Wir durften den Osnabrücker Zoo besuchen ?>

Wir durften den Osnabrücker Zoo besuchen

Kurz bevor wir nach Berlin gefahren sind, durften wir den Osnabrücker Zoo besuchen.

Ich habe mich riesig auf den Tag gefreut. So pack­ten wir an einem Don­ner­stag unseren Ruck­sack und machten uns auf den Weg. Es war zwar Gott sei Dank kein heißer Tag, den­noch hatte ich mit meinem Heuschnupfen ordentlich zu kämpfen. Aber das sollte uns natür­lich nicht von dem geplanten Besuch abhalten.

Am Ein­gang wur­den wir sehr nett in Emp­fang genom­men. Wir wur­den mit eini­gen Broschüren mit Infor­ma­tio­nen über den Zoo aus­ges­tat­tet und beka­men zudem noch einen kurzen Ein­blick in die aktuellen und geplanten Umbaumaßnahmen.

Pünk­tlich zum 80 — jähri­gen Jubiläum des Zoos soll noch in diesem Jahr de Umbau des Men­schenaf­fen­hauses fer­tig gestellt wer­den. Außer­dem wird im südöstlichen Teil des Zoos inner­halb der näch­sten zwei Jahre eine “Nor­damerika” — Land­schaft entste­hen. Dort sollen Pumas, Skunke, Wölfe und Schwarzbären ein Zuhause finden. Bere­its im näch­sten Jahr soll der erste Teil geöffnet werden.

Der Osnabrücker Zoo ist der einzige Zoo in Deutsch­land, der sich hautp­säch­lich über Spenden und die Ein­tritts­gelder finanziert. Die komu­nalen Zuschüsse sind sehr gering.

Nach dem net­ten Emp­fang und den vie­len Infor­ma­tio­nen machten wir uns auf den Weg. Auch ohne Zoo­plan findet man sich dort supe zurecht. An jeder Gabelung oder Kreuzung befinden sich Schilder, auf denen man entweder direkt zu bes­timmten Tierge­he­gen geleitet wird oder — so wie wir es gemacht haben — dem Rundgang fol­gen kann.

Direkt am Anfang befindet sich auf der rechten Seite ein unterirdis­cher Zoo. Das ist wirk­lich super inter­es­sant und ich habe diese Tiere noch nie zuvor gesehen.

Beson­des gut gefallen hat uns der neue Teil “Takamanda”.

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Dort leben einige Affe­narten, Rot­büf­fel, Warzen­schweine und mein absolutes High­light Tpüfel­hyä­nen. Ich weiß nicht, woher diese Liebe zu den Tieren kommt. Ich denke, ich bin da “König der Löwen” — geprägt. Ich bin immer sehr beein­druckt, wenn ich Hyä­nen live und in Farbe vor mir sehe. Denen kön­nte ich stun­den­lang zuse­hen, obwohl es dort an unserem Tag sehr gemütlich zuging 🙂

Lei­der befinden sich zur Zeit keine Wölfe in dem Zoo. Diese wer­den aber nach den Umbau­maß­nah­men in den Bere­ich “Nor­damerika” einziehen. Ich bin schon sehr ges­pannt auf das Gehege dieser Tiere. Wölfe zu beobachten hat für mich irgend­wie etwas Magis­ches. Ich bin ja schon einige Male um den Zoo herumge­laufen, weil ich die Wölfe sehen wollte. Lei­der habe ich keine sehen kön­nen, aber jetzt weiß ich ja warum 🙂

Beson­ders gefallen hat mir auch der Bere­ich der Tiger. Dieser wurde einem Tem­pel mit sehr viel Liebe zum Detail nachgebaut.

Folgt man dem Rundgang kommt man an allen Gehe­gen vor­bei und ist unge­fähr in drei Stun­den durch. Man kann sich natür­lich weitaus länger dort aufhal­ten. Allerd­ings machte mir mein Heuschnupfen doch sehr zu schaf­fen und Püppi wurde zunehmend quän­geliger. Noch am gle­ichen Abend erfuhr ich von meinem Tier­arzt, dass es an ihrem entzün­de­ten Zahn lag, der ja bere­its einen Tag nach dem Besuch oper­a­tiv ent­fernt wer­den musste.

Wer mit seinem Hund eine Aus­flug plant, ist dort wirk­lich gut aufge­hoben. Der Zoo liegt mit­ten in einem Wald­stück. Die Wege sind sehr breit und man hat eigentlich das Gefühl in einem Wald spazieren zu gehen. An vie­len Ecken findet man Näpfe mit frischem Wasser. Auch Kot­beu­tel sind direkt am Ein­gang angebracht.

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Dass die Hunde nicht mit in die Häuser dür­fen ist ein­leuch­t­end. Nicht nur zum Schutz der dort leben­den Tiere, son­dern auch bezüglich der Hunde. Ger­ade in dem unterirdis­chen Zoo würde sich bes­timmt kein Hund wohl fühlen. Daher ist diese Regel mehr nach als verständlich.

Beson­ders die Gehege in den neuen Bere­ichen sind sehr großzügig und art­gerecht ein­gerichtet. Nicht so gut gefallen hat mir der Bere­ich der Ele­fan­ten. Fraglich ist natür­lich immer, ob man diesen und ver­gle­ich­baren Tiere mit einem der­ar­ti­gen Bewe­gungs­drang wirk­lich je gerecht wer­den kann. Zudem kam es dort zu hefti­gen Rangeleien zwis­chen zwei männlichen Kan­di­daten. Mir wurde jedoch erk­lärt, dass dieses Ver­hal­ten nor­mal sei und beobachtet würde.

Für Kinder ist dort einiges geboten. An jeder Ecke befinden sich große Spielplätze und aus­re­ichend Sitzgele­gen­heiten und die Möglichkeit, etwas zu essen. Dort war es für mein Empfinden lei­der etwas laut, weil aus­gerech­net an unserem Tag viele Schulk­lassen dort waren.

Auch Püppi hate Spaß auf dem Spielplatz :D
Auch Püppi hate Spaß auf dem Spielplatz 😀

An nahezu jedem Weg findet man Infor­ma­tion­stafeln, die sehr kindgerecht gestal­tet sind. Auch, wenn die Schulkinder ein­fach vor­beiliefen, so gibt es doch zahlre­iche Möglichkeiten, seinem Kind die exo­tis­chen Tiere etwas näher zu bringen.

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Uns hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen, auch wenn mein Heuschnupfen und Püp­pis schmerzen­der Zahn dazu führten, dass wir bere­its nach dem Mit­tag auf­brechen musste. Den­noch kon­nten wir alles sehen und hat­ten eine schöne Zeit in dem Zoo. Auch für Hunde ist es dort ein echtes Erlebnis.

Wer also in der Nähe wohnt und Lust auf einen Aus­flug hat, der sollte den Osnabrücker Zoo im Hin­terkopf behalten.

Die Ein­trittskarten sind mir kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt worden. 

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