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Wir durften testen — ein Trick Trainingstagebuch

Als wir mit dem Dog­Dance ange­fan­gen haben, habe ich schon nach weni­gen Wochen gemerkt, wie viel man sich bei diesem Hun­de­sport eigentlich merken muss.

Wie habe ich den Trick noch gle­ich ange­fan­gen? Welchen Schritt musste ich noch mal ein­bauen, wenn Püppi sich zu weit dreht? Und welche Tricks hat sie eigentlich schon alles gel­ernt? Und das, obwohl ich eigentlich ein echt gutes Gedächt­nis habe…

Ich fing also an, mir kleine Zettelchen zu schreiben. Kleine Lis­ten mit Tricks, die sie schon gel­ernt hat. Hier noch ein kleines Zettelchen mit Ideen und dazu noch ein Pos­tIt mit Noti­zen zu ihrem Train­ings­stand. Und es lief genauso wie ich es mir hätte denken kön­nen: ich habe die Zettel verlegt.

Vor Kurzem bekam ich das Ange­bot, ein Trick Train­ingstage­buch zu testen. Das kam für mich natür­lich wie gerufen und so habe ich mich sehr gefreut, als ich zwei Tage später das kleine Buch schon in meinen Hän­den hal­ten durfte.

Das Train­ingstage­buch ist in drei große Teile eingeteilt.

Vorne darf man ein­tra­gen, wem das Tage­buch gehört und was das große Ziel ist. Auch kleine Zwis­chen­ziele finden vorne im Buch Platz.

Teil 1

Der erste Teil des Train­ingstage­buchs ist wie ein Vokalbel­heft aufgebaut.

Links kann man das Sig­nal ein­tra­gen, während man rechts unter dem Begriff “Beschrei­bung” auf­schreiben kann, was für ein Trick mit dem Kom­mando gemeint ist.

Dieser Teil gefällt mir richtig gut, da ich Kleinigkeiten wie “Rolle” oder “Turn” schnell mal beim Train­ing vergesse. So behält man schnell den Überblick. Ich übe mit Püppi meis­tens im Wohnz­im­mer. Das Train­ingstage­buch lag neben den Leck­erlis auf dem Esstisch und dank der über­sichtlichen Liste habe ich nichts vergessen.

Teil 2

Der zweite Teil des Buches wid­met sich dem Train­ings­stand des Hun­des. Auch hier kann man die Übung links eintragen.

Jedem Tag eines Monats wurde eine kleine Spalte gewid­met. Mith­ilfe der Leg­ende am Rand lässt sich der Train­ings­stand aufze­ich­nen. Am Rand befinden sich kleine Gesichter. Das lachende Gesicht für “hat geklappt”, das neu­trale Gesicht für “das geht besser” und das unglück­liche Gesicht für “üben, üben, …”. In die kleinen Spal­ten kann man also je nach Train­ings­stand das passende Gesicht einze­ich­nen und sieht so deut­lich und auf einem Blick wie sich der Hund entwick­elt hat.

Teil 3

Der größte und let­zte Teil des Buches besteht aus Seiten für detail­lierte Trainingsnotizen.

Neben all­ge­meinen Infor­ma­tio­nen wie das Datum und die Train­ingsart wurde auch an Fak­toren wie Ablenkung und Tageszeit gedacht. So lässt sich ein Zusam­men­hang zwis­chen äußeren Fak­toren und dem Train­ingser­folg erken­nen, der einem ohne detail­lierte Doku­men­ta­tion vielle­icht nie aufge­fallen wäre.

Links kann man wie gewohnt die Übung ein­tra­gen. Im großzügi­gen Teil für “Noti­zen” kann man nun aus­führlich ein­tra­gen, was einem aufge­fallen ist. Was klappt besser? Was ging schief? Wo muss vielle­icht noch genauer trainiert wer­den? Und bei welchen Übun­gen muss ich vielle­icht einen Train­ingss­chritt zurück gehen?

Unten auf den Seiten befindet sich ein Kästchen für “eigene Gefühle / Gedanken”.

