Wie läuft es eigentlich mit dem Hundesport?

Wie läuft es eigentlich mit dem Hundesport?

Momen­tan ist wirk­lich viel los bei uns. Ich habe eine Menge im Shop zu tun und wir sind viel zusam­men unter­wegs. Den­noch möchte ich die Zeit nutzen, um euch zu berichten, wie es bei uns im Hun­de­sport aktuell läuft 🙂

Vor zwei Wochen hat das Mantrail­ing wieder ange­fan­gen. Nach dem Monat Pause hatte ich ein wenig Angst, dass wir einige Train­ingss­chritte zurück gehen müssten. Doch direkt als ich Queen ihr Geschirr anzog, merkte man, dass sie genau wusste, worum es geht. Queen geht wirk­lich gerne trailen und sobald sie merkt, dass sie die näch­ste ist, bekommt sie ganz große Augen und fängt vor Aufre­gung an zu fiepsen.

Sie läuft mit­tler­weile genau die gle­ichen Trails wie die anderen bei­den Hunde aus unserer Gruppe auch. Sky und Angel machen das schon mehrere Jahre, daher bin ich wirk­lich stolz auf meine Maus. Queen arbeitet sehr schnell. Sie hat ein wahnsinns Tempo drauf und ich werde zum Teil richtig durch den Wald gezo­gen. Ich muss zugeben, dass ich lieber in einem Wohnge­biet oder in der Stadt traile. Das ist anspruchsvoller und somit inter­es­san­ter. Queen arbeitet dort ruhiger. Sobald sie an eine Kreuzung gelangt und kurz über­legen muss, geht sie ein­mal im Kreis und biegt dann in die richtige Straße ein. Das sieht wirk­lich süß aus. Als würde sie durch einen kleinen Kreisverkehr laufen 😀

Wir hat­ten auch schon die Sit­u­a­tion, dass sich die Spuren überkreut haben. Instink­tiv hat sie die richtige Spur ver­folgt. Vielle­icht war es aber auch Zufall 🙂

Ich bin immer wieder fasziniert, wie müde die Hunde anschließend sind. Queen schläft locker zwei Stun­den und das meist tief und fest. Sie ist für den Rest den Tages sehr aus­geglichen, freut sich, wenn es raus­geht, fordert dies aber nicht wie sonst ein.

Agility mit Püppi läuft richtig gut. Sie ist total aufgeregt, wenn es in die Halle geht und sie arbeitet wahnsin­nig gut mit. Zu Beginn waren wir langsamer als die anderen. Das fand ich aber gar nicht schlimm, weil Püppi sehr konzen­tiert auf meine Handze­ichen geachtet hat und es mir wichtig gewe­sen ist, von Anfang an präzise zu arbeiten. Mit­tler­weile sind beide sicherer und ich muss ganz schön flitzen. Auch die A-Wand und den Reifen haben wir ken­nen gel­ernt. Beide Geräte klap­pen inzwis­chen super. Ich freue mich schon auf die ersten Stun­den, die wir draußen trainieren wer­den 🙂 Nach dem Agility ist Püppi immer ziem­lich aufge­dreht und will eigentlich gar nicht nach Hause. Wenn es nach ihr geht, kön­nten wir locker noch eine Stunde dran hängen.

Püppi braucht das. Man merkt ihr richtig an, dass sie sich kör­per­lich aus­las­ten will. Hier liegt ein großer Unter­schied zu Queen, die lieber mit dem Kopf arbeitet und gern ihre Nase ein­setzt. Das ist auch der Grund, warum wir zwis­chen­durch getrennt raus­ge­hen. Queen kann dann aus­giebig und mit meiner vollen Aufmerk­samkeit ihre heiß geliebten Such­spiele machen. Wenn ich anschließend mit Püppi raus­gehe, wird appotiert.

Püppi lernt so gern und wie ich finde wahnsin­nig schnell. Daher haben wir uns über­legt, noch einen weit­eren Kurs zu begin­nen. Fre­itag geht es für uns los und ich bin schon ganz ges­pannt 🙂 Noch wird aber nichts verraten 😉

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Posted on: 14. Februar 2017Sabrina

4 Gedanken zu „Wie läuft es eigentlich mit dem Hundesport?

  1. Na das klingt ja nach viel Hun­despaß! 🙂 Ich bin mit meinem Rüden Pan nun ger­ade dabei, die ersten Schritte in Rich­tung Ral­lye Obe­di­ence und Cani­cross zu machen und am Ende, das Passende für ihn “her­aus zu fil­tern”. Viel Nase­nar­beit ist nicht so sein Ding. Bewe­gung und “Dinge mit mir machen” aber schon. Für Herbst / Win­ter / Früh­ling ist Cani­cross damit eigentlich eine gute Sache. Nur im Som­mer werde ich das mit seinem Malamuth-Fell wohl knicken können.
    Habt ihr Erfahrun­gen mit den bei­den Sportarten? 

    LG
    Jasmina

    1. Hallo,
      Ral­lye Obe­di­ence habe ich vor Kurzem erst aus­pro­biert. Queen fand das gut, der Kleinen war das zu lang­weilig. Cani­cross wollte ich auch gerne mal machen, aber Queen ist ein durch­weg unsichrer Hund und sie hat sich damit sehr unwohl gefühlt, sodass ich sie da nicht unbe­d­ingt reinzwin­gen wollte.
      Queen liebt ihre Nase­nar­beit und ist mit ZOS und Mantrail­ing gut beschäftigt. Die Kleine braucht pure Action. Da kann es nicht wild genug zugehen.

  2. Deine bei­den Ladys haben es echt gut mit dir 🙂 beide haben genau das was ihnen liegt. Aaron ist auch eher ein Nasen/Kopftier und ich habe mir fest vorgenom­men, wieder mit dem Mantrail­ing an zu fangen. 🙂
    Agility fand er zwis­chen­durch zwar auch gut, aber wirk­lich müde ist er eigentlich danach nicht. Beim Mantrail­ing pow­ert er sich dage­gen so richtig aus.
    liebe Grüße
    San­dra und Aaron

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