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Wie frech ist Püppi wirklich?

Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Sowohl in meinen Erzäh­lun­gen und Artikeln als auch auf den Fotos wirkt sie auf viele oft frech. Auch meine liebe Blog­gerkol­le­gin San­dra hat mich gefragt, wie frech sie denn nun wirk­lich ist.

Zeit, diese Ver­mu­tung aufzuklären.

Frech. Das sagt sich so leicht. Doch was ver­steht man eigentlich unter diesem Wort?

Unter Frech­heit ver­steht Wikipedia

eine Respek­t­losigkeit, zu der vor allem anmaßen­des und unver­schämtes Benehmen zählt.

Klingt ganz schön hart, oder?

Ich ver­suche es mal etwas net­ter zu for­mulieren, wie Hun­de­men­schen eben über ihre Lieb­sten sprechen:

Sie weiß, was sie will 😀

Püppi ist sehr leb­haft und hat wahnsin­nig viel Energie. Sie flitzt durchs Leben wie eine kleine Rennsemmel.

Wenn man mit ihr zockt, ist sie tat­säch­lich ganz schön wild. Ich bin überzeugt davon, dass sie nicht weiß wie klein sie ist. Sie ben­immt sich als sei sie riesig. Sie neigt ein wenig zur Dis­tan­zlosigkeit. Hat man etwas leck­eres zu essen in den Hän­den, krabbelt sich gern so hoch wie sie kommt. Sollte man auf dem Sofa sitzen, kann es schon mal sein, dass man ihre riesen Knop­fau­gen direkt vor der Nase hat. Will sie spie­len und alle ignori­eren sie, drückt sie so lange das qui­etschende Spielzeug an mein Bein, bis sie irgen­deine Form der Aufmerk­samkeit bekommt.

Bei Queen läuft das ähn­lich. Ignori­ert sie Püppi, fängt diese an  Queen im Gesicht und an den Ohren abzulecken. Auch Queen wird öfter mal Opfer des qui­etschen­den Spielzeu­gan­griffs von Püppi.

Essen klaut sie gern, wenn Queen es zulässt auch direkt aus ihrem Maul.

Unter­wegs macht sie nur Quatsch. Würde man sie lassen, würde sie alles jagen, was sich bewegt. Ob Hase, Vogel oder Reh. Vor Püppi ist nichts sicher. Sie ist auf eine Pfeiffe trainiert, sodass ich sie rechtzeitig stop­pen kann — keine Sorge 🙂 Sie frisst alles, was eke­lig ist und stinkt und sam­melt alles ein, was ihr unter die Pfoten kom­men. Ob Fed­ern, Stöckchen oder Rinde. Was sich tra­gen lässt, wird getra­gen. Stolz und mit erhobe­nen Hauptes. “Tabu” ist ihr zweiter Vorname.

Doch eigentlich war es das auch “schon”. Außer Spielzeug hat sie nie etwas kaputt gemacht und sie hört aufs erste Wort bzw. den ersten Pfiff 🙂 Sie arbeitet unglaublich gern. Egal ob Agility, Dog­Dance oder Dum­my­train­ing. Püppi ist für alles zu begeis­tern und ist stets mit riesen Freude dabei.

Natür­lich fallen Worte wie “Tabu” und “Schluss” bei ihr min­destens zehn mal so häu­fig wie bei Queen, aber solange dann auch wirk­lich Schluss ist oder eben das eke­lige tote Tier aus­ge­spuckt wird, ist alles völ­lig in Ordnung 🙂

Let­z­tendlich muss ich wohl zugeben, dass sie genauso ist wie sie aussieht 😀

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2 thoughts on “Wie frech ist Püppi wirklich?

  1. Ja, die “kleinen” Hun­derassen sind ja gerne “größen­wahnsin­nig … das fiel mir als erstes ein, bei deinem Satz “Sie ben­immt sich als sei sie riesig.”
    MAn muß ja auch bedenken, sie ist ja auch noch sehr jung. Lyko wird 5 jahre und auch noch sehr fordernd, wenn er was nicht will, dann wird gebellt: ich ver­lasse ohne ihn das Auto, er bekommt das Halti ange­zo­gen, ihn räume sein Spielzeug weg.. etc.
    Es ist eben eine Charak­tereigen­schaft und ich denke bei Püppi wird das auch immer so gut sein und ich finde das hat auch nichts mit “Uner­zo­gen” zu tun.
    Sie ist ein Charak­ter­hund, genau wie Lyko einer ist…
    und das macht sie beson­ders liebenswert, wie ich finde

    1. Ich habe ganz bewusst weder Queen noch Püppi in der Entwick­lung ihres Charak­ters bee­in­flusst. Ich finde es auch wichtig, dass Hunde sich entsprechend ihres Charak­ters entwick­eln kön­nen. Sie kann ja auch gern Blödsinn machen und frech sein 🙂

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