Als Beispiel zeige ich euch mal, was ich zu der Übung “Fox” einge­tra­gen habe. Für alle, die nicht wis­sen, was dieses Kom­mando bedeutet: Beim Fox steht der Hund links neben seinem Zweibeiner und dreht sich eng am Kör­per rück­wärts um seinen Men­schen herum.

In das Kästchen “Ziele” habe ich einge­tra­gen, dass Püppi den Trick mehrfach hin­tere­inan­der wider­holt und ich mich zudem mit­drehen kann. Bei Noti­zen habe ich notiert, dass sie manch­mal in der End­po­si­tion schief auskommt. Das hat sich mit­tler­weile erledigt, da sie nun passend auskommt, sodass ich einen Haken hin­ter die Notiz gesetzt habe.

Die let­zte Seite des Buches lässt viel Platz für Noti­zen. Hier habe ich Ideen für die Chore­o­gra­phie gesam­melt und da ich nicht alles ver­raten will, zeige ich euch diese Seite erst­mal nicht 🙂

Fazit:

Mir hat das Train­ingstage­buch wirk­lich gut gefallen. Das Buch ist sehr aus­führlich gestal­tet, sodass jeder aus­re­ichend Platz findet, alles zu notieren, was er sich notieren möchte. Einige Fak­toren wie “Wet­ter” oder “eigene Gefühle” würde ich per­sön­lich jetzt nicht bei jedem Train­ing notieren, daher bleiben die Felder in meinem Fall ein­fach frei. Ich per­sön­lich hätte auch den Teil mit der Monat­süber­sicht nicht benötigt, aber ich bin mir sicher, dass viele diese Über­sicht super nüt­zlich finden wer­den. Jeder findet in jedem Fall genug Optio­nen, sich aus­re­ichen Noti­zen machen zu kön­nen. Das Buch kann flex­i­bel gestal­tet und genutzt wer­den, sodass jeder seiner Gewohn­heit, Noti­zen anzufer­ti­gen, Treu bleiben kann. Das empfinde ich als beson­ders pos­i­tiv. Wir sind ja alle Gewohn­heit­stiere und wenn ich gewzun­gen wäre, meine Art Noti­zen anzufer­ti­gen, umzustellen, würde ich vielle­icht nicht mehr wis­sen, was ich mit dem ein oder anderen gemeint habe. Das Buch lässt aber alle Möglichkeiten zu, sodass hier wirk­lich jeder mit klar kom­men wird.

Beson­ders gefallen hat mir der Teil für die Vok­a­beln am Anfang, weil dieser beson­ders über­sichtlich gestal­tet ist. Super ist auch, dass das Buch eigentlich per­fekt aufgeteilt ist. Für jeden Teil sind die richtige Anzahl an Seiten gewählt, sodass das Buch opti­mal genutzt wer­den kann.

Es hat eine han­dliche Größe und passt in jede Train­ingstasche. Der Umschlag ist unempfind­lich, sodass das Buch auch draußen im Gras liegen kann, ohne gle­ich schmutzig zu sein. Das Papier ist schön fest und lässt sich leicht beschreiben. Es drückt nichts durch.

Ich kann das Train­ingstage­buch uneingeschränkt empfehlen und bin froh, endlich keine Übun­gen mehr zu vergessen.

Das Train­ingstage­buch findet ihr übri­gens hier. In dem Onli­neshop bekommt ihr auch viele weit­ere Train­ingstage­bücher zu anderen Hun­de­sportarten wie IPO, Mantrail­ing, Obe­di­enst und viele mehr.

Das Pro­dukt wurde mit kosten– und bedin­gungs­los zur Ver­fü­gung gestellt. 

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3 thoughts on “Wir durften testen — ein Trick Trainingstagebuch

  1. Als ich deinen Vok­a­bel­teil sah, dachte ich, dass es schon mir schwer fallen würde nicht durcheinan­der zu kom­men. Wie toll sind eigentlich unsere Hunde. 😀
    Aber der Tipp kommt wie gerufen, ich war ger­ade auf der Suche, wie man so ein Trainigs­buch gestal­tet. Da werde ich mich dann wohl für so eine schöne Vor­lage entscheiden.
    Her­zliche Grüße
    Ste­phie mit Enki und Luna

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