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(Werbung) BARF — ein Fluch oder Segen?

|| Dieser Artikel enthält Wer­bung, weil Pro­duk­te gezeigt wer­den, dessen Her­steller erkennbar sind ||

Auf Insta­gram und Co. find­en wir viele hüb­sch angerichtete Näpfe gefüllt mit frischem Fleisch, Obst, Gemüse und Kräutern. Angerichtet wie bei Chris­t­ian Rach im Fünf Sterne Restau­rant. Doch bis der Napf gefüllt ist wer­den keine Fotos gemacht. Wer will schon sehen, wie wir verzweifelt ver­suchen den übel riechen­den Pansen mit möglichst wenig Hautkon­takt aus der Folie zu bekom­men. Wir machen es, weil wir unserem Hund etwas Gutes tun wollen, nicht weil wir es so appeti­tlich find­en. Und so fuchteln wir den stink­enden Pansen aus der Folie, tauen eke­lige Innereien auf und ver­suchen die gefrore­nen Luftröhren­stückchen möglichst ohne sie anfassen zu müssen, von den anderen Stückchen tren­nen zu kön­nen. Schließlich muss alles wohl dosiert sein. Nein, davon macht nie­mand Fotos. Das will nie­mand sehen. Wir wollen nur den hüb­schen Napf am Ende betra­cht­en. Ein Sinnbild für unser ständi­ges Streben danach, dass unsere Hunde nur das Beste bekom­men. Dafür tun wir alles, was nötig ist. Dafür nehmen wir alles in Kauf.

Ich barfe aus Überzeu­gung. Meine Hunde wür­den auch liebend gerne Trock­en-, noch viel lieber Nass­fut­ter fressen. Doch ich barfe. Ich bin überzeugt davon, dass es das Beste ist, was ich meinem Hund in den Napf geben kann. Schon mehrfach habe ich auf Trock­en­fut­tern und auch auf Nass­fut­ter umgestellt, doch mit jedem Füllen des Napfes kamen wieder diese Fra­gen in mir hoch.

“Was gebe ich da eigentlich in den Napf?”

Kann das wirk­lich gesund sein?”

Wenn ich eine frische Mahlzeit zubere­ite, habe ich das Gefühl etwas richtig zu machen und meinen Hun­den etwas Gutes zu tun.

Für mehr Real­ität im Hun­de­napf

Würde man Queen und Püp­pi eine Speisekarte vor­legen, würde die Pfote garantiert auf dem Dosen­fut­ter lan­den. Doch ich will mich nicht ständig fra­gen, ob ich meine Hunde mit indus­triell hergestell­tem Fut­ter krank  machen kön­nte.

Und den­noch…

Frisch zu füt­tern hat viele Nachteile. Das muss ein­fach mal gesagt wer­den. Das kann man nicht schön reden. Das sind ganz all­ge­meine Nachteile, über die man eventuell hin­wegse­hen kann. Und dann sind es noch per­sön­liche Nachteile, die Queen und Püp­pi auf­grund ihres Fressver­hal­tens und auf­grund unser­er Leben­sum­stände betr­e­f­fen.

In den BARF — Büch­ern find­et man meist vorne eine kleine Auflis­tung von all­ge­meinen Barfir­rtümern. Dort find­et man oft Sätze wie “Eine Barfmahlzeit ist nahezu genau­so schnell zubere­it­et wie anderes Fut­ter”.

What?

Also mal ehrlich. Dose auf, Fut­ter in den Napf, hin­stellen und fer­tig. Dauert ca. 20 Sekun­den.

Eine Barfmahlzeit zuzu­bere­it­en dauert länger und wer das Gegen­teil behauptet, lügt. Man muss die einzel­nen Kom­po­nen­ten abwiegen und Zusätze hinzugeben, die eben­falls genau dosiert wer­den müssen. Obst und Gemüse muss in ein­er entsprechen­den Zusam­menset­zung püri­ert wer­den und auch wenn man dies für mehrere Tage vor­bere­it­en kann, dauert es. Wer für zwei oder drei Wochen vor­ab por­tion­ieren will, der benötigt hier­für min­destens eine Stunde. Und das Desin­fizieren der Küche habe ich hier nicht ein­gerech­net.

