Wie sinnvoll ist eine Krankenversicherung für den Hund? (Werbung)

Als Queen und Püp­pi in mein Leben trat­en, stand ich vor der Frage, ob ich eine Kranken­ver­sicherung für die bei­den abschließen sollte. Ich will direkt ehrlich sein: Ich habe wed­er für Queen noch für Püp­pi eine Kranken­ver­sicherung abgeschlossen. Für viele kleinere Wehwe­hchen habe ich meine Haus­mit­telchen, auf die ich gerne zurück greife. Ohne­hin ver­suche ich es gerne mit natür­lichen Mit­teln und greife erst im Not­fall auf die Schul­medi­zin bzw. auf chemis­che Medika­mente zurück. Ein großer Fan von Imp­fun­gen bin ich auch nicht. Also entsch­ied ich mich dazu, keine Kranken­ver­sicherung abzuschließen. Auch eine OP — Ver­sicherung habe ich nicht abgeschlossen. Bei Queen wurde bere­its mit weni­gen Monat­en ED fes­tegestellt. Eine OP — Ver­sicherung, so dachte ich, hätte ich bes­timmt vor der Diag­nose abschließen müssen.

Nun sind einige Jahre ver­gan­gen. Oft bin ich mit meinen Haus­mit­telchen weit­er gekom­men. Es gab aber auch Momente, wo kein Weg daran vor­bei ging, in die Tierklinik zu fahren. Bei Queen gibt es zwei Baustellen, auf die man ein Auge haben muss. Doch auch Püp­pi kam nicht am Tier­arzt vor­bei und musste bere­its mit weni­gen Monat­en operiert wer­den.

In diesem Artikel durch­leuchte ich die Tier­arztbe­suche, Krankheits- und Ver­let­zungs­geschicht­en von Queen und Püp­pi, um einen Strich unter all die Kosten zu set­zen. Hätte sich eine Kranken­ver­sicherung in unserem Fall vielle­icht doch gelohnt? Bereue ich es, keine Ver­sicherung abgeschlossen zu haben?

Beginnen wir mit Queen.

Bei Queen wurde beim rou­tinemäßi­gen Vor­rönt­gen mit sechs Monat­en ED fest­gestellt. Mit 2 Jahren wurde sie erneut geröngt. Eine Oper­a­tion war bish­er nicht notwendig. Sie bekam rund ein Jahr lang alle zwei Wochen Phys­io­ther­a­pie und ging auf ein  Unter­wasser­lauf­band. Heute ken­nen wir viele Übun­gen für die Musku­latur und ich weiß auch, wie ich sie mit Mas­sagen unter­stützen kann. Aus diesem Grund und weil es ihr sehr gut geht, pausieren wir zur Zeit mit der Phys­io­ther­a­pie. Sie bekommt Col­lag­ile und neuseeländis­ches Grün­lipp­muschelpul­ver und alle sechs Monate bekommt sie eine Blutegelther­a­pie. Auch diese führe ich mit­tler­weile selb­st durch. Ich habe mir das mehrfach zeigen lassen, unter Anleitung durchge­führt und mache es mit­tler­weile kom­plett alleine.

Die bish­eri­gen Kosten:

Für Rönt­ge­nauf­nah­men, Gan­g­analy­sen sowie regelmäßige Kon­trol­lun­ter­suchun­gen in der Tierklinik sind bis heute ca. 1000 EUR ange­fall­en. Für den Fall, dass es ihr nicht gut geht, sie sich ver­tritt oder eine Entzün­dung in den Gelenken hat, haben wir Tablet­ten Zuhause, die sie dann ca. fünf Tage lang nehmen muss. Diese helfen unglaublich gut, sind aber sehr teuer. Eine Pack­ung mit 30 Tablet­ten liegt bei 70 EUR. Allerd­ings braucht­en wir bis heute nur zwei Pack­un­gen. Es kom­men also 140,00 EUR hinzu. Ein Jahr lang waren wir alle zwei Wochen bei der Phys­io­ther­a­pie. Queen wurde massiert, sie bekam Reizstromther­a­pi­en und ging auf das Unter­wasser­lauf­band. Eine Ein­heit kostete 72,50 EUR, sodass wir hier noch ein­mal ca. 3700 EUR addieren kön­nen. Die Blutegelther­a­pie haben wir vier Mal bei ein­er Tier­heil­prak­tik­erin durch­führen lassen. Pro Ein­heit haben wir 90,00 EUR bezahlt, sodass 360,00 EUR hinzu kom­men.

