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[Blogparade: tierisch gesund.] Anzeige

Wer einen Hund in sein Leben holt, trägt ab der ersten Sekunde die Ver­ant­wor­tung für ihn. Es ist daher unab­d­ing­bar ein Auge auf die Gesund­heit unser­er Hunde zu haben und einige Grund­sätze zu beacht­en, um unsere Vier­bein­er möglichst gesund zu hal­ten. In diesem Artikel ver­rate ich euch, welche Vor­sorge­maß­nah­men wir tre­f­fen und welche Grund­la­gen wir beherzi­gen, damit Queen und Püp­pi gesund bleiben. Dieser Artikel ist Teil ein­er von der AGILA Haustierver­sicherung ins Leben gerufe­nen Blog­pa­rade. Wer zudem teilgenom­men hat, ver­rate und ver­linke ich euch am Ende. Außer­dem gibt es noch etwas cooles zu gewin­nen 🙂

Vorsorgemaßnahmen.

Wir alle haben keinen Rönt­gen­blick und kön­nen unsere Hunde nur von außen betra­cht­en. Es ist daher unab­d­ing­bar, dass unsere Hunde in regelmäßi­gen Abstän­den einem Tier­arzt vorgestellt wer­den, damit dieser einen all­ge­meinen Gesund­heitscheck durch­führen kann.

Soll­ten sich Ver­dachtsmo­mente ergeben, so kann er dank viel­er diag­nos­tis­ch­er Möglichkeit­en weit­er forschen und auf diese Weise Erkrankun­gen hof­fentlich früh genug erken­nen und han­deln. Genau wie bei uns Men­schen, gilt auch bei unseren Hun­den der Grund­satz “je früher desto bess­er”. Je früher eine Krankheit erkan­nt wird, desto bess­er und effek­tiv­er kann diese bekämpft wer­den. Hätte ich zum Beispiel bei Queens Auge nicht so hart­näck­ig auf die Mei­n­ung eines drit­ten Arztes gepocht, so wäre ihre Ker­ati­tis vielle­icht nicht so früh erkan­nt wor­den und dann wären vielle­icht schon irre­versible Schä­den an ihren Augen ent­standen. Da früh genug gehan­delt wurde, fällt die Behand­lung im Ver­gle­ich zu anderen Fällen sehr ger­ing aus. Wir müssen zum Beispiel die Salbe nur ein­mal am Tag und nicht zweimal täglich nutzen und wenn es draußen bewölkt ist, eventuell sog­ar nur alle zwei bis drei Tage.

Da wir nicht grund­los entwur­men wollen, geben wir in regelmäßi­gen Abstän­den Kot­proben beim Tier­arzt ab. Bish­er gab es noch keinen Hand­lungs­be­darf, daher sehe ich mich darin bestätigt, vor der Chemiekeule erst ein­mal die Notwendigkeit ein­er solchen prüfen zu lassen. Bei der Gele­gen­heit kann auch gle­ich ein Blut­bild gemacht wer­den, sodass man auch hier immer up to date bleibt und im Zweifel han­deln kann. Wer impfen lässt, sollte sich erkundi­gen, ob es möglich ist, für mehrere Jahre zu impfen. Es gibt Tierärzte, die impfen jährlich gegen Toll­wut, obwohl es längt die Möglichkeit gibt, einen Impf­stoff zu nutzen, der drei Jahre hält.

Jeden Son­ntag ste­ht bei uns ein klein­er Gesund­heitscheck auf dem Plan. Neben der Fellpflege und einem Blick auf die Krallen, habe ich immer auch einen Blick auf die Ohren, Augen und Zähne. In Zusam­me­nar­beit mit AGI­LAs Tier­magazin ist vor einiger Zeit der Artikel “Check­liste — ist mein Hund gesund?” ent­standen. Wer sich darüber informieren möchte, wie man anhand ein­er kleinen Liste die Gesund­heit im Auge behal­ten kann, find­et den Artikel HIER.

Man ist, was man isst.

Hunde soll­ten gesund ernährt wer­den. Trock­en­fut­ter aus dem Dis­counter ist da sich­er nicht die richtige Wahl. Bar­fen ist natür­lich eine Option, wenn man es richtig macht, doch es gibt auch hochw­er­tiges Nass- und Trock­en­fut­ter, welch­es man bedenken­los füt­tern kann.