Natür­lich kann ich auch einen fer­ti­gen Mix kaufen und den genau wie eine Dose in den Napf leg­en. Doch wie ist ein solch­er Mix zusam­menge­set­zt? Ste­hen die genauen Angaben auf dem Schild? Entspricht die Zusam­menset­zung dem Barf­plan?

Es gibt Tage, an denen stelle ich mich liebend gerne in meine “Hex­enküche”. So nen­nt Her­rchen meine kleine Ecke in der Küche, in der alle Zusätze, eine Küchen­waage, Näpfe und aller­hand Frischhalte­dosen ste­hen. Aber es gibt auch Tage, an denen es mal schnell gehen muss. Eine Barfmahlzeit ist nicht “mal eben” in 20 Sekun­den fer­tig.

Die “Hex­enküche”

Das Fleisch, Obst und Gemüse muss abge­wogen wer­den. Öl muss in der entsprechen­den Menge hinzu und auch Seeal­gen­mehl darf nicht vergessen wer­den. Braucht der Hund weit­ere Zusätze dann kommt auch hier noch ein­mal der Dosier­löf­fel zum Ein­satz.

Bar­fen erfordert eine erhöhte Hygiene. Natür­lich würde man auch unter anderen Umstän­den die Küche, den Kühlschrank und den Boden sauber hal­ten, aber den­noch müsste man nicht täglich alles in der Form desin­fizieren, wie es beim Bar­fen erforder­lich ist. Man sollte das nicht unter­schätzen. Man darf nicht außer Acht lassen, dass täglich Fleisch aufge­taut wer­den muss. Und ich rede hier nicht von Fleisch wie wir es aus dem Super­markt ken­nen. Ich rede von stink­en­dem Pansen, Hüh­n­er­hälsen und -herzen sowie nicht ger­ade leck­er ausse­hen­den Innereien. Und all das lan­det in Frischhalte­dosen in unserem Kühlschrank. Direkt in dem Fach unter den Bana­nen. Muss man abkön­nen, keine Frage.

Das sind ganz all­ge­meine Nachteile, die das Bar­fen mit sich bringt. Umstände, über die ich hin­wegse­hen kön­nte. Mir ist wichtig, dass meine Hunde gesund ernährt wer­den, daher kann ich über vieles hin­weg sehen. In unserem Fall kom­men jedoch weit­ere Umstände hinzu.

Es gibt Tage, an denen ich mich durch das Bar­fen eingeschränkt füh­le und ich weiß zur Zeit noch nicht, wie ich das Prob­lem lösen soll. Queen und Püp­pi sind bei­de keine guten Fress­er. Sie neigen zur Mäke­ligkeit, Püp­pi deut­lich mehr als Queen. Aber auch Queen hat ihre Mack­en.

Sie frisst zum Beispiel erst, wenn alle schlafen. Das bedeutet, dass das Fleisch oft mehrere Stun­den in der Küche ste­ht. Sollte sie also eine Mahlzeit aus­lassen, finde ich mor­gens das mit­tler­weile braun ange­laufene Fleisch im Napf. Ihre Zusätze für die Gelenke kann ich dann seper­at anrühren, weil sie da nicht drauf verzicht­en soll. Unter Umstän­den lan­den also 4,00 bis 5,00 EUR im Klo.