Vor Kurzem wurde bei Queen die Schäfer­hund­ker­ati­tis fest­gestellt. Bevor dies endlich diag­nos­tiziert wor­den ist, war ich bere­its zwei Mal zu einem Augencheck. Ich hat­te schon vor drei Jahren das erste Mal das Gefühl, dass bei den Augen ein Prob­lem vor­liegen kön­nte, doch erst der dritte Arzt hat die Diag­nose stellen kön­nen. Die drei Arztbe­suche haben addiert 270 EUR gekostet. Queen bekommt nun eine Salbe gegen die Ker­ati­tis, die super hil­ft. Die Salbe kostet 32,00 EUR und wir benöti­gen alle sechs Wochen eine neue Tube, sodass hier bish­er 200,00 EUR für die Salbe hinzukommt.

Püppi.

Püp­pi hat sich als Welpe einen Zahn abge­brochen. Dieser hat sich anschließend entzün­det und musste oper­a­tiv ent­fer­nt wer­den. Die Oper­a­tion inkl. aller Vor- und Nachunter­suchun­gen hat 280,00 EUR gekostet.

Zudem ist Püp­pi dank eines vor­bei fahren­den Autos ein Steinchen ins Auge geflo­gen. Dieses hat eine kleine Ver­let­zung im Auge verur­sacht auf­grund dessen wir in die Klinik gefahren sind. Die Unter­suchung inkl. der Salbe zur Behand­lung und der Nachkon­trolle umfasste einen Betrag in Höhe von 170,00 EUR.

Queen und Püp­pi sind bei­de lediglich gegen Toll­wut geimpft. Hier achte ich darauf, dass es sich um einen Wirk­stoff han­delt, der alle drei Jahre aufge­frischt wer­den muss.

Nun mag vielle­icht der ein oder andere erstaunt gewe­sen sein als der den ein oder anderen Betrag gele­sen hat. Ich fahre grund­sät­zlich mit allen Prob­lem­chen in die Tierklinik. Ich weiß, dass ich in ein­er kleineren Prax­is vielle­icht weniger zahlen würde. Allerd­ings füh­le ich mich dort sehr gut aufge­hoben. Die Klinik ist nur 15 Minuten ent­fer­nt und für alle Prob­leme find­et man dort einen Spezial­is­ten. Die Ärzte ken­nen mich und die Hunde dort bere­its und ich werde dort immer super fre­undlich behan­delt. Für mich ist es sehr wichtig, dass ich mich bei einem Tier­arzt wohl füh­le und weiß, dass meine Tiere in besten Hän­den sind. Dann zahle ich unter Umstän­den auch schon ein­mal ein paar Euro mehr, aber das ste­ht bei mir hin­ten an.

Zeit für ein Fazit. Hätte sich eine Krankenversicherung in unserem Fall gelohnt?

Wenn ich die bei­den ver­sichert hätte, dann wäre nur die AGILA Haustierver­sicherung in Betra­cht gekom­men. Um die oben gestellte Frage beant­worten zu kön­nen, habe ich mir zunächst ange­se­hen, wie Queen und Püp­pi hier konkret eingestuft wor­den wären. Hier­bei bin ich davon aus­ge­gan­gen, dass ich sie bere­its dann kranken­ver­sichert hätte, als sie bei mir einge­zo­gen sind. Damit ihr euch eben­falls ein Bild von den Tar­ifen machen kön­nt, habe ich sie für euch einge­fügt.

