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[So erkennst du, ob dein Hund Schmerzen hat.] Anzeige

Wenn es darum geht, Schmerzen zu ver­steck­en, sind unsere Hunde wahre Experten. Sie zeigen oft erst sehr spät, wenn ihnen etwas weh tut und in manchen Fällen hätte man Schlim­meres ver­hin­dern kön­nen, wenn man die Prob­lematik früher erkan­nt hätte. Manche Rassen zeigen Schmerzen früher, andere später. Auch gibt es unter den ver­schiede­nen Rassen ein unter­schiedlich­es Schmerzempfind­en. Schäfer­hunde zum Beispiel haben eine im Ver­gle­ich hohe Schmerz­schwelle, während ein Labrador bei der gle­ichen Prob­lematik bere­its lah­men würde.

Hunde sind von Natur aus wahre Meis­ter im Ver­ber­gen von Schmerzen. Und mit Blick auf ihre Vor­fahren ist dies dur­chaus nachvol­lziehbar. In einem Wolf­s­rudel gilt das Zeigen von Schmerzen als Schwäche. Schwäche macht ver­wund­bar und kann in freier Natur zum Auss­chluss aus dem Rudel führen. Daher ver­suchen unsere Hunde instink­tiv, dass man ihnen Schmerz nicht anse­hen kann.

Da unsere Hunde also erst spät zeigen, wenn sie Schmerzen haben, ist es für uns unab­d­ing­bar, auch die kleinen, zunächst ver­steck­ten Sig­nale richtig deuten zu kön­nen. Daher habe ich für euch die Sig­nale zusam­men getra­gen, an denen ihr erken­nen kön­nt, ob euer Hund Schmerzen hat und sich unwohl fühlt.

Vor­ab ist allerd­ings wichtig festzuhal­ten, dass jed­er Hund anders ist. Die nun fol­gen­den Sig­nale sind daher eher wie eine Art Check­liste zu ver­ste­hen. Es müssen nicht alle Sig­nale zutr­e­f­fen, auch einzelne kön­nen dur­chaus ein Hin­weis auf Schmerzen sein. Es ist daher wichtig, den Hund genau zu beobacht­en und im Zweifel einen Tier­arzt zu kon­tak­tieren, damit uns nichts ent­ge­ht, was das Ganze eventuell ver­schlim­mern kön­nte.

Unerklärliches Hecheln

Hechelt der Hund auf den ersten Blick grund­los, schnell und flach so kann dies auf Schmerzen hin­deuten oder zumin­d­est ein Zeichen für deut­lich­es Unwohl­sein darstellen.

Verhaltensauffälligkeiten

Ignori­ert der Hund plöt­zlich sein geliebtes Spielzeug und möchte auch mit seinen Hun­de­fre­un­den nicht mehr spie­len, so kann dies ein Zeichen dafür sein, dass es schmerzt. Einige Hunde reagieren bei Schmerz zum Beispiel sehr defen­siv — so auch Püp­pi. Wenn ihr etwas weh tut und man schaut sich die Stelle genau an, bewegt das Bein leicht oder ähn­lich­es, dann kann es sein, dass der Hund knur­rt oder gar schnappt. Püp­pi würde mich zwar nicht beißen, doch wenn ein Tier­arzt sie an ein­er schmerzen­den Stelle berührt, so würde sie nach ihm schnap­pen.

Appetitlosigkeit

Appeti­t­losigkeit kann ein Zeichen für Schmerzen sein. Wenn selb­st das son­st beliebteste Leck­er­li liegen bleibt, so sollte der Hund in jedem Fall einem Tier­arzt vorgestellt wer­den.

Änderungen im Bewegungsablauf

Hinken, Humpeln oder der Ver­such bes­timmte Kör­perteile zu scho­nen, sind ein deut­lich­es Zeichen für Schmerzen. Hunde, die nahezu dauer­haft im Pass­gang laufen, scho­nen ihren Rück­en und auch dies kann ein Zeichen für schmerzende Bere­iche im Bewe­gungsap­pa­rat sein. Einige Hunde drehen sich über­mäßig oft bevor sie sich hin­le­gen oder set­zen und auch hier kön­nte ein Hin­weis auf Schmerzen liegen.

Gesamteindruck

Wirkt der Hund eingeschüchtert, klemmt die Rute ein oder läuft leicht gekrümmt, kann auch dies auf Schmerzen hin­deuten. Eben­so kann ein häu­figes Schüt­teln oder Zit­tern ein Zeichen sein.