Püp­pi frisst der­art schlecht, dass ich dies­bezüglich wirk­lich verzweifelt bin. Unser Tier­arzt hat keine Ursachen gefun­den, sie ist schlicht ein schlechter Fress­er mit deut­lichem Hang zur Mäke­ligkeit. Sie frisst nahezu nie ihren Napf leer. Nun kann man behaupten, dass Hunde ohne­hin nur das fressen was sie brauchen. Doch sollte diese These bei Püp­pi nicht zutr­e­f­fen, habe ich in Kürze einen Hund mit Man­gel­er­schei­n­un­gen. Was heute schmeckt, bleibt mor­gen ste­hen. Und ihr kön­nt mir glauben, dass ich so gut wie alles pro­biert habe. Egal, ob gekocht, ange­brat­en oder was auch immer. Es war höch­stens für zwei Tage in Ord­nung. Ab dann blieb der Napf spätestens ste­hen. Ich kann ihr diesen ruhig weg­nehmen. Das inter­essiert sie nicht. Das ganze endet dann in gel­blich erbroch­en­em Schleim. Ich habe einen anderen Napf gekauft, hab ver­sucht sie zu unter­schiedlichen Zeit­en zu füt­tern und auch an unter­schiedlichen Orten. Alles war max­i­mal ein bis zwei Mahlzeit­en ok. Dann ging es von vorne los.

Ich arbeite gerne mit den Hun­den. Am lieb­sten in Form von Nase­nar­beit. Eine Bar­fration kann man aber nicht mal eben auf ein­er Wiese ver­streuen und die Hunde suchen lassen. Auch unter­wegs lässt es sich schlecht mit ein­er Bar­fration belohnen. Nun kön­nte man das Prob­lem lösen, in dem man zum Beispiel getrock­nete Rinder­lunge als Beloh­nung gibt oder im Rah­men der Nase­nar­beit nutzt. Das endet aber lei­der darin, dass bei­de dann gar nicht mehr an ihren Napf gehen und ver­suchen sich über Leck­erlis zu ernähren. Auf NAse­nar­beit zu verzicht­en ist keine Option. Da wäre ein Trock­en­fut­ter, welch­es ich unter­wegs und im Haus ver­steck­en kann, um Län­gen prak­tis­ch­er. Doch welch­es Trock­en­fut­ter lässt sich ruhi­gen Gewis­sens dauer­haft füt­tern?

Wer richtig barft, der füt­tert seinen Hund mit Sicher­heit auf die gesün­deste Art, wie man einen Hund ernähren kann. Doch man darf nicht vergessen, dass alles eine zweite Seite hat. Wie die Kehr­seite der Medaille in unserem Fall aussieht, habe ich ver­sucht, mit diesem Artikel zum Aus­druck zu brin­gen.

Und den­noch barfe ich. Doch ich komme nicht umher mich zu fra­gen, ob mein Preis für ein gutes Gefühl im Napf nicht etwas zu hoch ist.

Bei Queen lässt sich das alles irgend­wie regeln. Doch bei Püp­pi komme ich langsam an meine Gren­zen. Eine Zeit­lang gab es kalt­ge­presstes Trock­en­fut­ter für Queen und Püp­pi bekam Dosen­fut­ter. Nahezu täglich war die kom­plette Ration in den Hun­den. Doch Queen bekam stumpfes Fell, fing an sich zu kratzen. Mein schlecht­es Gewis­sen wuchs von Tag zu Tag und so lan­dete ich wieder beim Bar­fen. Das Fell ist deut­lich bess­er gewor­den und bei ihr würde ich es auch irgend­wie hin­bekom­men. Doch bei Püp­pi ist es wirk­lich schwierig.