Queen

 

Püp­pi

Um eine freie Arzt­wahl zu haben, würde der erste Tarif direkt raus­fall­en. Ich hätte mich daher für den mit­tleren Tarif entsch­ieden. Bei Queen wären es also 49,90 EUR monatlich und bei Püp­pi 35,90 EUR.

Bish­er wären bei Queen für ihre Kranken­ver­sicherung 3742,50 EUR ange­fall­en. Bei Püp­pi 1328,30 EUR.

Püp­pis gesamte Tier­arztkosten inkl. der Oper­a­tion, der Augen­ver­let­zung und der Impfkosten betra­gen 530,00 EUR. Queens Tier­arztkosten inkl. aller Behand­lungskosten liegen bei 5200,00 EUR.

Auf den ersten Blick liegen die bish­er ange­fal­l­enen Kosten bei Püp­pi also unter dem Betrag, was mich die Krankver­sicherung gekostet hätte, bei Queen liegen die Kosten deut­lich drüber. Bei Queen hätte sich die Kranken­ver­sicherung also gelohnt, denn die AGILA Haustierver­sicherung deckt sog­ar Phys­io­ther­a­pie mit ab, was mir bei dieser Ver­sicherung wirk­lich gut gefällt. Solange sie von einem Tier­arzt ange­ord­net ist, übern­immt die Ver­sicherung sog­ar diese Kosten und wie wir bei Queen gese­hen haben, macht­en diese den Löwenan­teil aus.

 

Unab­hängig davon, was nun im einzel­nen von der Ver­sicherung getra­gen wor­den wäre, darf man nicht vergessen, was für all­ge­meine Vorteile eine Kranken­ver­sicherung mit sich bringt. Jed­er Vier­bein­er kann plöt­zlich und uner­wartet krank wer­den. Sollte aufwendi­ge Diag­nos­tik erforder­lich sein, sind wir schnell im vier­stel­li­gen Bere­ich. Dieser Betrag muss dann erst ein­mal aufgetrieben wer­den, sodass man mit ein­er Kranken­ver­sicherung im Rück­en sich­er bess­er daste­ht. Ich möchte gar nicht wis­sen, wie viele Men­schen mit ihren Tieren aus finanziellen Grün­den nicht zu einem Tier­arzt gehen, obwohl dies notwendig wäre…

Falls ihr nun auch überlegt, eine Krankenversicherung für euren Hund abzuschließen, habe ich hier alle wichtigen Informationen für euch zusammen getragen:

Wenn der Hund sich ver­let­zt, chro­nis­che Beschw­er­den hat oder im Alter erkrankt, dann ist die emo­tionale Belas­tung bere­its unendlich groß. Wenn nun auch noch finanzielle Sor­gen hinzu kom­men, kann die Sit­u­a­tion schnell unerträglich wer­den. Bei der AGILA Haustierver­sicherung kön­nt ihr zwis­chen zwei Optio­nen wählen: Entwed­er man schließt einen umfassenden Run­dum­schutz in Form ein­er Kranken­ver­sicherung ab oder man entschei­det sich für eine reine OP — Ver­sicherung. Im Gegen­satz zur OP — Ver­sicherung zahlt eine Kranken­ver­sicherung Vor­sorge­maß­nah­men wie Imp­fun­gen und Wurmkuren, Medika­mente, Ver­bandsmit­tel, Rönt­gen- und Ultra­schal­lun­ter­suchun­gen sowie Nach­be­hand­lun­gen und die Unter­bringung in ein­er Tierklinik. Wer schon ein­mal einen Hund sta­tionär in eine Klinik brin­gen musste weiß, wie schnell hier die Kosten explodieren kön­nen. Eine OP — Ver­sicherung kommt wie der Name bere­its ver­rät in der Regel nur für finanzielle Fol­gen notwendi­ger Oper­a­tio­nen auf.