Wichtig ist nur, dass man die Inhaltsstoffe und Zusam­menset­zun­gen gewis­senhaft prüft. Ich finde es unab­d­ing­bar, sich selb­st mit der Materie auseinan­der zu set­zen und sich nicht auf Mitar­beit­er ein­er Zoofach­hand­lung zu ver­lassen. Oft sind diese über­haupt nicht geschult und sind lediglich gehal­ten, die “Haus­marke” zu verkaufen. Wer bar­fen möchte, sollte sich unbe­d­ingt gut informieren oder bess­er noch einen hier­auf spezial­isierten Ernährungs­ber­ater auf­suchen. So oft begeg­nen mir bere­its fer­tige Barfmis­chun­gen, die lediglich aufge­taut wer­den müssen. Der “Vitalmix” enthält dann als Beispiel 60% Pansen, 20 % Hüh­n­er­herzen, 10% Kopf­fleisch und 10% Lunge. Dieser Mix lan­det dann ohne Gemüse, Obst, Öle und Kräuter ein­fach so im Napf frei nach dem Mot­to “die wis­sen schon, was sie mis­chen”. Zu häu­fig wird viel zu viel Eiweiß gefüt­tert, was der Kör­p­er gar nicht ver­ar­beit­en kann und am Ende zu Nieren­ver­sagen führt.

Wichtig ist außer­dem, die Füt­terungsempfehlun­gen auch wirk­lich nur als Empfehlung zu ver­ste­hen. Es sind lediglich Richtwerte, doch das indi­vidu­elle Bedürf­nis eines jeden Hun­des sollte Berück­sich­ti­gung find­en und bei Unsicher­heit mit einem Tier­arzt besprochen wer­den. Nichts ist schlim­mer, als dicke Hunde. Übergewicht macht krank und ist Gift für den Bewe­gungsap­pa­rat. Ger­ade ältere, große Hunde, die zu Arthrose neigen, soll­ten schlank sein. So oft sieht man völ­lig übergewichtige Labradore, die teil­weise sog­ar lah­men. Man muss sich vor Augen führen, dass man diesen Hun­den mit dem zehn­ten Leck­er­li keinen Gefall­en tut und es ihnen mit sechs oder sieben Kilo weniger ein­fach wesentlich bess­er gehen würde. Auch wir wiegen regelmäßig Queen und Püp­pi und haben ein Auge auf ihr Gewicht. Übergewicht ist nicht nur schlecht für die Gelenke, son­dern wirkt sich zudem neg­a­tiv auf das gesamte Herz — Kreis­lauf — Sys­tem aus.

Wer rastet, der rostet.

Viele Hunde haben viel zu wenig Bewe­gung. Manche laufen drei mal am Tag die gle­iche Zehn — Minuten — Strecke, wun­dern sich, dass ihr Hund zu dick ist und begrün­den das Ganze dann mit den Worten “der will gar nicht laufen.” Ein Teufel­skreis.

Wie viel Bewe­gung notwendig ist, muss indi­vidu­ell betra­chtet wer­den. Ein vier Jahre alter Ter­ri­er benötigt mehr Aus­lauf als ein dreizehn­jähriger Gold­en Retriev­er. All­ge­meine Richtwerte sind also immer mit Blick auf den eige­nen Hund zu hin­ter­fra­gen. Bei uns ist es sehr unter­schiedlich. Es gibt Tage, an denen sind wir vier bis fünf­mal für ca. 30 bis 40 Minuten unter­wegs. Dann gibt es Tage, an denen gehen wir eine kurze Mor­gen­runde, am späten Vor­mit­tag eine große Runde um den See, den Rest des Tages ver­brin­gen im Garten und gehen erst am Abend noch ein­mal raus. Entwed­er gehen wir also öfter und einzeln betra­chtet nicht so lange oder aber ein­mal richtig aus­giebig und dafür dann nicht ganz so häu­fig. Unterm Strich betra­chtet sind die bei­den unge­fähr 3 Stun­den am Tag unter­wegs.

Ich achte dabei darauf, dass wir immer woan­ders unter­wegs sind. So bleibt es span­nend und für alle ist es schön, neue Gebi­ete zu erkun­den. Um Queens Gelenke fit zu hal­ten sind wir viel im Wald unter­wegs. Mit all den Wurzeln, Baum­stäm­men, Ästen und unter­schiedlichen Unter­grün­den hat man tolle Möglichkeit­en, den Spazier­gang zur Phys­io­ther­a­pie wer­den zu lassen. Beson­ders das gezielte Anheben der Vorder- und Hin­ter­läufe trainiert die Musku­latur und Motorik. Gezielte Übun­gen find­et Queen oft gruselig und dann verkrampft sie vor Unsicher­heit. Im Wald und unter­wegs kann ich die Übun­gen so ein­bauen, dass sie diese gar nicht als solche wahrn­immt.

Gemeinsame Zeit.

Mir ist es wichtig, möglichst viel Zeit mit den Hun­den ver­brin­gen zu kön­nen. Hunde wollen dabei sein und uns begleit­en. Sie sind nicht dafür gemacht, den ganzen Tag alleine zu sein.