Wir haben unseren Weg noch nicht gefun­den. Noch habe ich die Hoff­nung, dass sich meine Mühe lohnt. Doch wie lange ich den Anblick eines ste­hen gelasse­nen Napfes noch mit mir vere­in­baren kann, weiß ich nicht. Wenn Queen pro Woche unge­fähr eine Mahlzeit aus­lassen sollte, dann kann ich damit leben. Doch bei Püp­pi sind die Tage, an denen sie nicht fressen will, häu­figer als die Tage, an denen sie frisst. Wenn es sich nicht bald ändert, muss ich mir etwas ein­fall­en lassen…

13 Comments on “(Werbung) BARF — ein Fluch oder Segen?

  1. Toller Artikel und tat­säch­lich Barf hat viele Nachteile aber auch Vorteile. Aber ich bin immer der Mei­n­ung das jedes Fut­ter das richtige sein kann. Es muss zum Hund, zum Hal­ter, zu den Leben­sum­stän­den und zur Geld­börse passen. Schlecht gemacht­es Barf ist ungesün­der als jedes Fer­tig­fut­ter.
    Und die Näpfe die ich auf FB oder Ins­ta zeige sehen meist aus als hätte das schon mal jemand gegessen… Ich bewun­dere die tollen Näpfe auch immer, aber so läuft das Bar­fen bei uns nicht ab 😂

  2. Hal­lo Sab­ri­na,
    Shi­va ähnelt vom Fressver­hal­ten sehr dein­er Püp­pi. Sie mäkelt tierisch. Lei­der hat sie BARF immer schlechter ver­tra­gen und auch gefressen. Ich habe es immer wieder ver­sucht und hat­te jedes Mal teils bluti­gen Durch­fall. Jet­zt bekommt sie Trock­en­fut­ter und frisst das aus­ge­sprochen gerne. Mit Dosen­fut­ter hab ich lei­der das gle­iche Prob­lem bei ihr. Sie liebt es, aber mehr als ein oder zwei Por­tio­nen im Monat verträgt sie nicht. Vielle­icht ist Püp­pi auch so ein Kan­di­dat.
    Grüßle San­dra & Shi­va

  3. Huhu, schön­er Beitrag. Wir haben ein halbes Jahr gebarft, dann habe ich es wieder gelassen. Der zeitliche Aufwand ist wirk­lich hoch gewe­sen und das schlimme war, Emmi hat es ein­fach nicht richtig gefressen. Sie hat das teure Fut­ter das ich stun­den­lang vor­bere­itet habe ein­fach ste­hen lassen. Super war das. xD
    Mich hat dazu ein­fach auch noch gestört, dass es zu viele unter­schiedliche Mei­n­un­gen gibt, wie die richtige Menge, die richtige Zusam­menset­zung, welche Zusätze, welche lieber nicht..auch bei Ins­ta sieht man oft wie unter­schiedlich die Näpfe sind. Manche tun das Obst im ganzen rein, manche in Breiformat.…und und und. Nach­dem ich dann von zwei “Aus­geze­ich­neten” Baf Bera­terin­nen unter­schiedliche Mei­n­un­gen bekom­men habe wars das dann für uns. Klar, bzgl. Trock­en­fut­ter und Nass­fut­ter und all­ge­mein was frisst der Hund gibt es super viele kon­tro­ver­sen, aber wenn man sich generell uneinig ist, weiß man eh nicht wer recht hat. Daher habe ich mir das gesucht, was Emmi gerne isst und was mir auch zu sagt. Wir füt­tern jet­zt Bel­cando Mix­It­Grain + SIn­gle Pro­tein Dosen. Sich­er gibt es dazu auch ganz viele Mei­n­ung, aber meine ist, dass ich bish­er damit sehr zufrieden bin und sie es endlich isst. SIe freut sich jet­zt sog­ar auf ihr Essen…von daher…passt das schon. 
    Grüße Emmi & Denise

  4. Bin da ganz bei Dir! Finde es auch teil­weise eke­lig . (Wir haben unseren Hund gebarft)
    Hat­te aber den Vorteil das mein Mann Met­zger ist und das meist über­nom­men hat. Die Kom­mentare unter dem Post auf Face­book hab ich gele­sen und Deine Sto­ry auf Insta­gram gese­hen, schade das es nicht bei jedem richtig angekom­men ist. Und bei Püp­pi find­est Di sich­er eine Lösung 😊

  5. Es gäbe eine Möglichkeit die Barf Ration so zu ver­pack­en damit man sie fürs Train­ing nutzen kann.
    Einen von innen beschichteten Dum­my, der auch für Nass Fut­ter geeignet ist. Damit sup­pt ziem­lich nichts durch und lässt sich ausspühlen, auswis­chen und in der Waschmas­chine mit­waschen.