Meideverhalten

Ver­mei­det der Hund plöt­zlich auf das Sofa oder ins Auto zu sprin­gen oder zögert deut­lich, so sollte auch dieses Sig­nal ernst genom­men wer­den. Ein geschul­ter Blick auf den Bewe­gungsap­pa­rat kann die Erk­lärung für das plöt­zliche Ver­mei­de­v­er­hal­ten liefern.

Augen

Hat ein Hund Schmerzen, so kann dies in seinen Augen sicht­bar sein. Blu­tun­ter­laufene Augen zum Beispiel sind sehr auf­fäl­lig, doch auch verengte oder erweit­erte Pupillen sind ein Zeichen für Unwohl­sein. Hunde mit starken Schmerzen neigen zum Schie­len.

Schmatzen

Berührt man eine schmerzende Stelle oder ver­sucht zum Beispiel ein ver­let­ztes Bein vor­sichtig zu bewe­gen, so gibt es Hunde, die durch ein lautes Win­seln oder durch einen kurzen Auf­schrei ihren Schmerzen Aus­druck ver­lei­hen. Es gibt aber auch Hunde, die in solchen Momenten zunächst ruhig sind und dadurch vielle­icht irrtüm­licher­weise als schmerzfrei eingestuft wer­den. Bei aufmerk­samer Betra­ch­tung fällt auf, dass sie immer an der gle­ichen Stelle oder immer bei der gle­ichen Bewe­gung schmatzen. Dies kann eben­falls ein Aus­druck von Schmerz sein.

Lecken

Hunde haben grund­sät­zlich den Instinkt Wun­den sauber zu leck­en. Doch auch, wenn ober­fläch­lich keine Ver­let­zung erkennbar ist, so kann unter der Ober­fläche ein Schmerzpunkt sein, den der Hund durch das Leck­en ver­sucht “sauber zu machen”.

Schmerzen kön­nen immer auftreten. Egal, ob durch eine Ver­let­zung oder auch durch eine Beein­träch­ti­gung am Bewe­gungsap­pa­rat wie zum Beispiel durch Arthrose. Doch nur einem erkan­nten Schmerz kann geholfen wer­den. Es ist daher enorm wichtig, bei Ver­hal­tensauf­fäl­ligkeit­en und zunächst unerk­lär­lichen Verän­derun­gen, den Hund genau zu beobacht­en und im Zweifel lieber ein­mal mehr dem Tier­arzt vorzustellen. Schmerzen kann man durch gezielte Bewe­gungs­ther­a­pie, pflan­zlich oder chemisch ent­ge­gen­wirken und auf diese Weise lin­dern und unter­stützend tätig wer­den. Ver­let­zun­gen müssen erkan­nt und behan­delt wer­den und daher ist es für uns alle wichtig, dass wir diese Check­liste grob im Kopf haben um rechtzeit­ig reagieren zu kön­nen.

Nicht sel­ten wird lei­der viel zu lange gewartet, bis ein Hund einem Tier­arzt vorgestellt wird. Und sich­er spielt auch der finanzielle Gedanke eine Rolle. Aus eigen­er Erfahrung weiß ich, dass die Abklärung eines lah­menden Hun­des schnell mehrere hun­dert Euro kosten kann. Allein umfan­gre­iche Rönt­ge­nauf­nah­men liegen schnell bei 300 — 400 EUR, bildgegebende Diag­nos­tik wie MRT oder CT liegt noch ein­mal deut­lich darüber. Ver­let­zun­gen wie Kreuzban­drisse oder Brüche kön­nen schnell im vier­stel­li­gen Bere­ich liegen. Um abgesichert und vor­bere­it­et zu sein, kann ich euch die AGILA Haustierver­sicherung ans Herz leg­en. Wenn ein Hund Schmerzen zeigt, haben wir schon genug Sor­gen. Da sollte das Finanzielle nicht auch noch zur Belas­tung wer­den. Dass der Hund möglichst schnell zu einem Tier­arzt kommt und hof­fentlich ganz bald wieder schmerzfrei ist, sollte im Fokus ste­hen und wenn ihr euch hier einen ver­lässlichen Part­ner an eur­er Seite wün­scht, so seid ihr bei der AGILA Haustierver­sicherung in jedem Fall gut aufge­hoben. Von ein­er nor­malen Kranken­ver­sicherung bis hin zu ein­er OP Ver­sicherung find­et ihr zwis­chen den ver­schiede­nen Tar­ifen und Optio­nen garantiert den für euch passenden.

In diesem Sinne: Passt auf eure Vier­bein­er auf und schaut im Zweifel lieber ein­mal öfter ganz genau hin.

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