Wer acht Stun­den arbeit­et und während der Mit­tagspause nicht zu seinem Hund fahren kann, der sollte sich über­legen, ob ein Hund wirk­lich das richtige Hausti­er ist. Vielle­icht gibt es ja die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit nehmen zu kön­nen, jeman­den zu engagieren, der Mit­tags mit dem Hund raus­ge­ht oder ihn in eine Hun­de­tagesstätte zu brin­gen. In jedem Fall ist es keine Option, dass ein Hund täglich acht Stun­den und mehr alleine ist.

Die innere Ruhe.

Wenn ich gestresst bin, sind es meine Hunde auch. Sie spüren sofort, wenn es mir nicht gut geht. Vor allem Queen ist sehr sen­si­bel und reagiert sofort, wenn etwas mit mir nicht stimmt. Ich achte daher darauf, dass ich mich ohne Stress mit ihnen beschäftige. Sollte ich aus ein­er stres­si­gen Sit­u­a­tion kom­men, so ver­suche ich erst meinen Stress loszuw­er­den, bevor ich mich mit den Hun­den beschäftige und meine neg­a­tive Stim­mung auf sie über­tra­gen würde. Stress macht krank — dieser Grund­satz gilt auch für unsere Vier­bein­er.

Bedürfnisse ernst nehmen.

Um seinem Hund ein glück­lich­es und gesun­des Leben bieten zu kön­nen, ist es unab­d­ing­bar auf seine Bedürfnisse einzuge­hen.

Dreimal am Tag mit seinem Hund an ein­er kurzen Leine “um den Block” laufen, hat sicher­lich über­haupt nichts mit seinen Bedürfnis­sen zu tun. Ein Hund muss sich frei und in seinem Tem­po bewe­gen kön­nen, er muss die Welt ent­deck­en kön­nen. Dazu gehört, dass man nicht immer die gle­iche lang­weilige Strecke läuft, auch mal seinen Hund ins Auto packt und in den Wald fährt. Wildtiere zu jagen ist stets tabu, doch eine Wild­spur kon­trol­liert zu ent­deck­en und zu ver­fol­gen, ist für jeden Hund ein tolles Erleb­nis. Ein Spielzeug aus dem Laub­haufen bud­deln, abseits von den Wegen über Baum­stämme klet­tern und die Schnau­ze in ein Maus­loch steck­en — all das sollte jedem Hund möglich sein. Wir soll­ten uns täglich Zeit nehmen, mit unserem Hund zu spie­len. Das muss nicht immer mit einem Spielzeug sein. Auch gemein­sames Ren­nen, fan­gen oder ver­steck­en spie­len, ist für den Hund ein kleines Aben­teuer. Oft werde ich belächelt, wenn ich wieder mit vollen Tüten Rinderkopfhaut, Ohren und ähn­lichem nach Hause komme. Kauar­tikel sind nicht nur für die Zähne, son­dern auch für das Wohlbefind­en wichtig, denn beim Kauen wird im Hun­dege­hirn Dopamin frei geset­zt — das Glück­shormon. Hunde entspan­nen auf diese Weise und kön­nen Erlebtes bess­er ver­ar­beit­en.

Genau wie bei mir selb­st auch, betra­chte ich die Gesund­heit mein­er Hunde nicht nur rein kör­per­lich, son­dern auch psy­chisch. Wer gestresst, voller Angst und Sor­gen ist, wird krank. Das ist bei uns Men­schen so und bei unseren Hun­den nicht anders. Wenn ich also davon spreche, wie ich meine Hunde gesund hal­ten möchte, so gehören für mich nicht Vor­sorge­maß­nah­men, aus­re­ichend Bewe­gung und eine gesunde Ernährung hinzu, son­dern auch ein Blick auf die psy­chis­che Gesund­heit. Queen und Püp­pi sollen ein aus­geglich­enes, glück­lich­es und entspan­ntes Leben führen kön­nen. Stress, Druck und Angst hat in einem Hun­deleben nichts zu suchen.

Und damit auch dein Hund gesund bleibt, darf ich in Zusam­me­nar­beit mit AGILA  eine richtig tolle Vor­sorge­box ver­losen. Das Gewinn­spiel startet jet­zt und läuft bis zum 12.10.2020. Ihr kön­nt sowohl auf Face­book als auch auf Insta­gram teil­nehmen. Also schaut doch ein­mal hier (Face­book) oder hier (Insta­gram) vor­bei und hüpft mit in den Lostopf.

Und falls ihr Lust habt, weit­ere Artikel dieser Blog­pa­rade zu lesen, find­et ihr hier weit­ere Beiträge:

  • Vor­sorge in der Tier­au­gen­prax­is” von Dreipunk­techar­lie
  • weit­ere Ver­linkun­gen fol­gen sobald die Artikel veröf­fentlicht wur­den

 

 

Dieser Artikel ent­stand in Zusam­me­nar­beit mit AGILA.

 

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