    So hast du einen Train­ings­ge­gen­stand den du mit dem Barf Fut­ter bestück­en kannst. 🙂

    Auf diese Weise hat der Hund mein­er Fre­undin Schwim­men gel­ernt, weil er seinen Dum­my mit dem Fleisch aus dem Wass­er holen musste. War für ihn war der Inhalt die totale Moti­va­tion.

  6. Liebe Sab­ri­na, ich kann es so mit­fühlen wie es dir geht. Wie du schon weißt verzwei­fle ich auch oft an Pix­ie. Und manch­mal ertappe ich mich dabei, dass ich nei­disch bin auf Hun­de­hal­ter, die einen Fress-Staub­sauger besitzen. Der alles wegschnob­bert, was run­ter­fällt. Aber jed­er Hund ist eben anders. Pix­ie frisst auch nur abends. Auch gern direkt nach der let­zten Runde nach welch­er ich dann direkt ins Bad und dann ins Bett gehe. Und genau­so mor­gens sehe, dass sie doch nicht gefressen hat und ich wieder Geld im wahrsten Sinne des Wortes weg­w­er­fen darf.
    Mor­gens bekomme ich gar nix in sie rein. Und wenn ich ihr einen Streifen Dör­rfleisch nach der großen Runde zu viel gebe – natür­lich selb­st­gemacht­es – damit sie irgend­was in ihrem Magen hat und nicht wieder Sod­bren­nen bekommt, dann find­et sie es so super sich nur von Dör­rfleisch zu ernähren, dass ich ihr an dem Tag eigentlich gar kein „schnödes“ Fut­ter mehr anzu­bi­eten brauche. Es ist total ver­flixt und zum Verzweifeln.
    Ich muss darüber auch mal unbe­d­ingt schreiben… dazu hast du mich jet­zt wirk­lich inspiri­ert. Das wird sicher­lich auch vie­len Lesern helfen, damit sie wis­sen, dass sie nicht alleine sind. Auch darüber, dass ich so oft von anderen Hun­debe­sitzern „schlaue“ Tipps bekomme, die mir so ganz toll weit­er­helfen. „Ein­fach mal richtig aushungern!“ „Bist doch sel­ber Schuld, dass sie mäkelt“ etc. Hach­ja.
    Genau­so wie mir dein Artikel hier riesig geholfen hat. Ein­fach nur führ das Gefühl „Gott­sei­dank ist Pix­ie nicht der einzige Hund auf der ganzen Welt der total einen an der Marmel hat!“ DANKE! 🙂 Liebe Grüße – ganz speziell von Diva zu Diva – also Pix­ie an Püp­pie ❤

    1. Ein Lei­densgenosse <3
      Dann weißt du ja wie genau, wie ich mich füh­le…
      Ich weiß exakt was du meinst mit dieen Ratschlä­gen. “Dann lass sie halt hungern.” ja genau und am Abend kommt dann gel­ber Schleim und nie­man­dem ist geholfen. Oder noch bess­er “DAnn hol dir mal einen Hund ins Haus, der vernün­ftig frisst. MIt Fut­terneid klappt alles.” Also Püp­pi dreht sich dann ein­fach um und denkt, mach mal. Ich warte auf das bessere Leck­er­li 😀

