abwiege 😉
    Ich bin fast fer­tig mit der Aus­bil­dung zur Ernährungs­ber­a­terin Hund/Katze und habe mich bewusst entsch­ieden, eine Aus­bil­dung zu wählen, in der es nicht nur um Barf geht, son­dern um alle möglichen For­men der Ernährung, weil es nicht DIE Ernährung für alle Hunde gibt, son­dern das ganz indi­vidu­ell passende Essen für die „Per­son Hund“ und die Schmerz­grenze des Men­schen dazu .. und ich habe schon jeman­dem ger­aten, auf eine Dose umzustellen, weil es sin­nvoller erschien..
    Es gibt z.b. auch die Möglichkeit, eine „gute“ Reinfleisch-Dose mit Gemüse/Obst und Zusätzen zu füttern..
    spart zumin­d­est einen guten Teil Zeit und reduziert das Hantieren mit dem rohen Nichtsoleckeren ..
    Ich per­sön­lich habe Glück – alle unsere Hunde sind gute Esser und dank der Erfind­ung der Ein­mal­hand­schuhe, der Tiefkühltruhe und Hör­büch­ern für die Zeit des Por­tion­ierens gibt es für mich und die Fleis­chberge eine gute Co-Existenz 😉
    Und Leck­erli sind selbst gebacken oder ein nicht so schlimm zusam­mengestelltes Trock­en­fut­ter, was aber nur 2 von 3 Hun­den vertragen..
    LG Tanja

  10. Das por­tion­ieren geht mir auch immer ziem­lich auf die Ner­ven, vor allem das let­zte halbe Jahr nach­dem Freya mit 9 Wochen einge­zo­gen ist und sich die Menge ständig geän­dert hat. Bei uns gibts übri­gens mor­gens frisch und abends kalt­ge­presstes TroFu. Aus prak­tis­chen Grün­den, weil wir keinen Tiefküh­ler haben, nur die Fächer beim Kühlschrank und zwei große Hunde. Außer­dem arbeite ich abends noch und füt­tere Freya dann in der Arbeit. Aber ich bin da generell nicht so genau. Let­ztens hab ich mal einige Dosen hochw­er­tiges Dosen­fut­ter bekom­men, dann gabs mal Dose. Dann gibts auch mal wieder ganze Kan­inchen oder Teile vom Reh. Meine Hunde sind beide Staub­sauger, was Vorteile und Nachteile hat.
    Bald werde ich bei Fresco bestellen. Da ist alles gewür­felt einzeln gefroren, das sollte das por­tion­ieren ein­facher machen. Es dauert aber noch ein paar Wochen bis Fresco auch in Öster­re­ich Tiefkühlwaren anbi­etet. Von Fresco wer­den wir dann auch das Trock­en­barf als Leck­erli pro­bieren. Vielle­icht wäre das ja auch für euch was für die Nasenarbeit.
    Wäre es keine Option Queen weit­er­hin zu bar­fen und Püppi hochw­er­tiges Dosen­fut­ter zu geben?

    Übri­gens bin ich ger­ade mit dem Handy auf deinem Blog und ich hab keine Möglichkeit die Cook­ies zu akzep­tieren oder wegzuk­licken und das nervt ziem­lich, da die Mel­dung 1/3 vom Bild­schirm einnimmt.

    Liebe Grüße,
    Julia mit Odin und Freya

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