Der Monats­beitrag richtet sich nach dem Alter des Hun­des sowie nach der Rasse.

Falls ihr euch näher informieren möchtet oder eine Ver­sicherung abschließen wollt, dann kann ich euch die AGILA Haustierver­sicherung empfehlen. Ihr werdet hier opti­mal berat­en, sodass für euch und euren Vier­bein­er das für euch ide­ale Schutz­paket zusam­men gestellt wer­den kann.
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4 thoughts on “Wie sinnvoll ist eine Krankenversicherung für den Hund? (Werbung)

  1. Ich habe Bax auch schon seit Jahren bei der Agi­la ver­sichert.
    Allerd­ings nur die OP Ver­sicherung.
    Bax musste bish­er 3 x operiert wer­den und die Kosten wur­den prob­lem­los und zeit­nah von der Agi­la über­nom­men.
    Eine Kranken­ver­sicherung habe ich für Ihn nicht abgeschlossen, da ich ver­suche möglichst wenig zum TA zu gehen.
    Ich habe da immer im Hin­terkopf, dass TA viel Geld durch die Medika­mente ver­di­enen.
    Ich finde zumin­d­est die OP Ver­sicherung für sin­nvoll.
    Ob man eine KV braucht muss jed­er für sich selb­st entschei­den.

    Viele Grüße

    Hans Peter

  2. Eine Kranken­ver­sicherung soll sich ja nicht „lohnen“. Man ist ja froh, wenn man sie möglichst wenig in Anspruch nehmen muss. Sofern man nicht auf aus­re­ichend Erspartes oder einen Kred­it zurück­greifen kann, beruhigt es aber, eine Ver­sicherung zu haben. Eigentlich ist eine Ver­sicherung dann sog­ar unverzicht­bar, wenn man nicht jed­erzeit flüs­sig ist.
    Ich per­sön­lich zahle in guten Zeit­en gerne für andere mit, wenn ich weiß, dass mir in schlecht­en Zeit­en eben­falls geholfen wird. So funk­tion­iert schließlich das Sol­i­darprinzip. Und je mehr Leute ein­zahlen, umso gün­stiger kön­nen die Beiträge sein.

  3. Liebe Sab­ri­na, ein echt toller Artikel zu einem – für mich jeden­falls – wichti­gen The­ma. Ich habe Pix­ie tat­säch­lich schon als sie ziem­lich jung war bei der Agi­la ver­sichert – sowohl Kranken- als auch OP-Ver­sicherung. Und ich habe es über­haupt nicht bereut! Pix­ie ist ein totaler Mon­tagshund und ich muss mir auch echt mal die Mühe machen all die Kosten zu addieren. Da würde ich sicher­lich staunen. Zudem hat es für mich den Vorteil dass ich eher ein­er aufwändi­gen Behand­lung zus­timme oder einem größeren Blut­bild, da ich weiß, dass ich die KV an mein­er Seite habe. Dies hat beispiel­sweise bei Pix­ies Magen­schleimhau­t­entzün­dung let­ztes Jahr final zur Diag­nose geführt. Nach ein­er 6-monati­gen Odyssee! Aber natür­lich ist jed­er Hund anders und daher muss man die Entschei­dung auch abso­lut indi­vidu­ell fällen. Liebe Grüße Rebec­ca

  4. Vie­len Dank für diesen aus­führlichen Beitrag! Ich habe einen 1-jähri­gen Mis­chling Zuhause. Seit einiger Zeit bin ich am über­legen, ob ich für ihn eine Kranken­ver­sicherung abschließen soll. Einen Ver­gle­ich der ver­schiede­nen Anbi­eter habe ich mir bere­its auf https://www.versicherung-online.net/ erstellen lassen. Dein Beitrag hat mich wieder sehr zum Nach­denken ver­an­lasst. Ich werde mir das in den näch­sten Tagen noch genauer über­legen, ob ich eine Ver­sicherung abschließen soll oder nicht.
    Liebe Grüße,
    Julia

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