  7. Hal­lo Sab­ri­na,
    ohje, das hört sich aber sehr schwierig an mit Püp­pi!
    Kannst du nicht Queen weit­er­hin bar­fen, wenn es ihr so offen­sichtlich gesund­heitlich gut tut und Püp­pi mit Dose oder Trock­en füt­tern? Den ein oder anderen Anbi­eter gibt es ja doch, der da was Gutes verkauft.
    Wir bar­fen jet­zt schon seit 2 Jahren und haben in all der Zeit irgend­wie unseren eige­nen Weg gefun­den. Ich wiege nichts mehr ab, mache alles nach Gefühl und ekel mich auch nicht davor. Lei­der hab ich’s näm­lich regelmäßig drauf, dass was daneben flatscht 😉
    Klar – länger, als ein­fach eine Dose oder eine Tüte zu öff­nen, dauert es auf jeden Fall, aber so lang brauchen wir zumin­d­est auch nicht. Das Gemüse schnippsel ich immer 1x am Tag frisch rein, ohne Kochen und dem ganzen PiPa­Po. Und auch Ergänzungsmit­tel haben wir nicht allzu viele und die schmeiße ich alle paar Tage nach Gefühl rein – unsere Jungs sind aber auch gesund und benöti­gen zB nicht wie Queen extra etwas. 🙂 Vielle­icht haben wir da ein­fach etwas Glück.
    Ihr werdet euren Weg schon find­en, da bin ich mir sich­er!
    Liebe Grüße,
    Ali­na mit Yumo und Yari

  8. Hal­lo,
    Ich habe zum Glück einen Staub­sauger der alles frisst. Wir Bar­fen da trock­en­fut­ter nur zu erbrechen und Magen­schleimhau­t­entzün­dung geführt hat. Daher kenn ich das Gefühl wenn man Angst hat der Hund wäre unter­ver­sorgt auf Dauer. Bei Fre­un­den hat der Hund auch fast nie gefressen. Da lag es let­zenen­des nur daran das es kein Obst mochte. Eine andere hat wochen lang Banane (da der hund das liebte) extra pürieert und das fleisch damit eingeschmiert. Nur das der Hund lernt das zu essen. Vielle­icht hast du schon was in die Rich­tung aus­pro­biert. Wollte es nur mal schreiben da ich es schreck­lich nachvol­lziehen kann wenn man verzweifelt hofft das der Hund frisst bzw es drin bleibt.
    LG

  9. Ich barfe seit Jahren und habe keinen der Hunde umge­bracht, obwohl ich nicht alles 100% abwiege 😉
    Ich bin fast fer­tig mit der Aus­bil­dung zur Ernährungs­ber­a­terin Hund/Katze und habe mich bewusst entsch­ieden, eine Aus­bil­dung zu wählen, in der es nicht nur um Barf geht, son­dern um alle möglichen For­men der Ernährung, weil es nicht DIE Ernährung für alle Hunde gibt, son­dern das ganz indi­vidu­ell passende Essen für die „Per­son Hund“ und die Schmerz­gren­ze des Men­schen dazu .. und ich habe schon jeman­dem ger­at­en, auf eine Dose umzustellen, weil es sin­nvoller erschien..
    Es gibt z.b. auch die Möglichkeit, eine „gute“ Rein­fleisch-Dose mit Gemüse/Obst und Zusätzen zu füt­tern..
    spart zumin­d­est einen guten Teil Zeit und reduziert das Hantieren mit dem rohen Nicht­soleck­eren ..
    Ich per­sön­lich habe Glück – alle unsere Hunde sind gute Ess­er und dank der Erfind­ung der Ein­mal­hand­schuhe, der Tiefkühltruhe und Hör­büch­ern für die Zeit des Por­tion­ierens gibt es für mich und die Fleis­chberge eine gute Co-Exis­tenz 😉
    Und Leck­er­li sind selb­st geback­en oder ein nicht so schlimm zusam­mengestelltes Trock­en­fut­ter, was aber nur 2 von 3 Hun­den ver­tra­gen..
    LG Tan­ja

  10. Das por­tion­ieren geht mir auch immer ziem­lich auf die Ner­ven, vor allem das let­zte halbe Jahr nach­dem Freya mit 9 Wochen einge­zo­gen ist und sich die Menge ständig geän­dert hat. Bei uns gibts übri­gens mor­gens frisch und abends kalt­ge­presstes Tro­Fu. Aus prak­tis­chen Grün­den, weil wir keinen Tiefküh­ler haben, nur die Fäch­er beim Kühlschrank und zwei große Hunde. Außer­dem arbeite ich abends noch und füt­tere Freya dann in der Arbeit. Aber ich bin da generell nicht so genau. Let­ztens hab ich mal einige Dosen hochw­er­tiges Dosen­fut­ter bekom­men, dann gabs mal Dose. Dann gibts auch mal wieder ganze Kan­inchen oder Teile vom Reh. Meine Hunde sind bei­de Staub­sauger, was Vorteile und Nachteile hat.
    Bald werde ich bei Fres­co bestellen. Da ist alles gewür­felt einzeln gefroren, das sollte das por­tion­ieren ein­fach­er machen. Es dauert aber noch ein paar Wochen bis Fres­co auch in Öster­re­ich Tiefkühlwaren anbi­etet. Von Fres­co wer­den wir dann auch das Trock­en­barf als Leck­er­li pro­bieren. Vielle­icht wäre das ja auch für euch was für die Nase­nar­beit.
    Wäre es keine Option Queen weit­er­hin zu bar­fen und Püp­pi hochw­er­tiges Dosen­fut­ter zu geben?

    Übri­gens bin ich ger­ade mit dem Handy auf deinem Blog und ich hab keine Möglichkeit die Cook­ies zu akzep­tieren oder wegzuk­lick­en und das nervt ziem­lich, da die Mel­dung 1/3 vom Bild­schirm ein­nimmt.

    Liebe Grüße,
    Julia mit Odin und Freya

  11. Ich BARFe meinen einen Hund von Anfang an, der Zweite ist auch spezieller und bekommt mor­gens Barf und abends Dose so bekommt er keine Bauch­weh und frisst gern.
    Als Leck­erli für Such­spiele usw benutze ich die Pro­dukte von Fres­co, ich hat­te noch nie was besseres.

  12. Danke für diesen Artikel und den Ein­blick in eure Füt­terung­sprob­lematik.
    Meine Yuna ist Gott sei Dank über­haupt nicht mäke­lig – und nach deinem Artikel weiß ich wieder, wie dankbar ich dafür sein kann.
    Ich barfe aus Überzeu­gung und beschäftige mich inten­siv mit dem The­ma – ich glaube aber auch das es tat­säch­lich Hunde gibt, für die andere Mod­elle das richtige sind. Ich drücke fest die Dau­men, dass du etwas find­est, was deine Püp­pi frisst und ihr dieses Prob­lem los werdet. Yuna hat vom Bar­fen unheim­lich prof­i­tiert, besseres Fell, weniger Haut­prob­leme. Deshalb ist es für uns genau das richtige.
    Zum The­ma der toll angerichteten Näpfe: Ich frage mich wie die Leute das machen… Selb­st vor dem Por­tion­ieren sehen viele Fut­terbe­standteile nicht toll aus – und spätestens nach dem klein schnibbeln, zusam­men­pack­en, ein­frieren und wieder auf­tauen hätte ich abso­lut keine Chance mehr ein annäh­ernd hüb­sches Napf­bild zu schießen. Aber ich finde das Fut­ter muss nicht toll ausse­hen, son­dern schmeck­en.
    Das tägliche Füt­tern geht bei mir tat­säch­lich genau­so schnell wie Dose auf­machen. Allerd­ings ste­he ich dafür alle 4 Wochen für ein bis zwei Stun­den in der Küche und por­tion­iere vor. Das muss man ganz klar ein­pla­nen, wenn man bar­fen will. Mich per­sön­lich stört das hantieren mit rohem Fleisch etc nicht. Empfind­liche Leute müssen schauen ob sie sich das antun kön­nen und wollen.
    Liebe Grüße
    Stef­fi

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